Leinen los? Nur bedingt!

Mit Hund am Fahrrad fahren – der vierbeinige Begleiter

Gemeinsam Sport treiben und die Welt erkunden: mit Hund am Fahrrad ganz einfach! Finde heraus, was zu beachten ist, damit ihr beide Spaß habt.

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Hund am Fahrrad

Nicht jeder Hund mag den Drahtesel.

Bei einer Tour mit Hund am Fahrrad bewegt du und dein Vierbeiner euch gemeinsam und erkundet wie nebenbei die Umgebung. Eine Radtour mit Hund macht euch beiden Spaß und festigt eure Bindung.
Wenn dir deine Fitness wichtig ist und du schnell und sehr weit fahren willst, lässt du deinen Hund besser zu Hause. Ansonsten begleitet dein Vierbeiner dich gerne auf deinen Touren. Mit nur wenig Vorbereitung und Übung macht ihr bald gemeinsame Fahrradausflüge!

Voraussetzungen für den Hund am Fahrrad

Am wichtigsten ist, dass du ein sicherer Fahrer bist und einhändig steuern kannst. Dein Hund muss sich gesund und gut fühlen. Grundsätzlich ist nicht jeder Hund wirklich dafür geeignet, dich am Fahrrad zu begleiten: Kleine Hunde, Hunde mit kurzen Beinen, verkürzter Schnauze oder verlängertem Rücken dürfen nicht neben dem Fahrrad herlaufen. Hunde unter 5 kg kannst du problemlos in speziellen Fahrradkörben für den Hund mitführen. Wiegt dein Hund mehr, darf aber dennoch nicht mit dem Fahrrad überlaufen, ist auch ein Anhänger eine gute Alternative. Dein Hund muss vollständig ausgewachsen sein, um am Fahrrad laufen: Bei mittelgroßen Rassen ist dies nach 12 bis 14 Monaten der Fall, bei großen Rassen dauert es 18 bis 20 Monate.

Hund am Fahrrad: Was musst du vorbereiten?

Deinen Hund darfst du niemals am Halsband führen! Stelle sicher, dass du ein gut sitzendes, breites und gepolstertes Brustgeschirr für ihn hast. Es gibt Systeme, bei denen du deinen Hund mithilfe einer Stange am Fahrrad befestigst, sodass du dich auf das Fahren konzentrieren kannst. Sich nur auf solch ein System zu verlassen, birgt allerdings Gefahren: Du merkst nicht, ob dein Hund langsamer laufen oder vielleicht stehenbleiben möchte. Nutzt du ein solches System, kombinierst du es am besten mit einer langen Laufleine, die du in der Hand hältst. Bring für jede Tour Wasser für dich als auch deinen Hund mit. Denk auch an einen Napf, aus dem dein Vierbeiner trinken kann! Bei zu heißem oder zu kaltem Wetter solltest du grundsätzlich nicht mit Hund am Fahrrad fahren.

Den Hund am Fahrrad eingewöhnen

Mach deinen Hund in kleinen Schritten mit dem Fahrrad vertraut. Achte darauf, ob er Meideverhalten zeigt. Bei der ersten gemeinsamen Tour solltest du es auf keinen Fall übertreiben – steigere die Entfernungen langsam. Idealerweise übst du erst auf einer abgegrenzten Fläche mit einem Begleiter, der auf deinen Hund achtet. Besonders am Anfang, aber auch bei allen folgenden Touren mit Fahrrad am Hund, meidest du zu viel Verkehr. Achte darauf, dass eure Touren eine Mischung aus Bewegung, Beschäftigung und Ruhephasen sind.

Wie fährst du mit Hund am Fahrrad?

Grundsätzlich läuft dein Hund immer auf der verkehrsabgewandten, also rechten Seite. Ableinen darfst du ihn nur dort, wo es möglich und erlaubt ist, wie zum Beispiel auf Feldwegen. Beim Fahren ist es wichtig, dass du deinem Hund das Tempo überlässt: Er entscheidet, wie schnell ihr fahrt. Sprinten sollte dein Hund nur auf sehr kurzen Strecken, langfristig trabt er am besten leicht. Lasse deinen Hund auf jeden Fall seinem natürlichen Erkundungsverhalten nachgehen sowie in aller Ruhe Urin und Kot absetzen.

Hund am Fahrrad: ein bisschen Eingewöhnung, viel Spaß

Wenn du immer die Bedürfnisse deines Vierbeiners im Blick behältst und ihr euch langsam daran gewöhnt, den Hund am Fahrrad zu führen, steht euch nichts mehr im Wege – gemeinsam könnt ihr euch durch gesunde Bewegung fit halten und die Welt entdecken!

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