Meist einfach zu beheben

Fehler beim Fitnesstraining: Am Ziel vorbeigeschossen

Klar, am liebsten möchtest du in Windeseile fit werden, deine Figur in Form bringen und dabei gute Laune kriegen. Wenn der schnelle Trainingserfolg ausbleibt, kommt der Frust: Du hast doch immer hart trainiert, oder? eVivam erklärt die größten Trainingsfehler.

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Leichter trainiert es sich in der Gruppe – allein bleiben nicht nur Fehlhaltungen häufig unbemerkt, auch die Motivation leidet schnell und der Schweinehund wächst bedenklich rasch.

Wer sein allgemeines körperliches Wohlbefinden stärken will, schnürt immer noch am besten die Turnschuhe: Schließlich macht Sport bekanntlich nicht nur fit, sondern auch Spaß und verhilft zu einer positiveren Lebenseinstellung. Doch gerade wenn Einsteiger motiviert und übereifrig mit dem Training beginnen, bleibt der Erfolg bisweilen aus. Weder verbessert sich die Fitness, noch verändert sich die Figur. Woran liegt das?

Du forderst zu viel von deinem Körper

Womöglich hast du von vornherein zu hart trainiert. Bänder, Sehnen und Gelenke müssen sich erst langsam daran gewöhnen, dass sie von nun an stärker gefordert sind. Starte mit kurzen Trainingseinheiten, baue Belastungen und Gewichte langsam auf, gib deinem Körper Zeit zu reagieren. Muskelkater und Überlastung hemmen nicht nur die Motivation, sondern können dir schaden und zu Verletzungen führen.

Du forderst, ohne zu fördern

Pausen gehören zum Training dazu! Wer seinem Körper kein Durchatmen gönnt, manövriert sich über kurz oder lang in die Zwangspause: Schmerzen und Verletzungen sind die Folgen, wenn du permanent unter Strom stehst. Gönne dir gerade nach harten Workouts einen Tag Pause. Fitness braucht Zeit, und wer regeneriert seine Übungseinheiten wieder aufnimmt, wird höhere Leistungen bringen können: Fordern geht mit Fördern einher. Die Muskeln wachsen übrigens ohnehin nicht während des Trainings, sondern in den Ruhephasen!

Galerie: Viel geschuftet, wenig erreicht? Trainings-Tipps!

Du forderst immer das Gleiche

Häufig absolvieren Sportler immer den gleichen Übungsablauf. Eine Trainingswoche gleicht der anderen, nur die Schwere der Gewichte ändert sich ab und zu. So verwehrst du allerdings deinem Körper den Reiz, sich zu steigern, indem er neue Muskelgruppen entdeckt und diese aufbaut. Tausche regelmäßig Workouts aus, spiele mit der Zahl der Wiederholungen und den Methoden. So wirst du nicht nur fitter, sondern behältst auch Spaß am Training. Für Läufer gilt übrigens das Gleiche. Auch sie sollten mit Intervallen arbeiten, mit einem Wechsel aus kurzen und längeren, schnellen und auf Ausdauer angelegten Runden, wenn sie ihre Form langfristig verbessern wollen.

Du machst die Übungen falsch

Wer das erste Mal ein Fitnessstudio betritt oder sich an Freestyle-Workouts wagt, führt Übungen oft falsch aus. Mal merkst du das sofort, durch Schmerzen oder akute Verletzungen. Die Folgen von Haltungsschäden und Fehlbelastungen können sich aber auch erst nach Jahren zeigen – wenn Gelenke verschlissen sind zum Beispiel. Dann ist es häufig zu spät, um die Fehler zu korrigieren. Lass' dir die Geräte im Fitnessstudio erklären und dir am besten einen persönlichen Trainingsplan erstellen; dafür gibt es in Studios Profis. Wenn du draußen unterwegs bist, suche dir eine Gruppe mit erfahrenen Sportlern, die anfangs ein Auge auf dich haben.
Denke vor allem auch ans Aufwärmen sowie an Dehneinheiten am Ende eines Trainings. Auch so kannst du Verletzungen und Muskelkater vorbeugen.

Du ernährst dich falsch

Wer Sport treibt, braucht Vitamine, Mineralien, Spurenelemente – und Kalorien. Beides, Training und Ernährung, geht Hand in Hand: Wenn du hart trainierst, aber ausschließlich Pommes und Burger zu dir nimmst, schadest du deinem Körper. Wenn Du die Nahrungsmenge insgesamt stark reduzierst, nimmst du vielleicht ab, hemmst aber den Muskelaufbau und verwehrst deinem Körper wichtige Stoffe. Insofern ist es sinnvoll, mit dem Sportprogramm auch seine Ernährung auf den Prüfstand zu stellen.
Gerade für Frauen gilt: Keine Angst vor Krafttraining! Muskeln verbrennen mehr Energie und beeinflussen so langfristig deinen Stoffwechsel. Nur der punktgenaue Muskelaufbau an gewünschten Stellen funktioniert so leider nicht: Der Bauchumfang wird nicht automatisch durch entsprechendes gezieltes Training geringer. Ein muskelstraffer Bauch sieht gleichwohl in jedem Fall besser aus.

Du vergisst den Spaß

Ohnehin wird es mit der Motivation auf Dauer schwer, wenn du nur wegen des Abnehmens oder anderer strenger Ziele das Training aufnimmst. Wer sich ständig quält, stellt irgendwann die Sinnfrage. Ziele spornen an, Rückschläge sind erlaubt, und gegen den eigenen Körper zu arbeiten bringt langfristig wenig. Sport soll vor allem Spaß machen!

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