Brett und Gleitschirm

Kitesurfen: So lernst du den Trendsport

Wasser, Wind und Wellenreiten. Die Kombination macht beim Kitesurfen den Reiz aus. Wer den Trendsport lernen will, der sollte einen Kursus besuchen. eVivam erklärt dir, worauf es beim Kitesurfen ankommt.

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Kitesurfen Gleitschirm Board

Wer Kitesurfen lernen will, der sollte eine Schule besuchen. Was leicht aussieht, erfordert Übung und Fachwissen.

Es sieht lässig aus. Ein Kitesurfer lässt sich mit seinem Gleitschirm über das Wasser ziehen. Elegant gleitet er auf seinem Board dahin. Was für das Publikum so leicht aussieht, das will gelernt sein. Das Kitesurfen ist nämlich kein Sport ohne Risiko.

Anfänger auf dem Brett

„Es ist wichtig, es mit professioneller Hilfe anzugehen“, sagt Dirk Muschenich. Er ist im Verband Deutscher Wassersport Schulen (VDWS) unter anderem in der Ausbildung tätig. In seinen 15 Jahren als Kitesurfer hat er die Erfahrung gemacht, dass Menschen, die anderen Brettsportarten wie Surfen oder Longboard-Fahren nachgehen, sich am leichtesten tun. „Vor allem das Wakeboard kommt dem Kitesurfen vom Gefühl am nächsten“, so Muschenich.

Kursus für Kitesurfer

Der Grundkursus für das Kitesurfen dauert zwischen acht und zwölf Stunden. Zur Ausbildung gehört auch Theorie. „Danach ist man in der Lage den Schirm zu starten und die ersten Meter zu fahren“, sagt Dirk Muschenich. Mit den Grundlagen ist das Training aber längst nicht abgeschlossen. Deswegen rät Dirk Muschenich zu Wochenkursen, in denen die Schüler weitaus mehr als die Grundlagen beigebracht bekommen. Solche Kurse bieten Kitesurfschulen auf der ganzen Welt an.

Eine Kitesurfschule finden

Mit 15 bis 20 Ausbildungsstunden lässt sich die International Kitesurfing Basic Licence erwerben. Die Ausbildung gliedert sich in sechs Blöcke. Der Schüler muss fünf praktische und eine theoretische Prüfung absolvieren. Auf der Webseite des VDWS sind die Wassersport-Center aufgelistet, die Kitesurfer ausbilden. Die Länge der Ausbildung, so Muschenich, hängt aber besonders vom jeweiligen Gewässer und den Fähigkeiten des Schülers ab.

Was kostet die Ausbildung?

Die Grundausbildung kostet zwischen 200 bis 270 Euro. Der Preis richtet sich laut Dirk Muschenich danach, wo du das Kitesurfen lernst. Gibt es viele Kitesurfschulen am Platz, dann ist der Preis günstiger. Gibt es nur eine, dann sind die Kosten für den Kursus höher.

Ausrüstung kaufen

Von einem voreiligen Kauf der Ausrüstung rät Dirk Muschenich ab. „Schirme fallen vom Charakter beispielsweise sehr unterschiedlich aus“, sagt er. Nicht jeder Schirm ist für Anfänger zum Kitesurfen geeignet. Ein neun bis zwölf Quadratmeter großer Schirm reicht für jemanden mit 90 Kilogramm Körpergewicht aus. Er sollte verzögert reagieren, und das Modell sollte auf keinen Fall älter als sechs Jahre sein. Die Schirme waren zu dieser Zeit „sicherheitstechnisch nicht optimal“, wie der Kitesurfer erklärt. Anfängern beim Kitesurfen rät Muschenich zu einem großen Brett mit rund 1,45 Metern. „Sie sind leichter zu handhaben“, sagt er. Schirm und Brett sollten vom Typ auf Freeride ausgelegt sein. Die Freestyle-Modelle sind eher für Profis beim Kitesurfen.
David Huth

von

Ob Gadgets, Apps oder Trends – alles was neu ist, probiere ich aus. An meiner Neugier lasse ich hier bei eVivam andere teilhaben.

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