Bossaball

Kick it: Der Trendsport für den Sommer aus Spanien

Der spanische Trendsport Bossaball verbindet Volleyball, Fußball und Trampolin-Springen. Die Kombination ergibt einen actiongeladenen Mannschaftssport. eVivam erklärt dir, wie Bossaball funktioniert.

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Bossaball Trendsport

Das spanische Bossaball kombiniert unterschiedliche Sportarten zu einem dynamischen Mannschaftsspiel.

Bossaball ist ein Trendsport, der es in sich hat. Das Spielfeld ist ein elastisches, aufblasbares Luftkissen mit integriertem Trampolin. Darauf kombinieren die Spieler Sportarten wie Volleyball, Fußball, Turnen oder den brasilianischen Kampfsport Capoeira. Auf dem durch ein Netz geteilten Spielfeld treten zwei Mannschaften gegeneinander an. So fordert Bossaball Geschick, Kraft und Ausdauer.

Einfache Spielregeln

Bossaball fordert eine hohe Fitness. Die Spielregeln sind dafür umso einfacher. Ziel jeder Mannschaft ist es, mit dem Ball die gegnerische Hälfte zu treffen. In jeder Mannschaft sind drei bis fünf Spieler. Den Ball darfst du mit jedem Körperteil berühren. Allerdings ist der Ballkontakt nur einmal mit den Händen und zweimal mit Füßen oder Kopf erlaubt. Nach acht Kontakten sollte der Trampolin-Springer den Ball möglichst spektakulär auf der anderen Hälfte des Spielfeldes platzieren.

So punktest du beim Bossaball

Punkte machst du auf verschiedene Arten. Sobald der Ball auf der Luftmatte landet, gibt es einen Punkt. Trifft er das Trampolin, erhält das Team drei Punkte. Leer geht eine Mannschaft aus, die die 80 Zentimeter breite Bossawall trifft. Das ist ein Ring um das Trampolin herum. Sind 25 Punkte erreicht, endet das Match.

Mannschaftssport in ganz Europa

Bossaball verbreitet sich immer mehr. Mittlerweile gibt es Mannschaften in Brasilien, Spanien, Belgien, den Niederlanden, Rumänien, der Türkei, Norwegen, Großbritannien, Griechenland, Portugal, Polen und natürlich Deutschland. Meisterschaften tragen die Länder ebenfalls aus. Der Trendsport ist dennoch bislang ein Nischenangebot.

Ein Anbieter in Deutschland

Eine richtige Bossaball-Szene gibt es nur in Berlin. Das liegt daran, dass dort der einzige Anbieter sitzt, der Spielfelder vermietet und die Sportart in Deutschland vermarktet. In den Niederlanden ist Bossaball wesentlich populärer. Im Nachbarland kooperiert der junge Mannschaftssport mit dem Volleyball-Verband. Daher bieten ihn dort mehr Vereine an, als es derzeit in Deutschland der Fall ist.
David Huth

von

Ob Gadgets, Apps oder Trends – alles was neu ist, probiere ich aus. An meiner Neugier lasse ich hier bei eVivam andere teilhaben.

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