Erfolgreicher trainieren

Smarte Sportgeräte: Bewegungsanalyse und Motivation per Sensortechnik

Sie sollen deine motorischen Fähigkeiten verbessern oder deine Bewegungsabläufe optimieren: Smarte Sportgeräte unterstützen dich mithilfe ihrer Sensoren bei vielen Sportarten.

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Sensor Gymwatch

Die Gymwatch trägst du an verschiedenen Stellen deines Körpers: am Oberschenkel oder wie hier an der Rudermaschine auch am Oberarm.

LED-Wackelbretter, smarte Golf-Gürtel, Armbänder, die die Bewegungen deines Körpers einschätzen, intelligente Fußbälle oder Schuh-Sensoren: Sportgeräte bekommen dank eingebauter Sensoren immer mehr „Köpfchen“.
Smarte Sportartikel gab es bislang vor allem als Spezialanfertigung für Top-Athleten. Seit ein paar Monaten erobern sie auch den Massenmarkt der Sportbegeisterten – sie sind zwischen rund 100 und circa 500 Euro zu haben.

Smarte Sportgeräte: Smartphone-App als Bindeglied

Doch wie arbeiten die Sensoren? Oft werden die Geräte vor allem durch die Kombination mit einer App smart. Die Nutzer kommunizieren dann über ein Smartphone mit dem Gerät; so auch beim Gymwatch-Sensor. Das Gadget dient als Bindeglied zwischen dir und verschiedenen klassischen Sportgeräten.
Der Sensor gibt dir bei allerlei Fitnessübungen in Echtzeit visuelles und akustisches Feedback, und zwar mithilfe einer iOS- und Android-App. Dadurch erhältst du noch während des Trainings Rückmeldung zu Bewegungsgeschwindigkeit, Bewegungsausführung und ausstehenden Wiederholungen. Auch Über- oder Unterbelastungen lassen sich damit laut Hersteller vermeiden. Weiterhin lasse sich der komplette Trainingsprozess digital aufzeichnen, um komplexe Belastungs- und Leistungszusammenhänge zu analysieren.
Je nach Smartphone-App verbindet sich der Sensor über Bluetooth Classic oder Bluetooth Low Energy. Die dazugehörigen Apps gibt es für Android und iOS (Gymwatch Kräftigung und Fitness). Weitere Apps für weitere Sportarten sind laut Hersteller in Vorbereitung.

Galerie: Sensoren & Co. machen Training smarter

Schlauer Fußball

Den miCoach Smart Ball von Adidas ist schon seit rund einem Jahr auf dem Markt, seine Technik ist aber immer noch State of the Art. Die US-amerikanische Electronics Consumer Association hatte den smarten Ball Ende vergangenen Jahres zu den besten Innovationen aus dem Bereich Fitness, Sports, Biotech gekürt. In dem smarten Fußball steckt Sensortechnik, mit der du in Verbindung mit der iOS-App via Bluetooth vor allem ruhende Bälle wie Freistöße, Eckbälle oder Strafstöße verbessern kannst. Deine Daten werden aufgezeichnet, und Statistiken der App sollen dafür sorgen, die Übungen häufiger durchzuführen und womöglich nach einiger Zeit tatsächlich Verbesserungen zu verspüren.
Details zu diesen und weiteren smarten Sportgadgets findest du in der oben stehenden Bildergalerie.
Wibke Roth

von

Wenn ich Texte verfasse, erfasse ich die Welt. Wenn ich laufe, erlebe ich sie. Ich arbeite als freischaffende Journalistin und Texterin sowie Fitness-, Reha- und Yoga-Trainerin im Herzen des Ruhrgebiets, oder manchmal auch auf Mallorca.

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