Moderne Tachos

Fahrradcomputer: Kabellos glücklich? Tipps für den Gerätekauf

Echte Radfreaks fahren nie ohne Fahrradcomputer. Wir haben uns die beliebtesten kabellosen Fahrradcomputer bei Amazon und Idealo genauer angeschaut.

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Garmin Fahrradcomputer

Wie schnell und wie weit du unterwegs warst, kannst du auf dem Fahrradcomputer jederzeit abrufen.

Fahrradcomputer gibt es von 8 bis 400 Euro und mehr, in einfacher Ausstattung mit Geschwindigkeits- und Streckenmessung oder mit großem Funktionsumfang inklusive Herzfrequenz-Messung und GPS. Ob und was davon wirklich notwendig ist, musst du als Biker für dich selbst herausfinden. Und noch etwas musst du entscheiden: Soll’s einer mit oder ohne Kabel sein?

Fahrradcomputer kabellos – so funktioniert’s

Das Funktionsprinzip der gängigen Fahrradcomputer ist simpel: Ein an der Speiche oder an der Felge befestigter Magnet kreist an einem an der Gabel montierten Sensor vorbei und löst bei jeder Radumdrehung einen Impuls aus. Dieser Impuls wird an den kleinen Computer an der Lenkstange übertragen, der die Daten auswertet und in Geschwindigkeit sowie gefahrene Kilometer umrechnet. Der Computer empfängt die Sensordaten drahtlos per Funk. Diese Funkverbindung kostet Energie – daher benötigt der kabellose Fahrradcomputer auch am Sensor eine Batterie, das verkabelte Modell kommt ohne Extra-Energie aus.
Alternativ gibt es kabellose Fahrradcomputer mit GPS, etwa den Garmin GPS Radcomputer Edge 200. Dieser arbeitet nicht mit einem Magnet-Sensor, sondern zieht sich alle Daten über den GPS-Empfang. Die Montage ist hier recht einfach, da du kein Bauteil am Reifen anbringen musst, sondern lediglich den Computer am Lenker montierst.

Galerie: Fahrradcomputer: Beliebte Modelle

Verschiedene Modelle, verschiedene Funktionen

Die von eVivam vorgestellten kabellosen Fahrradcomputer entsprechen den beliebtesten Modellen beim Preisvergleich Idealo und Internethändler Amazon. Preislich liegen sie etwa zwischen 40 und 100 Euro. Das teuerste Modell ist der GPS-Fahrradcomputer von Garmin. Dieser bietet neben den üblichen Tacho-Funktionen wie Geschwindigkeit und Strecke als einziger eine Navigations-Funktion. Der Garmin erfasst Höhenmeter, kann deine Strecken vorplanen und speichert bis zu 130 Stunden an Fahrdaten.
Beim VDO M6 WL musst du sowohl Pulsgurt als auch Trittfrequenz-Sensor separat erwerben, das kostet dich etwa 50 Euro zusätzlich. Der Sigma Fahrradcomputer BC 1009 STS bietet alle Basisdaten, also Geschwindigkeit, Strecke, aktuelle und Durchschnittsangaben. Wenn du auf Trittfrequenz-, Puls- und Höhenmesser verzichten kannst, bist du hier richtig. Der Sigma Radcomputer BC 16.12 STS CAD liefert den Trittfrequenz-Sensor gleich mit, allerdings erfasst er weder Höhenmeter noch Herzfrequenz.
Wenn du mehr willst, greifst du zum Sigma ROX 6.0 CAD. Dieser misst sowohl Höhenmeter als auch den Puls, den Pulsgurt bekommst du gleich mitgeliefert, was bei keinem anderen hier vorgestellten Modell der Fall ist.

Manchmal funkt es nicht

Die zusätzliche Batterie am Sensor des kabellosen Fahrradcomputers kann bei häufigem Batteriewechsel ins Geld gehen. Aber das hängt natürlich davon ab, wie häufig du fährst und wie viele Kilometer du zurücklegst.
Vorbeifahrende Bahnen, mitgeführte Mobiltelefone und andere Faktoren können die Funkverbindung deines Fahrradcomputers beeinflussen oder gar stören. Die neueren Modelle haben erfahrungsgemäß eine stabilere Funkverbindung.

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