Thai-Massage und therapeutisches Fliegen?

AcroYoga: Verrückter Yoga-Trend!

Wenn eine Yoga-Art besonders beeindruckend ist, dann AcroYoga. Der Trendsport sieht aber nicht nur gut aus – er vereint ein Ganzkörpertraining mit spirituellen Elementen.

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AcroYoga

AcroYoga ist sicherlich kein Yoga für Einsteiger, wenn man diese Posen betrachtet ...

Noch nie von AcroYoga gehört? Jetzt aber! Der Yoga-Trend vereint Elemente klassischer Yoga-Arten mit Akrobatik und Partnerübungen. Auf Instagram gibt es dazu bereits über eine Million (!) Beiträge begeisterte Anhänger. Ganz so einfach ist AcroYoga allerdings nicht und auch nicht jedem zu empfehlen.

Was will AcroYoga?

Beim AcroYoga geht es darum, spielerisch Achtsamkeit zu praktizieren. Achtsamkeit? Das kennen wir doch aus dem Buddhismus? Genau. Doch sollen wir mit AcroYoga alle zu erleuchteten Wesen werden? Grundsätzlich ist das zumindest die richtige Richtung. Durch AcroYoga soll ein Zustand erlangt werden, der hilft, sich mit anderen und dem Göttlichen zu vereinen. Ganz strikt muss man das jedoch nicht nehmen. Es geht – wie so häufig – um den Weg.
Yogamatten sind auch für Acroyoga nützlich

Yogamatten sind auch bei einigen AcroYoga-Posen eine wichtige Stütze. Lies dazu: Yogamatten im Test.

Was macht man beim AcroYoga also genau?

Verschiedene Übungen sind Bestandteil des AcroYogas. Dazu zählen u.a.: Kreisritual, Asanas, Partneryoga, Thai-Massage, therapeutisches Fliegen und Partnerakrobatik. AcroYoga macht sich so z.B. besonders Halteübungen aus der Akrobatik zu nutzen. Auf Bildern sieht das einfach aus – es ist aber enorm anstrengend und ein herausforderndes Balance-Training. Aber auch Tücher kommen zum Einsatz, die ein Schweben und somit auch Übungen in der Luft ermöglichen. Freiheit wie beim Fliegen! Hinzu kommen beispielsweise klassische Formen aus dem Hatha-Yoga (Asanas).

Was bewirkt AcroYoga?

Die unterschiedlichen Übungen des AcroYogas haben – so die Vorstellung – jeweils ganz spezielle Auswirkungen auf den Körper. Diese sind sowohl physisch als auch psychisch. So sollen Asanas den Yogi entspannen und dabei helfen loszulassen. Thai-Massage erdet. Partnerübungen stärken das Vertrauen in die Unterstützung anderer. Ein mentaler Boost, den man sich auch erst einmal selbst zutrauen muss. Halten, nicht fallen lassen. Mental ganz sicherlich eine Herausforderung. Bei Halteübungen werden zugleich jedoch auch Körperspannung und Koordination, Gleichgewicht und Körperbewusstsein gestärkt – ebenso wie beim therapeutischen Fliegen.

Woher kommt AcroYoga und wo kann man es machen?

Derzeit gibt es nur knapp über 100 zertifizierte AcroYoga-Lehrer. AcroYoga – das ist das Problem – ist eine eigene Marke. Die Yoga-Art wurde 2003 von zwei Kaliforniern entwickelt. Wer den Namen AcroYoga nutzen will, muss vorher ein Zertifikat erlangen. Aber keine Bange! Es gibt ähnliche Angebote auch in Deutschland. Nur nennen die sich anders: Yoga & Akrobatik, Flying Yoga, Yoga & Fly ... Fürs AcroYoga sollte man eine gewisse Grundfitness mitbringen. Halteübungen können die Gelenke fordern. Für Yoga-Anfänger ist dieser Trendsport ganz sicherlich nichts. Wer mehrere Jahre Yoga-Erfahrung mitbringt, besitzt allerdings gute Voraussetzungen für diese akrobatische Form.

AcroYoga auf Instagram

Wer sich nun in puncto AcroYoga inspirieren lassen will, sollte einmal bei Instagram unter dem Hashtags #acroyoga nachschauen. Verwandte Hashtags sind:
  • #acro
  • #partneryoga
  • #instayoga
  • #yogavideo
  • #yoga
Nachmachen auf eigene Gefahr!
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Anja Schmidt

von

Redakteurin Connected World. Die 156 Apps auf meinem Smartphone nutze ich wirklich. Meine Schwäche: Gadgets und smarte Technik.