Auf die Bretter

Mit Langlauf fit durch den Winter kommen

Kaum eine Wintersportart ist so gesund für das Herz-Kreislauf-System, wie Langlauf. Ob Klassisch oder Skating spielt dabei keine Rolle, der Körper gewinnt immer. Was du beim Langlauf beachten solltest und welche Technik für dich die beste ist, erfährst du hier.

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Langlauf

Langlauf ist gut für den Kreislauf und die Muskulatur.

Der klassische Langlauf ist eine der ältesten Sportarten der Menschheit. Schon der Urzeitmensch benutzte Skier, um sich im Schnee schnell und gleichmäßig fortzubewegen. Natürlich war das zu jener Zeit eher für die Jagd gedacht, als für eine sportliche Betätigung. Trotzdem hat der Langlauf bis heute überlebt und erfreut sich auch noch in unserer postmodernen Gesellschaft großer Beliebtheit. Wie bei allen Sportarten hängt ein vernünftiges Training von der Technik und dem Zubehör ab. Solltest du Langlauf also als Wintersportart für dich entdeckt haben, kommen hier nun ein paar wertvolle Tipps für dich.

Klassisch oder Skating?

Beim Langlauf gibt es zwei verschiedene Arten der Fortbewegung. Einmal den klassischen Langlauf und einmal das moderne Skating. Der Nachteil beim klassischen Langlauf ist die Fahrspur, die du dafür benötigst. Du kannst also nicht einfach auf einer unbefahrenen Fahrbahn laufen. Der Vorteil: Diese Langlaufart ist gerade für Einsteiger bestens geeignet, da sie dem normalen Joggen sehr ähnlich ist und nicht extra erlernt werden muss. Hier folgt ein Schritt nach dem anderen. Zudem kannst du deinen Puls sehr gut regulieren. Die Stöcke dienen hier eher einer leichten Unterstützung der Beinbewegung, wobei du mit dem Diagonalschritt immer den gegenseitigen Arm zur Unterstützung benutzt. Machst du also beispielsweise einen Schritt mit dem rechten Bein nach vorne, unterstützt du dies mit dem linken Arm.
Skating ist da schon anspruchsvoller. Beim sogenannten Schlittschuhschritt bewegst du die Skier zur Seite weg, was zu Beginn vor allem zu Konflikten mit den Stöcken führen kann. Lass dich hierbei nicht entmutigen. Übung macht bekanntlich den Meister. Auch beim Schlittschuhschritt erfolgt eine diagonale Handbewegung. Ein Vorteil ist, dass du keine Bahn benötigst. Durch die breiten Vorwärtsschritte benötigst du keine Fahrspur, wodurch du den Langlauf quasi auch querfeldein ausüben kannst. Dafür ist Skating aber auch wesentlich anstrengender und du solltest eine gute Kondition haben, bevor die es das erste Mal ausprobierst.
Langlauf skating

Skating benötigt keine Loipe, ist aber auch anstrengender.

Die richtige Ausrüstung macht's

Wie bei jeder Sportart ist auch beim Langlauf die richtige Ausrüstung entscheidend. Wobei es hier auch drauf ankommt, welchen Stil du bevorzugst. Willst du dich erst einmal im klassischen Langlauf versuchen, sollten deine Skier in der Mitte der Lauffläche etwas aufgeraut sein (klassische Langlauf-Skier ab 94 Euro bei Amazon). Diese Abstoßzone sorgt für eine besseren Schub während des Langlaufs. Bei den Skiern für klassischen Langlauf gilt folgende Regel: Körpergröße plus 20 Zentimeter. Auch die Stöcke sind etwas anders. Für den klassischen Langlauf sollten sie dir in etwa bis zur Brust gehen. Damit sorgst du für den optimalen Abstoßpunkt und so für eine ideale Unterstützung.
Die Skier für das Skating sind durchweg glatt. Das liegt daran, weil beim Skating sehr viel mit Gleiten gearbeitet wird (daher der Name). Zudem sorgt die glatte Fläche auch bei ungleichmäßigem Untergrund für perfekte Gleiteigenschaften. Die Skier beim Skating (circa 118 Euro bei Amazon) sollten sogar noch zehn Zentimeter länger sein, als beim klassischen Langlauf. Die Stöcke sollten dir - anders als beim klassischen Langlauf - ungefähr bis zum Kinn gehen. Mit dieser Länge kannst du deinen Schritt noch länger unterstützen und kräftiger Druck ausüben. Für welchen Stil du dich auch entscheidest, dein Körper dankt es dir so oder so.

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