Das gibt es so noch nicht zu kaufen!

Coole Kickstarter-Kampagnen für Biker

eBikes, Antriebe und Zubehör – bei Kickstarter gibt es immer wieder neue Kampagnen für Produkte zum Thema Drahtesel. eVivam hat die spannendsten Ideen herausgepickt.

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Kickstarter Trends

Neue Kickstarter-Kampagnen zeigen nicht nur eBikes für Stadt und Gelände sondern auch innovatives Zubehör.

Elektrische Antriebe im Fahrrad hat man vor ein paar Jahren noch als Luxusausstattung für rüstige Rentner verspottet. Mittlerweile boomt der Markt der eBikes in Deutschland aber gewaltig, jedes Jahr werden knapp 500.000 elektrisch verstärkte Räder verkauft. Und ständig gibt es neue Ideen für Fahrräder und Ausstattung. eVivam hat nach vielversprechenden Gadgets gesucht, die derzeit auf Kickstarter präsentiert werden.

Chance und Gefahr: Crowdfunding

Auf Kickstarter können Unternehmen ihre Ideen vorstellen und per Crowdfunding finanzieren lassen. Als Unterstützer kann man auf diese Weise Geld im Vergleich zur späteren UVP sparen. Außerdem erhält man die Produkte vor dem Ladenverkaufsstart. Trotzdem brauchen Sie bisweilen Geduld. Oft zwingt die Realität die Entwickler, ihren angepeilten Zeitplan zu verschieben. Und es gab sogar schon vereinzelt Kampagnen, wo das eingesammelte Kapital von der Entwicklung aufgefressen wurde, das Produkt nicht marktreif wurde und der Hersteller Insolvenz angemeldet hat. Sogar die Rückzahlung an die Unterstützer war somit unmöglich.

Biboo Gekko Urban eBike

biboo gekko

Schnell aufgeladen und dann lange unterwegs: Das eBike Biboo Gekko.

Im klassischen Design eines City-Rennrads zeigt sich das Biboo Gekko, ein eBike aus Bilbao. Mit gerade einmal 13 Kilogramm auf der Waage zählt es zu den Leichtgewichten und bringt trotzdem 250 Watt Leistung. Die spanischen Tüftler versprechen eine elektrische Reichweite von 80 Kilometern bei einer Unterstützung von bis zu 25 km/h. Per Bluetooth verbindet sich das Rad mit dem Smartphone und ermöglicht die Einstellung von Höchstgeschwindigkeit, Energieeinsatz beim Fahren und Bremskraft per App. Ab einem Betrag von 1.500 Euro erhalten Unterstützer ein Biboo Gekko bei Auslieferung im April.

Volta – eBike aus Hollywood

volta e-bike

Zunächst ist das Volta in Schwarz und Weiß erhältlich, beide Versionen haben einen Transportkorb.

Auch auf der anderen Seite des Atlantiks schrauben Entwickler an ihrem ganz persönlichen eBike. Das Volta versteckt seinen Akku clever im Mittelrahmen, von dort aus bietet er bis zu 65 Kilometer Unterstützung mit bis zu 30 km/h. Ein eingebauter GPS-Tracker verfolgt den Standort des Fahrrads permanent und warnt bei Diebstahl per Benachrichtigung auf der iOS-App. Noch sind wenige Early-Bird-Pakete für 1.500 Dollar bei Kickstarter verfügbar, im Handel wird das Volta voraussichtlich 2.500 Dollar kosten. Ab August werden die Räder dann von Los Angeles aus in die ganze Welt verschickt.

Mit dem Stealth P-7 durchs Gelände

Stealth P-7

Dicker Brummer: Der breite Rahmen des Stealth P-7 trägt den 250-Watt-Akku.

Deutlich robuster und mit 29 Kilogramm auch schwerer wird das Stealth P-7, ein elektrisches Mountainbike für den täglichen Gebrauch. Bis zu 150 (!) Kilometer Reichweite sollen dank eines Upgrades und einer leistungsstrakten Batterie mögleich sein. In sieben Geschwindigkeitsstufen schiebt der Li-Ionen-Akku das 27,5-Zoll-Rad voran, ein LCD-Display im Mittelrahmen informiert den Fahrer über den aktuellen Ladestand und lässt individuelle EInstellungen der elektrischen Unterstützung zu. Stattliche 5.300 Australische Dollar (etwa 3.775 Euro) muss man hinblättern, um eines der ersten Modelle des Stealth P-7 zu erhalten. Ob die eBikes überhaupt nach Deutschland geliefert werden, steht aber noch nicht fest.

UrbanX macht jedes Rad zum eBike

UrbanX

Per App kontrolliert der Fahrer, wie stark der UrbanX-Antrieb beim Treten unterstützt.

Das eigene Fahrrad behalten oder ein eBike kaufen? UrbanX ist ein Kompromiss: Ein elektrischer Antrieb, der sich an fast jedes herkömmliche Rad bauen lässt und dieses somit zum eBike macht. Nur knapp 7 Kilogramm wiegt er, leistet je nach Modell 240 oder 350 Watt verspricht 45 Kilometer Reichweite. Wie sehr der Motor beim Radeln mithilft, stellt man nach Belieben über die App für iOS oder Android ein. Ab Juli sollen die ersten Elektroantriebe versandt werden, als Preis ist bei Kickstarter knapp 700 Euro genannt. Dann kann sich der Fahrer zwischen drei Modi entscheiden; Vollelektrisch, unterstützend oder klassisch nur mit Muskelkraft.

EP Charger – Ladegerät fürs Bike

EP charger

Die zwei Dynamos und der Alu-Rahmen des EP Charger wiegen zusammen nur knapp 170 Gramm.

Mit einem Dynamo das Licht am Rad zu betreiben ist üblich, wieso also nicht auch andere Geräte mit Strom versorgen? Der EP Charger ist ein Set aus zwei Dynamos, die Energie aus der Rollbewegung des Rads generieren und diese an ein Ladegerät mit zwei USB-Anschlüssen verteilen. Dieses sitzt auf dem Lenker und versorgt von dort aus das Smartphone, die Kamera oder ein Navi mit Saft. Das ganze System ist spritzwassergeschützt, aus rostfreiem Aluminium und Edelstahl gefertigt und soll auf fast alle gängigen Fahrräder passen. Für 250 Australische Dollar (etwa 180 Euro) sichert man sich auf Kickstarter ein EP-Charger-Set.

Dank VeloView vorausschauen

VeloView

Volle Fahrt voraus: Mit dem VeloView schaut man zwar runter, aber trotzdem immer nach vorne.

Kurier- oder Radrennfahrer legen auf langen Fahrten aerodynamisch günstig die Arme auf dem Lenker ab. Einziges Problem: Der Kopf hängt runter und man hat die Straße vor sich nicht ordentlich m Blick. Ein paar Radler aus Florida haben sich dieser Aufgabe angenommen und eine passende Lösung gefunden. Der VeloView spiegelt den vorausliegenden Weg so nach oben, dass der Fahrer immer alles sehen kann. Nach mehreren Versuchen mit LCD-Displays und komplexen Spiegelsystem haben sich die Erfinder auf die einfachste Umsetzung geeinigt. Ein Prisma dreht das eintreffende Licht und ein geneigter Spiegel reflektiert es nach oben. Somit sind Nackenschmerzen vom Hochschauen passé. Ab 50 Dollar Spende gibt es einen VeloView für interessierte Supporter.

VeloVisor – Windschutzscheibe für Radler

VeloVisor

Damit der Fahrtwind keine Tränen in die Augen treibt: Das Visier VeloVisor schirmt fast das ganze Gesicht ab.

Und damit die Sicht immer klar bleibt, auch wenn man mal nach vorne schaut, gibt es das passende Accessoire um den Durchblick zu behalten. Das VeloVisor ist ein Visier, das sich an jedem Fahrradhelm montieren lässt. Mit ihm ist der Träger vor UV-Strahlung, Wind, Regen und entgegenkommenden Insekten geschützt. Ab einem Betrag von 25 Pfund (etwa 28 Euro) gibt es das VeloVisor wahlweise klar oder getönt und mit einer passenden Transporttasche.

Speednite Beleuchtungssystem

Speednite Licht

Bordcomputer und Licht in einem: Das Speednite mit eingebautem Display und passender App.

Für eine ganz andere Form der Sicherheit sorgt das Speednite, eine Lichtsystem mit integriertem Bordcomputer. Dieser zeigt Infos wie die aktuelle Geschwindigkeit oder Herzfrequenz an. Über einen Helmsensor merkt das Speednite, wie der Fahrer seinen Kopf geneigt hat und kann daraus die Höhe des Frontlichtes an die Sichthöhe anpassen. Ebenso lassen sich dank des Sensors Laserlicher zum Blinken durch eine kurze Kopfbewegung nach links oder rechts aktivieren. Alternativ steuert man die Lichter auch per Schalter am Lenker. Für umgerechnet 150 Euro erhält jeder Unterstützer ein Speednite aus Hongkong zugeschickt. Voraussichtlich soll der Versand im Oktober beginnen.
Giovanni Cardillo

von

Fitness-Tracker, Smartwatches und Waagen, die mehr über mich wissen als ich selbst. Notwendig oder nicht? Ich finde es für euch heraus.