Smart Bike

Le Syvrac: Das Fahrrad der Zukunft

Technik, die man sonst nur aus dem Auto kennt, Diebstahlschutz und eingebauter Tempomesser: Das Fahrrad der Zukunft kommt aus China und heißt Le Syvrac. Was dieses Hightech-Fahrrad sonst noch alles kann, liest du hier.

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Le Syvrac: Das Fahrrad der Zukunft

Das Le Syvrac punktet nicht nur mit außergewöhnlichem Design.

Einschätzung
der Redaktion

Fazit: Das müssen Sie wissen

Das Le Syvrac verbindet gekonnt moderne Technik mit futuristischem Design. Der Preis von 850 Euro ist für die Menge an Hightech erstaunlich günstig. Die Frage ist nur: Kommt das Le Syvrac überhaupt nach Deutschland?

Pro

  • Eingebautes Smartphone
  • Dynamo sorgt für Strom
  • Erstklassiger Diebstahlschutz
  • Abstandsprojektion
  • Eingebautes Licht und Blinker

Kontra

Fahrradcomputer

Die neueste Technik macht auch vor Fahrrädern nicht halt. So berichteten wir schon über das erste Fahrrad aus dem 3D-Metalldrucker und jetzt kommt auch noch das Le Syvrac der chinesischen Firma Le Eco. Das Fahrrad der Zukunft punktet mit einem schnittigen Design, gut verbauten Teilen und natürlich mit seinem digitalen Herzen. Denn die angeschlossene Android-Einheit übernimmt sämtliche Funktionen, wofür bislang ein Smartphone herhalten musste. Doch nicht nur Geschwindigkeit, Entfernung und Dauer kann das Le Syvrac anzeigen. Nein, in diesem Hightech-Fahrrad steckt noch viel mehr!

All inclusive

Le Syvrac: Das Fahrrad der Zukunft

Geschwindigkeit messen, Musik hören, telefonieren und noch viel mehr ist mit dem Le Syvrac möglich.

Wolltest du bisher über deinen Fortschritt beim Fahrradfahren auf dem Laufenden bleiben, musstest du als Radfahrer immer umständlich auf dein Smartphone mir der passenden App oder auf einen Fahrradcomputer zurückgreifen (unser Ratgeber hilft dir beim Kauf eines Fahrradcomputers). Le Eco will dies mit seinem Le Syvrac ändern. Aus diesem Grund baut das chinesische Unternehmen das Smartphone direkt ins Fahrrad und macht daraus ein Smart Bike. Das Android-System kann alles, was ein gewöhnliches Handy beherrscht, ist aber auf die Bedürfnisse des Benutzers abgestimmt. Beispielsweise sind die Tasten des vier Zoll großen Bedienfelds etwas größer, um eine fehlerfreie Benutzung während der Fahrt zu gewährleisten.

Fahrrad mit WLAN und Pulsmesser

Die digitalen Möglichkeiten des Le Syvrac lassen kaum Wünsche offen. Der Startbildschirm zeigt die Geschwindigkeit und die zurückgelegte Strecke an. Hast du eine Route einprogrammiert, wird zusätzlich die Entfernung zum Ziel angegeben. Eine korrekte Angabe wird durch das eingebaute GPS garantiert. Auch Bluetooth- und WLAN-Anbindungen sind möglich. Schräg. Zusätzlich kannst du eine SIM-Karte einlegen und während der Fahrt mit Freunden und Verwandten telefonieren. Durch die eingebauten Lautsprecher benötigst du nicht einmal ein Headset. Denke dabei aber an deine Sicherheit. Allerdings ist es fraglich, ob du wirklich möchtest, dass sämtliche Passanten über deine Playlist oder Anrufe Bescheid wissen. Zum Abschluss geben die eingebauten Pulsmesser im Lenker Auskunft über deinen Herzschlag.
Le Syvrac

Drei Tasten im Rahmen: Parken, Licht und Foto. Schließt du eine Kamera an, kannst du deine Touren aufnehmen.

Safety first

So ein Hightech-Fahrrad ist natürlich heiß begehrt. Deshalb verfügt das Le Syvrac auch über eine eingebaute Diebstahlsicherung. Drückst du den entsprechenden Knopf am Rahmen, blockiert das Hinterrad. Um möglichen Langfingern den Diebstahl zu vermiesen, wird zusätzlich ein Alarm ausgelöst, sollte jemand das Fahrrad anheben (Diebstahlschutz gibt es für dein Fahrrad aber auch von Drittherstellern). Allerdings lässt wahrscheinlich sowieso niemand das Le Syvrac unbeaufsichtigt auf der Straße stehen. Viel sinnvoller sind da schon die eingebauten Abstandsmesser. Sie ziehen eine rote Linie um das Fahrrad und zeigen anderen Verkehrsteilnehmern den nötigen Sicherheitsabstand an. Auch die eingebauten Blinker sind sehr praktisch. Zusammen mit den fest installierten Front- und Heckleuchten garantieren sie eine sichere Fahrt auf öffentlichen Straßen.

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Dynamo lädt Akku

Den benötigten Strom für die ganzen elektronischen Helfer bezieht das Smart Bike über einen eingebauten Dynamo am Vorderrad, welcher auch den Akku der Bedientafel lädt. Bei längerer Standzeit kannst du die Konsole aber auch über ein USB-Kabel laden. Das Gewicht gibt Le Eco mit 12,5 Kilogramm an. Das hohe Gewicht dürfte der ganzen Technik geschuldet sein. Dafür ist der Rahmen schnittig und besteht hauptsächlich aus Carbon und Aluminium. Gangschaltung und Bremsen sind von Shimano und garantieren damit einen gehobenen Standard. In China geht das Le Syvrac für umgerechnet 850 Euro über den Ladentisch, für so viel Technik ein sehr moderater Preis. Ob das Hightech-Fahrrad allerdings überhaupt nach Deutschland kommt, steht bisher in den Sternen. Außerdem kann sich beim Preis noch einiges tun. Das Xiaomi-Klapp-eBike war für 400 Euro angekündigt. Im China-Shop Gear Best ist der Preis nun von 1.850 auf 775 Euro heruntergesetzt. Pessimisten können die 850 Euro also verdoppeln.

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Fahrradcomputer

Alexander Scherb

von

Technik, Lifestyle und Natur sind meine Leidenschaften. Am besten in Kombination.

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