Nachhaltige Longboards

Ruffboards: Österreicherinnen machen Snowboards straßenfähig

Du willst dir ein Longboard zulegen? Dann solltest du erst einmal überlegen, ob dein altes Snowboard im Keller nur sein Dasein fristet. Auch, wenn du keins hast, lohnt sich ein Blick in die Wiener Manufaktur namens Ruffboards.

Datum:
Screenshot: Webseite Ruffboards

Bevor die Longboards namens Ruffboards über den Boden preschen, dienten sie als Snowboards.

Sie sind aus den Brettern alter oder liebgewonnener, aber ausgedienter Snowboards gemacht und dienen ehemaligen Straftätern als Chance, wieder im Berufsleben Fuß zu fassen: Die Rede ist von den Longboards namens Ruffboards. Idee und Manufaktur stammen aus Österreich.

Nachhaltige und faire Arbeit als Geschäftsphilosophie

Ungefähr im Januar 2014 hat das Geschäft damit begonnen: Melanie Ruff und Simone Melda, die Gründerinnen, schneiden aus ausrangierten Snowboards Silhouette der kürzeren und schmaleren Longboard-Decks aus. Dazu kommen Achsen und Räder. Nach Unternehmensangaben verwenden sie pflanzliche Harze anstelle umweltschädigender Werkstoffe. Ehemalige Häftlinge fertigen die Boards.
Mittlerweile vertreiben sie die Boards über ihren Online-Shop. Sie tragen Namen wie Berti oder Sopherl und kosten je nach Board zwischen 269 und 359 Euro. Du kannst auch dein altes Snowboard umbauen lassen. Dazu rufst du einfach in der Manufaktur an.
Wibke Roth

von

Wenn ich Texte verfasse, erfasse ich die Welt. Wenn ich laufe, erlebe ich sie. Ich arbeite als freischaffende Journalistin und Texterin sowie Fitness-, Reha- und Yoga-Trainerin im Herzen des Ruhrgebiets, oder manchmal auch auf Mallorca.

Kommentare

Die Technik der Kommentarfunktion „DISQUS“ wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.