Yoga und Disco-Party

Voga: Eine coole Zeitreise in die Achtziger

Klassisches Yoga – das war gestern. Jetzt gibt es etwas Neues. Voga! Was die Sportart kann und woher sie kommt – eVivam verrät es dir.

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Voga

Voga kombiniert Yoga mit der Disco-Musik der 1980er Jahre. Die Vorlage lieferte der Song "Vogue" von Madonna.

Wer sagt, Yoga sei zu langweilig, der sollte einmal Voga ausprobieren. Diese neue Form des Fitnesstrainings erobert gerade die Studios in aller Welt. Voga ist eine Mischung aus klassischem Yoga und der Tanzrichtung „Vogueing“. Entstanden ist dieser Tanzstil bei den Ballsaal-Partys der Drag-Szene von New York City in den 1980er-Jahren.

Voga: berühmt durch Musik-Ikone Madonna

Weltberühmt machte das Vogueing dann die Musik-Ikone Madonna. 1990 performte sie den Dance-Song „Vogue“ – und stürmte damit in vielen Ländern die Single-Charts. Madonna sang: „Strike the pose! Let your body move to the music.“ Und im zugehörigen Musikvideo zeigte die Künstlerin, was sie damit meinte: unverwechselbare Arm- und Beinbewegungen im Takt der Musik. Sie wirken wie übertriebene Posen von Laufsteg-Schönheiten – oder die Darstellung ägyptischer Hieroglyphen. Mit den coolen Moves geben die Tänzer ihrem Auftritt eine sehr ästhetische Note.

Comeback in der Yoga-Szene

Dass Vogueing nun ein Comeback in der Yoga-Szene erlebt, ist der Verdienst von Juliet Murrell. Sie wollte klassisches Yoga so umgestalten, dass zugleich Herz und Kreislauf trainiert werden. In ihrem Studio in London präsentierte die Yoga-Lehrerin dann ihr neues Konzept der Öffentlichkeit. Schnell wurde Voga zum Trend. Nicht nur in der britischen Hauptstadt.

Kombination aus Tanz und Yoga

Den Leuten gefiel die Kombination von flotten Tanz-Elementen und der entspannenden Wirkung von Yoga. Sie genossen den Mix aus Yoga-Stretching- und Kräftigungsübungen mit den Arm- und Beinbewegungen des Vogueing-Tanzes. Auch in Deutschland ist Voga inzwischen ein Begriff.

Voga: Discobeats und Party

Ein Voga-Training erinnert an eine große Party. Das Studio wird zum Dancefloor. Ein Discjockey legt 80er-Jahre-Platten auf. Aus den Boxen schallen Discobeats statt meditativer Klänge. Und die Kursteilnehmer kleiden sich wie in vergangenen Zeiten: Sie tragen zum Beispiel grelle Leggings oder hautenge Turnanzüge im Leoparden-Look. Auf den Zuschauer wirkt das Spektakel wie eine Zeitreise in die Achtziger und Neunziger.

Die Erfinderin Juliet Murrell

Voga-Training soll Spaß machen. Und laut der Erfinderin Juliet Murrell hat es auch viele positive Auswirkungen auf Geist und Körper. Voga soll das Selbstvertrauen ihrer Kursteilnehmer verbessern und ihr Wohlbefinden stärken. Es soll die Atmung verbessern, Energie freisetzen sowie die Ausdauer und den Muskelaufbau fördern.

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David Huth

von

Ob Gadgets, Apps oder Trends – alles was neu ist, probiere ich aus. An meiner Neugier lasse ich hier bei eVivam andere teilhaben.

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