Wintersport Langlauf

Mit der richtigen Langlauf-Ausrüstung Energie sparen

Die richtige Langlauf-Ausrüstung ist genauso wichtig, wie ein starker Wille. Denn mit den falschen Skiern oder zu kurzen Stöcken kann aus einer gesunden und sportlichen Betätigung schnell ein kräftezehrendes Ereignis werden.

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Langlauf-Ausrüstung

Mit der richtigen Ausrüstung spart man Energie und schont den Körper.

Langlauf gehört zu den beliebtesten Winter-Sportarten der Deutschen. Kein Wunder, ist Langlauf doch leicht zu erlernen und bestens dafür geeignet Herz und Kreislauf zu stärken. Zusätzlich kann man im Langlauf den Kraftaufwand selbst regulieren. Möchtest du eine gemütliche Runde drehen oder mit voller Kraft eine neue Bestzeit laufen? Kein Problem, mit Langlauf ist beides möglich. Die falsche Ausrüstung kann aus dem angenehmen Sport aber schnell eine kräftezehrende Plackerei machen. Dabei werden oft die verschiedenen Skier und Stöcke verwechselt. Deshalb gibt es jetzt hier die wichtigsten Unterschiede der verschiedenen Ausrüstungsarten.

Bretter, die die Welt bedeuten

Beim Langlauf gibt es zwei verschiedene Laufarten, die sich stark voneinander unterscheiden. Den klassischen Langlauf und das Skating. Wenn du mehr über die unterschiedlichen Laufstile erfahren möchtest, schau dir einfach unseren Langlauf-Ratgeber an. So unterschiedlich die beiden Laufarten sind, so unterschiedlich ist auch die Ausrüstung, die du benötigst. Beim klassischen Langlauf sagt man generell: Skier gleich Körpergröße plus 20 Zentimeter. Die Skier haben also eine beachtliche Länge. Beim Skating solltest du ungefähr zehn Zentimeter hinzurechnen. Aber auch die Oberfläche unterscheidet sich. Während Skating-Skier eine glatte Oberfläche haben, besitzen klassische Langlauf-Skier eine raue Seite. Sie garantieren eine bessere Stoßwirkung bei der Bewegung.

Stock ist nicht gleich Stock

Ebenso wie die Skier, unterscheiden sich auch die Stöcke voneinander. Die klassischen Langlauf-Stöcke sollten dir ungefähr bis zur Brust gehen. Alles darunter geht auf den Rücken und kann zu Haltungsschäden führen. Bei den Stöcken kannst du für das Skating noch einmal zehn Zentimeter aufaddieren. Skating-Stöcke sollten dir in etwa bis zum Kinn gehen. Der Unterschied ist eigentlich recht einfach erklärt. Während du beim klassischen Langlauf die Kraft hauptsächlich aus den Beinen ziehst, ist beim Skating eine Unterstützung mit Stöcken unverzichtbar. Durch die längeren Stöcke hast du beim Abstoßen einen größeren Radius und kannst so deine Beine entlasten. Unsere Bildergalerie zeigt dir die beste Ausrüstung für beide Langlauf-Arten.

Galerie: Die richtige Langlauf-Ausrüstung

Schuhe, Anzüge und Mützen

Fast ebenso wichtig wie der richtige Ski, ist der passende Schuh. Oft sind Schuhe auf die Skier abgestimmt und bilden dadurch eine perfekte Verbindung. Dabei muss man zwischen NNN (New Nordic Norm) und SNS (Salomon Nordic System) unterscheiden. Gerade wegen den verschiedenen Systemen solltest du entweder auf Sets zurückgreifen oder bei einem Hersteller bleiben. Wichtig ist eine steife Sohle, damit du dich ordentlich abstoßen kannst. Dein großer Zeh sollte die Spitze des Schuhs nicht berühren. So garantierst du genügend Beweglichkeit während des Langlaufs. Bei Anzügen hast du die freie Auswahl. Allerdings ist Microfaser am besten geeignet, da sie atmungsaktiv und trotzdem wärmedämmend ist. Bei längerem Aufenthalt im Schnee solltest du auch die Sonnenbrille nicht vergessen, damit du nicht mit Schneeblindheit zu kämpfen hast. Da Langlauf ein sehr schweißtreibender Sport ist, wäre auch eine Mütze oder ein Stirnband zu empfehlen. So kann dir kein Schweiß in die Augen laufen. Und natürlich schützt eine Mütze auch vor der Kälte.

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