Fit durch die kalte Jahreszeit

Joggen im Winter: Was du beachten solltest

Was im Frühjahr mit guten Vorsätzen beginnt, endet meist bei den ersten kühlen Temperaturen. Doch das muss nicht sein. Mit der richtigen Vorbereitung macht Sport auch im Winter Spaß.

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Joggen im winter

Joggen im Winter macht Spaß, erfordert aber Vorbereitung.

Wer kennt das nicht? Draußen ist es kalt und man sitzt gemütlich auf der Couch. Da fällt es schwer, sich zum Sport zu motivieren. Dabei ist Bewegung gerade im Winter besonders wichtig. Sie stärkt die Abwehrkräfte und hebt den Serotonin-Pegel und damit die Stimmung. Doch bevor du gute Laune tankst, solltest du ein paar Dinge beachten. Mit diesen Gos und No-Gos bist du auf den Winter bestens vorbereitet.

Joggen im Winter: die richtige Kleidung

Die richtige Kleidung ist unerlässlich. Gerade im Winter hat sich das Zwiebelprinzip bewährt. Bei dieser Technik werden mehrere Kleidungsschichten übereinander getragen. Doch nicht zu dick anziehen! Am besten kontrollierst du vorher die Außentemperatur, rechnest zehn Grad hinzu und kleidest sich dementsprechend. Schließlich schwitzt der Körper und zu viel Kleidung erhöht das Überhitzungsrisiko.
Wichtig ist vor allem atmungsaktive Kleidung. Ist es allzu kalt, solltest du auch an weniger geschützte Körperstellen denken. Eine Fleecejacke und Handschuhe sind bei niedrigen Temperaturen unverzichtbar. Auch eine Mütze solltest du einpacken. Einen Großteil der Wärme verliert der Körper über den Kopf.
Wie wichtig es ist, sich vor dem Sport aufzuwärmen, ist allgemein bekannt. Im Winter gilt dies im besonderen Maße. Denn je kälter es draußen ist, desto länger braucht der Körper, um auf die richtige Betriebstemperatur zu kommen. Deswegen solltest du die Aufwärmphase mindestens um ein Drittel verlängern. Beim Abkühlen gilt hingegen genau das Gegenteil: einfach um ein Drittel verkürzen.

Nur gesund joggen gehen

Nicht erkältet laufen gehen! So stärkend das Laufen für die Abwehrkräfte sein kann, so verheerend ist es für einen geschwächten Körper. Bakterien können sich durch die erhöhte Temperatur im Körper besser verbreiten und so zu schwerwiegenden Herzkrankheiten führen. Bei Husten, Hals- und Gliederschmerzen also lieber ins Bett statt auf die Straße.
Auch bei Schnee und Eis solltest du die Laufschuhe besser im Schrank lassen. Beide Untergründe sind nicht zum Joggen geeignet. Ist die Lieblingsstrecke zugeschneit, lauf lieber eine andere Route, denn schnell ist ein Hindernis übersehen. Eis kann besonders gefährlich sein. Ausrutscher enden nicht selten im Krankenhaus. Jogge also nur auf gestreutem Untergrund.
Die Temperatur spielt beim Joggen eine wichtige Rolle. Generell gilt, dass bis -12 Grad keine Gefahr einer Unterkühlung droht. Durch den erhöhten Stoffwechsel wärmt sich der Körper selbst. Bei allen darunter liegenden Temperaturen besteht allerdings erhöhte Unterkühlungsgefahr. Der entstehende Wind bildet an den Seiten und am Rücken Luftströme, die den Körper extrem auskühlen können.
So vorbereitet solltest du auch den Winter gut meistern. Und es gibt noch einen weiteren Vorteil: Während im Sommer viele beliebte Laufwege überfüllt sind, hast du die Strecken im Winter oftmals für dich.

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