Seilchenspringen

Rope Skipping: Vom Kinderspiel zur Trendsportart

Es gibt Dinge, die nie aus der Mode kommen. Das Seilchenspringen oder Rope Skipping gehört dazu. eVivam erklärt dir, was den Sport ausmacht.

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Seilspringen Rope_Skipping

Seilspringen oder Rope Skipping eroberte von den USA aus Deutschland. Seit 2013 ist es sogar Teil des Deutschen Sportabzeichens.

Fast jeder kennt wohl Seilchenspringen noch aus seiner Kindheit. Es gehörte vor allem für Mädchen zur Pause auf dem Schulhof dazu. Das Kinderspiel hat sich mittlerweile zu einer eigenen Sportart weiterentwickelt: dem sogenannten Rope Skipping. Das macht nicht nur Spaß, sondern ist auch gut für Kondition und Ausdauer.

Mit neuen Seilen zum Trendsport

Seilchenspringen existiert schon lange. Wahrscheinlich haben es die Chinesen erfunden, sicher ist das aber nicht. Im 17. Jahrhundert gelangte der Sport mit niederländischen Auswanderern nach Amerika. In den Vereinigten Staaten war das Seilspringen wie in Europa als Kinderspiel beliebt. Durch eine Kampagne der amerikanischen Herzstiftung schaffte es der Sport von der Straße in die Turnhalle. Die Geburtsstunde des Rope Skipping. Neue Seile erlaubten es, schneller zu springen. Das war vor mehr als 30 Jahren.

Über einen Schüleraustausch nach Deutschland

Anfang der 1980er-Jahre kam Rope Skipping über einen Schüleraustausch dann nach Deutschland. Das schnelle und kunstvolle Seilspringen fand schnell Anhänger. Zu moderner Musik stellen die Sportler akrobatische Figuren und schnelle Schrittfolgen zu Choreographien zusammen. Ein Trendsport, den jeder lernen kann. Der Deutsche Turnerbund (DTB) sagt: „Je nach Leistungsvermögen kann mit dem etwas anderen Seilspringen vom Unsportlichsten bis hin zum Akrobaten jeder sehr schnell zu seinem speziellen Lernerfolg kommen.“

Im Turnerbund organisiert

Im DTB ist Rope Skipping als Sport organisiert. Es gibt Landes- und Deutsche Meisterschaften sowie Europa- und Weltmeisterschaften. Das Seilspringen ist längst als Breitensport in Deutschland angekommen. Viele Sportvereine bieten Seilspringen an. Seit 2014 ist Rope Skipping auch eine Disziplin beim Deutschen Sportabzeichen.

Training für den Kampfsport

Aber nicht nur der DTB forciert das Rope Skipping. Spätestens seit dem Hollywood-Blockbuster „Rocky“ mit Sylvester Stallone weiß jeder, dass Seilspringen auch für Boxer ein gutes Training ist. Es stärkt Ausdauer und Koordination auf einfache Weise. Deswegen haben das Rope Skipping auch längst Kampfsportschulen für sich entdeckt. Teilweise bieten sie sogar eigene Kurse an. Beliebt ist es hier vor allem, weil es sich selbstständig und flexibel an jedem Ort durchführen lässt.

Rope Skipping als Wettkampfsport

Als Wettkampfsport ist Rope Skipping aber mehr als ein Fitnesstraining. Es lässt sich in die Disziplinen Single-Rope, Wheel-Rope und Double-Dutch-Rope unterteilen. Beim Single-Rope zeigt der Sportler alleine unter anderem verschiedene Tricksprünge. Wheel-Rope erfordert ein Team. Die Springer geben einen Griff ihres Gliedseils an den Nachbarn weiter. So lassen sich komplizierte Drehungen und Platzwechsel als Choreographie einstudieren. Auch beim Double-Dutch-Rope geht es um eine Teamleistung. Zwei Schwinger bewegen zwei Seile in entgegengesetzte Richtungen. In der Mitte zeigen einer oder mehrere Springer Tricks und akrobatische Figuren.

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David Huth

von

Ob Gadgets, Apps oder Trends – alles was neu ist, probiere ich aus. An meiner Neugier lasse ich hier bei eVivam andere teilhaben.

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