Schöne schlanke Silhouette

Kraft oder Ausdauer: Was ist dir wichtiger?

Du willst wissen, ob du besser deine Ausdauer oder deine Muskelkraft trainieren solltest? Dann überlege dir: Was bedeutet besser? Und wo willst du hin?

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Kraft oder Ausdauer: Gibt es ein wichtiger?

Eine schlanke Silhouette, die deine Muskeln betont: ein Traum? Dann musst du etwas dafür tun.

Es gibt Fragen, die toben fast permanent im Hinterstübchen eines Freizeitsportlers. Möchtest du nach längerer sportlicher Abstinenz loslegen, irgendwelche Fitness irgendwie in deinen Alltag zu integrieren, willst du wahrscheinlich fitter werden. Das ist so eine Aussage, bei dem Trainer, wenn sie nicht resigniert haben, meist zurückfragen: Was meinst du damit? Was bedeutet fitter für dich? Das Kleinod der Differenzierung steckt auch in der Frage, ob Ausdauertraining oder Krafttraining besser für dich geeignet ist.

Was bedeutet besser?

Wenn du dir denkst, dass es eine direkte Antwort auf diese Frage gibt, dann hast du dich noch nicht mit deinem eigentlichen Ziel befasst. Die Frage lautet besser formuliert: Wo willst du hin? Was ist deine Motivation? Und grundsätzlich gilt: Einseitiges Training hat noch niemandem weitergeholfen.

Willst du zeigen, was du hast, und neues Kraftpotenzial wecken?

Der Frühling naht. Je nachdem, wie du die dunkle Jahreszeit genutzt hast, freust du dich schon auf den ersten öffentlichen Pull-out deiner warmen Pullover; oder eben nicht. Geht es dir darum, anderen deinen schön abgezeichneten Bizeps zu zeigen, sobald der erste Sonnenstrahl um die Ecke linst, kommst du um Krafttraining wahrscheinlich nicht herum. Grundsätzlich ist Kraft die Fähigkeit deines neuromuskulären Systems, also das Zusammenspiel von Nervenzentren und Muskeln, Widerstände zu überwinden, ihnen entgegenwirken zu können oder sie zu halten. Auch wenn du deine Kraftfähigkeiten im Alltag oder im Sport besser ausschöpfen möchtest, empfiehlt sich ein entsprechend gezieltes Krafttraining.

Galerie: Kraft/Ausdauer: Ernährung, Energieumsatz, mentale Stärke

Willst du schlanker werden, dein Herz entlasten und einen Marathon laufen?

Wenn dein Ziel ist, langfristig einen Marathon anzugehen, kommst du vor allem um regelmäßige lange Laufeinheiten nicht herum. Und wenn du generell abnehmen willst, solltest du auch mehr tun, als lediglich morgens zum Bäcker um die Ecke zu gehen. Walken, je nach Ausgangsgewicht auch Joggen, Wandern, Radeln oder Inline-Skaten: Es gibt viele Möglichkeiten, deine Ausdauer zu trainieren. Dabei solltest du nicht nur in deinem Fettstoffwechselbereich trainieren. Der ist zwar wichtig für deine Grundlagenausdauer.
Laufen

Wenn du für einen Marathon trainieren willst, steht natürlich mehr Lauftraining auf deinem Programm. Es macht aber zum Beispiel auch gezieltes Krafttraining deiner Rumpfmuskulatur Sinn.


Damit du mehr Kalorien verbrauchst, als du zu dir nimmst, musst du bei deinem Ausdauertraining aber auch mal bis an deine Belastungsgrenze gehen, und zwar mal mit mehr, mal mit weniger Krafteinsatz. Diesen Einsatz bringen letztendlich deine Muskeln. Allein ihretwegen macht es keinen Sinn, jeden Tag in der Woche so hart am Limit zu laufen, bis dir die Zunge heraushängt. Dann verbrauchst du zwar viele Kalorien. Könnten Muskeln sich eine Zunge wachsen lassen, würden sie sie dir aber vor lauter Überforderung herausstrecken.

Willst du deinen Körper formen?

Alles in deinem Körper hängt letztendlich zusammen. Und er funktioniert nicht nach dem Je-mehr-, sondern eher nach dem Je-regelmäßiger-desto-besser-Prinzip. Wenn du deinen Körper formen möchtest, bis er aussieht wie auf dem Foto oben, sollte eine Mischung aus Kraft- und Ausdauertraining auf deinem Trainingsplan stehen. Typische Mischformen findest du in Programmen wie
  • Crossfit und
  • Deepwork.
Wibke Roth

von

Wenn ich Texte verfasse, erfasse ich die Welt. Wenn ich laufe, erlebe ich sie. Ich arbeite als freischaffende Journalistin und Texterin sowie Fitness-, Reha- und Yoga-Trainerin im Herzen des Ruhrgebiets, oder manchmal auch auf Mallorca.

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