Ausdauersport als Fatburner

Fettverbrennung: Der Puls geht hoch, die Pfunde runter

Ausdauersport wie Joggen ist ideal als Fatburner-Training. Wenn du deinen Körperfettanteil reduzieren willst, solltest du einige Tipps zu Fettverbrennung und Puls beherzigen.

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Fettverbrennung beim Joggen

Für den Fatburner-Effekt ist Ausdauersport nötig, gesunde Ernährung allein reicht dafür nicht.

Du willst endlich ein paar Pfunde loswerden und suchst nach einer Methode, wie du effektiv Fett verbrennst? Der Sportwissenschaftler Prof. Dr. Kuno Hottenrott erklärt, wie’s geht. Bei der Fettverbrennung spielt der Puls eine entscheidende Rolle.

Fettstoffwechsel und Sport

Wenn du deinen Stoffwechsel nur mit gesunder Ernährung ankurbelst, darfst du keinen großen Fatburner-Effekt erwarten. Dazu ist regelmäßiger Ausdauersport nötig. Denn: Ein gut trainierter Mensch kann seine Fettreserven viel besser anzapfen. Prof. Dr. Kuno Hottenrott, Direktor des Instituts für Leistungsdiagnostik und Gesundheitsförderung der Universität Halle, rät deshalb zu einem „ausgeglichenen Training“. Energieträger wie Kohlenhydrate und Fette lassen sich zwar durch einen guten Fettstoffwechsel besser verarbeiten, Gewicht verlierst du deswegen aber nicht automatisch.

Grundlage zum Abnehmen

Wenn der Fettstoffwechsel deines Körpers gut funktioniert, dann steigert das dein Leistungspotenzial. Dazu musst du im Grundlagenbereich trainieren. Der Puls sollte dabei zwischen 65 bis 75 Prozent der maximalen Herzfrequenz liegen. „Alle, die auf diese Weise Fitness- oder Gesundheitssport betreiben, kommen daher nicht ohne eine Pulsuhr aus“, sagt Kuno Hottenrott. Sinnvoll ist, so der Sportwissenschaftler, dass du 40 bis 50 Prozent des Trainings im Fettstoffwechselbereich absolvierst. Der Körper lernt so, seine Energiereserven optimal zu nutzen. Langfristig wirkt sich das auch auf das eigene Gewicht aus.

Kilos purzeln durch intensives Training

„Wenn ich allerdings das Ziel habe, mein Körpergewicht direkt zu reduzieren, dann muss ich im intensiven Bereich trainieren“, erklärt Prof. Hottenrott. Bei intensiven Trainingseinheiten bewegst du dich im Bereich zwischen 85 bis 95 Prozent deiner maximalen Herzfrequenz. Das ist das „Fatburner-Training“, das dazu beiträgt, den Köperfettanteil zu reduzieren. Durch das intensive Training ist der Energieverbrauch höher. Die Wirkung lässt sich noch vergrößern, wenn du nach dem Training das Essen hinauszögerst. Das ist der sogenannte Nachbrenneffekt.

Den Fettstoffwechsel ankurbeln

Der Fettstoffwechsel lässt sich durch zwei kleine Tricks noch zusätzlich ankurbeln: Prof. Hottenrott empfiehlt, vor dem Training nichts zu essen. Aber Vorsicht: Intensives und mehrstündiges Training solltest du hier vermeiden, da sonst Unterzuckerung droht. Ein weiterer Trick ist, vor dem Training Kaffee zu trinken. Aus Sicht des Sportmediziners ist es ideal, morgens vor dem Frühstück nach einer Tasse Kaffee und einem Glas Apfelsaftschorle ein 30- bis 40-minütiges Ausdauertraining einzulegen. Das ist ein optimales Fettstoffwechseltraining für den Fitnesssportler.
David Huth

von

Ob Gadgets, Apps oder Trends – alles was neu ist, probiere ich aus. An meiner Neugier lasse ich hier bei eVivam andere teilhaben.

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