Das Orgasmus-Work-out für den Unterleib

Den Orgasmus beim Training erleben

Ja, den Coregasmus beim Sport gibt es wirklich! Erfahre hier, was hinter diesem Mythos steckt und welche Übungen dich vielleicht zum Höhepunkt bringen können.

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Coregasm

Ein Orgasmus lässt sich nicht nur während des Bettsports erleben.

Beim Schwitzen im Fitnessstudio denken wohl die wenigsten von uns im ersten Moment an sexuelle Lust. Tatsächlich kann sportliche Aktivität jedoch einen Orgasmus auslösen. Vor allem für Frauen sind diese Erkenntnisse interessant.
Für einen sexuellen Höhepunkt braucht es keine lustvollen Gedanken. Bestimmte Sportarten, darunter rhythmische Bewegungen und Gewichtheben, stimulieren die Core-Muskeln. Dabei handelt es sich um die Tiefen- und Stützmuskulatur zwischen Zwerchfell und der Hüfte. Bei Frauen ist vor allem die Beckenbodenmuskulatur dafür bekannt, die Lust zu steigern. Ein gut trainierter Beckenboden verhilft zu einem unvergesslichen Genuss, so die einhellige Meinung der Experten. Wird die Körpermitte durch sportliches Training gezielt stimuliert, kann es zum Coregasmus kommen. In den USA werden seit einiger Zeit sogar Coregasm-Work-outs angeboten, die den besonderen Kick versprechen.

Sex oder Coregasm – Lustvoll und dennoch verschieden

Beim Sex erleben Paare oftmals mehr als eine körperliche Stimulation. Hinzu kommen Gefühle wie Lust und Liebe. Beim Coregasmus hingegen spielt nur die körperliche Anstrengung eine Rolle. Wird der Körper durch hartes Training gefordert, kann sich ein orgasmusähnliches Gefühl einstellen. Das Empfinden ist dem normalen Orgasmus sehr ähnlich. Den Körper durchfährt eine prickelnde und belebende Erregung bis hin zum Höhepunkt. Körpereigene Glückshormone sorgen für ein außergewöhnliches Erlebnis und machen den Coregasmus so besonders. Doch wie lautet das Geheimnis für ein erfülltes Sporttraining? Erfahrene Fitnesstrainer verraten, dass es auf die Übungen und die Intensität ankommt. Wird der Körper bis an seine Belastungsgrenzen gefordert, ist die Wahrscheinlichkeit für einen Coregasmus höher. Diese Belastungsgrenze hängt vom persönlichen Fitnesslevel ab. Deswegen können auch untrainierte Frauen den Höhepunkt beim Sport erleben. Durch das Trainieren des Beckenbodens und der Bauchmuskeln lassen sich die lustvollen Empfindungen steuern. Nebenbei verbessern Frauen ihre Empfindsamkeit für einen intensiveren Orgasmus beim Sex.

So lässt sich der Coregasm beim Sport herauskitzeln

Neugierig geworden? Für den sportlichen Höhepunkt gibt es selbstverständlich gute Anleitungen. Wichtig ist dabei: Wie auch im Bett solltest du dir nicht zu viele Gedanken machen und einfach den Moment genießen. Mit den folgenden Übungen kannst du es einfach mal ausprobieren und auf die Erlebnisse beim Training gespannt sein:
  • Mit Cardio trainierst du deinen ganzen Körper und bringst die Muskeln zur Leistungsgrenze. Gut geeignet sind Cycling und Schwimmen oder Yoga. Konzentriere dich dabei nicht nur auf die Beckenbodenmuskeln, sondern zudem auf den Bauch und die Beine.
  • Auf dem "Captain's Chair" erleben wohl mehr Frauen einen Coregasmus als auf anderen Fitnessgeräten. Dabei stützt du dich mit den Armen auf den Lehnen ab und drückst den Rücken gegen die Lehne. Die ausgestreckten Beine werden im 90-Grad-Winkel langsam angehoben oder du ziehst die Knie zur Brust. Zwischen mehreren Wiederholungen solltest du immer wieder eine Pause einlegen.
  • Kniebeugen sind eine weitere effektive Methode, um die Core-Muskeln zu kräftigen. Anschließend einige Crunches, Klimmzüge und Planks.
Der Coregasmus tritt ein, wenn die Muskeln langsam erschöpft sind. Beginnen diese zu zittern, ist auch der Höhepunkt mitunter nicht mehr weit entfernt. Mache noch einige weitere Wiederholungen und beobachte, wie dein Körper auf die Anstrengung reagiert. Der Coregasmus ist zwar etwas weniger gefühlsintensiv als der echte Orgasmus beim Sex. Eine willkommene Belohnung für die körperlichen Strapazen ist er allemal.

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