MWC 2017

Archos macht mobil: Drei Elektro-Roller vorgestellt

Die als Smartphone-Hersteller bekannte französiche Firma Archos präsentiert auf dem Mobile Word Congress drei unterschiedliche Elektro-Roller für die Stadt.

Datum:
ARCHOS Urban eScooter, ARCHOS Bolt und ARCHOS X3

Ziemlich unterschiedliche Geschwister: Die drei neuen Elektro-Roller von Archos sind für unterschiedliche Ansprüche konzipiert.

In der Stadt braucht man kleine, mitunter sogar tragbare Fortbewegungsmittel, die man zur Not auch mal in Bus und Bahn mitnehmen kann. Das ist zumindest mit zwei der drei Neuheiten möglich, die Archos auf dem MWC in Barcelona vorgestellt hat. Die Franzosen haben ein Kickboard, ein Klapprad und einen Roller im Gepäck – alle mit Elektroantrieb. Archos verspricht „umweltfreundliche Mobilität mit Spaßfaktor” für seine neuen Fahrzeuge aus der „Urban Mobility“-Reihe.

Archos Urban eScooter

Archos Urban eScooter

Der Clou am Archos Urban eScooter ist seine Dämpfung trotz Faltmechanismus.

Der Archos Urban eScooter wiegt inklusive Akku 14,15 kg und lässt sich platzsparend zusammenklappen. Bei einer maximalen Geschwindigkeit von 20 km/h hat der futuristisch anmutende Klapproller laut Hersteller eine Reichweite von etwa 25 km. Der Akku brucht an einer normalen Steckdose 180 Minuten zum Aufladen. Steigungen soll der Roller bis 15 Grad bezwingen. Die Bedienung ist kinderleicht. Es gibt einen Knopf für Beschleunigung und einen für die elektronische Bremse. Trotz der kompakten Maße verfügt der Urban eScooter über Stoßdämpfer. Eine App informiert über Geschwindigkeit und Ladestatus. Der Urban eScooter kommt für 749 Euro in den Handel.

Archos Bolt

Archos Bolt

Mit 399 Euro bietet der Archos Bolt einen attraktiven Preis.

Der Archos Bolt ist ein batteriebetriebenes Kickboard wie der Nilox DOC Pro. Der Roller erreicht laut Hersteller eine Geschwindigkeit von bis zu 15 km/h und eine Reichweite bis zu 12 km. Der 8,28 kg leichte Roller besteht aus einer Aluminium-Legierung. Die Bedienung ist einfach, die maximale Traglast liegt bei 90 kg. Ein LED-Display zeigt die gefahrenen Kilometer und den Akkustand an, die Geschwindigkeit ist am Lenker regelbar. Mit einem Handgriff ist der Bolt zusammengefaltet. Zum Bremsen ist eine Hinterradbremse mit einer Motorbremse kombiniert. Der Archos Bolt kommt zu einer UVP von 399 Euro in den Handel.

Archos X3

Archos X3

Der Archos X3 ist in Mattschwarz lackiert.

Einen Motorradführerschein braucht man für den Archos X3 nicht – sein 1 kW Motor entspricht annährend der Leistung eines 50er-Benzinrollers. Den X3 darf man mit einem Autoführerschein fahren, allerdings nur allein, denn er ist ein Einsitzer. Die Höchstgeschwindigkeit soll nach 3 Sekunden anliegen. Wie hoch die ist, erwähnt Archos nicht. Mehr als 25 km/h werden aber wohl nicht drin sein. In das Topcase passen Taschen oder ein Helm. Der Akku braucht 6 Std. zum Laden. Die Reichweite soll bei 60 Kilometern liegen. Der Archos X3 kommt zu einer UVP von 999 Euro in den Handel.
Michael Huch

von

Redakteur und Content Manager, interessiert sich für Technik und mag Dinge, die den Alltag erleichtern. Egal ob unterwegs, im Garten oder der Küche.

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