Easy Motion Skin

Aufschlag in Royalblau: mit mehr Dynamik ins EMS-Training

Das deutsche Unternehmen Easy Motion Skin verbindet EMS mit Flexibilität für Indoor- und Outdoor-Training sowie mit Dynamik.

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Easy Motion Skin

EMS by Easy Motion Skin soll Bewegung ins Training bringen: mit Trocken-Technik.

Easy Motion Skin heißt ein neues EMS-System made in Germany. Genauer stammt die kabellose Einheit aus Leipzig. Sie besteht im Wesentlichen aus einer handlichen Box, die via App mittels Bluetooth mit der iOS basierten App gesteuert wird. Per iPad oder iPhone können die Impuls-Stärke, die hinterlegten Trainingsprogramme und diverse Kontrollmessungen gesteuert werden. Die Power-Box kannst du in den Anzug mit integrierten Elektroden und Sensoren stecken.
Das Besondere an dem Anzug ist das trockene technische Gestrick: ein Anfeuchten der Elektroden oder gar nasse Unterwäsche fällt somit weg. Easy Motion Skin gibt auf der diesjährigen Fibo an, als erster mit dieser Trocken-Technik auf dem Markt zu sein. Der Anzug besteht aus antibakteriellen Fasern.

Abläufe und Preis

Insgesamt stehen sechs Trainingskategorien mit 30 Trainingsprogrammen zu Auswahl. Das Unternehmen setzt damit bewusst nicht nur auf statische Bewegungsabläufe, sondern ebenso auf dynamische. Die einzelnen Elektrodengruppen kannst du via Touchscreen justieren. Brust, Arme, Bauch, Beine, Nacken, oberer Rücken, unterer Rücken und Po sind im Gesamten, einzeln oder gemischt anwählbar.
Das System kostet 2.500 Euro netto. Vertriebspartner findest du im Web. Dein Partner oder deine Familie können für 800 Euro inklusive Mehrwertsteuer eine Zusatzlizenz erwerben.

Hintergrund zu EMS-Training

  • Konventionell bestehen Ganzkörper-EMS-Geräte aus einer stationären Steuerungsvorrichtung, die über ein Kabel mit einer Funktionsweste und -hose verbunden ist. Die Funktionskleidung ist großflächig mit Elektroden versehen und überträgt die elektrischen Impulse auf die Muskulatur.
  • Marktführer für Ganzkörper-EMS-Geräte ist hierzulande Miha Bodytec.
  • Über die Konsole stellt der Trainer auch die Höhe der Stromstärke ein; und zwar für jeden Muskel separat. Das passiert aufgrund der Komplexität (Strom!) meist in Eins-zu-Eins-Situationen wie im Personal-Fitness-Training oder in Kleingruppen.
  • In der Fitness-Welt kommt EMS-Training seit knapp zehn Jahren zum Einsatz. Die Hauptfitnessziele: Prävention und Linderung von Rückenschmerzen, Gewichtsreduktion, allgemeine Kräftigung vieler Muskelgruppen sowie die Verbesserung der Koordination und Körperwahrnehmung.
  • Die Abkürzung steht für die drei Begriffe elektrischer Impuls (E), das griechische Wort für Muskel „myo“ (M) und Stimulation (S).
  • Im Prinzip sorgt die Technik der Elektromuskelstimulaton dafür, dass ein Nerv mithilfe von elektrischen Impulsen stimuliert wird. Das bewirkt letztendlich, dass sich dein Muskel zusammenzieht. Bei der EMS wirken Hautelektroden von außen auf den Nerv ein. Je stärker der Impuls, desto stärker die Kontraktion.
  • Ganzkörper-EMS-Training ist Krafttraining. Und wie andere Krafttrainingsarten auch beginnt der trainingswirksame Reiz da, wo deine Muskeln einen Reiz zum Wachstum erhalten.
Wibke Roth

von

Wenn ich Texte verfasse, erfasse ich die Welt. Wenn ich laufe, erlebe ich sie. Ich arbeite als freischaffende Journalistin und Texterin sowie Fitness-, Reha- und Yoga-Trainerin im Herzen des Ruhrgebiets, oder manchmal auch auf Mallorca.

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