Kid Power

Joggen gegen den Hunger: UNICEF verteilt Fitness-Armbänder an Schulen

Mit der Kampagne „Kid Power“ will UNICEF Kinder dazu motivieren sich mehr zu bewegen. Gleichzeitig soll das Projekt Kinder in armen Ländern mit Nahrung versorgen.

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UNICEF will mit „Kid Power“ den Hunger bekämpfen und zu mehr Bewegung motivieren.

Das Kinderhilfswerk UNICEF startete im Oktober 2014 eine Kampagne, die zwei Ziele verfolgt: Zum einen soll sie übergewichtige Kinder dazu motivieren, sich mehr zu bewegen. Zum anderen sollen hungernde Kinder mit Nahrung versorgt werden. Diese beiden auf den ersten Blick sehr verschiedenen Ziele werden unter dem Namen „Kid Power“ vereint. Bei dieser Kampagne bewerben sich Lehrer von (vorerst ausschließlich) amerikanischen Schulen für das Projekt und werden von UNICEF mit blauen Fitnessarmbändern für die Schüler und einem Tablett versorgt. Jedes Kind soll dann pro Tag 12.000 Schritte gehen – das entspricht 5 „Kid Power Points“. Diese Daten werden dann vom Lehrer in das Tablet eingetragen und an UNICEF weitergeleitet. Für jeden Power Point spenden die Sponsoren der Kampagne, wie zum Beispiel der George Harrison Fund, Geld für Nahrungspakete, die an arme Länder verschickt werden. Für besonders eifrige Schulen winken – neben den verbrannten Kalorien – auch weitere Motivationshelfer, wie zum Beispiel Preise.

Disney als Partner gewonnen

Im März diesen Jahres wurde die Kampagne in drei amerikanischen Großsstädten (New York, Dallas und Boston) getestet – mit Erfolg, wie man auch auf der Seite von Kid Power nachlesen kann. Nun plant UNICEF die Kampagne auszuweiten, möglicherweise auch in andere Länder. Einen sehr populären Partner konnte UNICEF bereits für das Projekt gewinnen: Der Disney-Konzern gab auf seiner „Star Wars“-Seite eine Partnerschaft zwischen „Star Wars: Force for Change“ und Kid Power bekannt. Im nächsten Jahr sollen die Fitnessbänder auch im allgemeinen Handel zu kaufen sein, zum Beispiel in einem speziellen „Star Wars“-Look für Fans, wie Rajesh Anandan, Vizepräsident von UNICEF U.S., in einem Interview zum Star-Wars-Tag verriet.

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