Yoga-Positionen – aber richtig

Nadi – die Kleidung, die zum Yogi spricht

Betrachten wir es eher als Kuriosum: eine intelligente Bekleidung bestückt mit Sensoren, die korrekte Körperhaltungen misst.

Datum:
Yoga Positionsmelder

Nadi – Funktionskleidung.

Lassen wir uns diese Pressemeldung der Firma Wearables Experiments zu einem Produkt namens Nadi auf der Zunge zergehen:
Mit Hilfe einer speziell entwickelten Sprache wird die Oberflächenstruktur zum Interface. Nadi unterstützt den Benutzer, Form und Körperhaltung durch die Ausgabe von haptischen Vibrationen zu korrigieren. Mit sanften Impulsen wird Feedback gegeben, um Körperhaltungen und Fitness-Ziele zu adjustieren. Die Häufigkeit und Intensität von jeder Vibration basiert auf der Körperposition und dem Winkel, die in passenden Posen innerhalb der Anwendung dargestellt wird. Diese taktile Echtzeit-Technologie zielt darauf auf die Art ab, wie wir mit uns selbst zu interagieren zu ändern.
Übersetzt? Die Bekleidung wird sich mittels Vibrationen beim Träger melden, um ihm mitzuteilen, dass er oder sie sich korrekt bewegt oder aber positioniert hat. Fragt sich nur, woher die Sensoren das wissen wollen, was der Nutzer wollte? Auf der diesjährigen CES-Messe in Las Vegas wurde weder verraten, wie das konkret in der Praxis funktionieren soll, noch welche Sensoren hierzu verarbeitet wurden.
Ich stand selber vor dem Stand und schüttelte lediglich meinen Kopf, ob das denn jemals so in der Praxis funktionieren wird. Die beiden Gründer der Firma Wearables Experiments haben auf dem Blog Fast Company die Technik beschrieben. Weder Kabel noch Geräte würden aus aus dem Textilgewebe herausragen. Zwischen den Nylonschichten seien winzige Elektronikbauteilechen eingewebt, die an der Hüfte, den Knien und den Knöcheln sitzen. Diese Elektronikteilchen kommunizieren untereinander, um zu bestimmen, wo sich die Körperteile des Trägers im Verhältnis zueinander befinden. Es sei ein drahtloses Netzwerk für den Körper. Anders gesagt, es handelt sich um Bewegungssensoren, die die Körperhaltungen messen sollen.
Kleine Geräte mit Bewegungssensoren, die in der Lage sind zu verstehen, wie die einzelnen Körperteile zueinander positioniert sind? Ich bleibe verdammt skeptisch! So schön es sich auch anhört, auf bayerisch würde ich dazu Schmarrn sagen.
Robert Basic

von

Seine Passion sind Menschen, sein Antrieb ist die Neugier.

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