Surfen auf der Straße

Longboard: Das sollten Anfänger beachten

Das Longboard erlebt seit einigen Jahren ein Comeback. In deutschen Städten sind die langen Bretter wieder häufiger auf den Straßen zu sehen. eVivam erklärt dir, worauf du als Anfänger achten musst.

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Longboard Anfänger

Das Longboard erlebt ein Comeback. Auf deutschen Straßen ist es immer häufiger zu sehen.

Die Idee hatten Surfer. Sie schraubten Rollen an ihre Bretter. Die Geburt des Longboards. Dann kam das Skateboard in Mode. Das Longboard verschwand. Seit einigen Jahren erleben die 90 bis 150 Zentimeter langen Bretter aber ein Comeback.

Das Fahrgefühl beim Longboard

Gleitende Bewegungen machen das Longboard aus. Das Fahrgefühl ist vergleichbar mit Snowboarding oder Wellenreiten. Der Fokus liegt auf Geschwindigkeit. Das unterscheidet Longboards vom Skateboard. Es geht weniger um Tricks und Sprünge, als vielmehr um das Fahren an sich. Das zeigt sich auch in den verschiedenen Fahrstilen wie Cruisen, Curven, Pumpen, Sliden oder Downhill.

Das richtige Board für Anfänger

Wer sich ein Longboard anschaffen will, der hat die Qual der Wahl. Der Markt ist groß und übersichtlich. Anfänger müssen aber nicht allzu tief in die Tasche greifen. Ein günstiger Preis bei einem Longboard heißt nicht, dass es billig ist. Komplettboards bieten sich an, weil sich hier nicht die Frage nach den richtigen Rollen, Achsen oder Kugellagern stellt.

Galerie: Fünf beliebte Longboards für Anfänger

Sicherheit geht vor

Stürze gehören zum Longboard dazu. Auf den harten Asphalt zu fallen, muss dir aber keine Angst machen. Zumindest nicht, wenn du die richtige Ausrüstung hast.
TK-Experte Uwe-Folker Haase

„Helm, Knie- und Ellenbogenschützer sind Pflicht. Handschuhe, Handgelenksschützer und Wirbelsäulenprotektoren sowie Crash Pants sind empfehlenswert.“

TK-Experte Uwe-Folker Haase, Diplomsportwissenschaftler, Redakteur

Ein Gefühl für das Longboard bekommen

Um ein Gefühl für das Longboard zu bekommen, bietet es sich an, auf einer ebenen Fläche zu üben. Parkplätze eignen sich hier an Sonntagen oder nach Ladenschluss gut. Dann sind sie meistens leer. Dort kannst du grundlegende Techniken wie Pushen oder Bremsen lernen. Beim Pushen schiebst du das Longboard mit dem Fuß an. Die Fahrtrichtung bestimmst du, indem du das Gewicht auf dem Brett verlagerst. Das Bremsen funktioniert ähnlich wie das Pushen. Den Fuß setzt du dabei auf den Asphalt und verlagerst langsam das Gewicht auf den Boden. Dabei solltest du nicht allzu viel Geschwindigkeit haben. Das Longboard vorher etwas ausrollen lassen, ist hilfreich. Alternativ kannst du vom Brett runterspringen. Es bleibt danach von alleine stehen. Hilfreich sind hier Video-Tutorials auf Youtube. Wichtig ist am Anfang vor allem, ein Gefühl für das Longboard zu bekommen.
David Huth

von

Ob Gadgets, Apps oder Trends – alles was neu ist, probiere ich aus. An meiner Neugier lasse ich hier bei eVivam andere teilhaben.

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