WIndschnittig und wendig

Fahrradfahren wie fliegen: Bird of Prey

Es ist gar nicht so einfach, eine Idee wie das Fahrrad neu zu erfinden. Das besonders windschnittig und wendige Bird of Prey soll das Gefühl vermitteln, über die Straße zu fliegen.

Datum:
Bird of Prey: Das Fahrrad mit Aerodynamik-Feature

Wie Superman liegt man auf dem Fahrrad und "fliegt" über die Straße.

Einschätzung
der Redaktion

Fazit: Das müssen Sie wissen

Sehr schnell, sehr wendig und windschnittig. Für einen leidenschaftlichen Rennfahrer ist das Bird of Prey ein Traum. Zudem werden Po und Oberschenkel perfekt trainiert und ein überrollen über den Lenker ist bei einer Vollbremsung nicht zu befürchten. Ein Nachteil ist der hohe Preis von 4200 Dollar. Und was für Speed-Freaks perfekt geeignet ist, offenbart seine Tücken im Alltag. Denn das Fahrrad ist so niedrig, dass man im normalen Straßenverkehr schnell übersehen werden kann.

Pro

  • Unglaublich schnell und wendig
  • Perfektes Training für Beine und Po
  • Keine Gefahr eines Überschlags bei einer Vollbremsung
  • Bequeme Fahrhaltung

Kontra

  • Sehr teuer
  • Kann im Straßenverkehr leicht übersehen werden

Rennräder

Die Sirenen der Enterprise heulen auf. Captain Picard gibt roten Alarm. Die Schilde werden hochgefahren. Gerade noch rechtzeitig, denn im nächsten Moment enttarnt sich ein riesiger Bird of Prey der Klingonen auf dem Bildschirm und feuert eine Salve auf die Enterprise ab ... Um es vorweg zu sagen, das neuste Fahrrad von Erfinder John Aldridge und Fahrradbauer Russ Denny sieht nicht aus wie ein klingonisches Schlachtschiff. Nein, vielmehr ist es an den englischen Begriff "Raubvogel" (Bird of Prey) angelegt. Denn der Nutzer sitzt nicht, sondern liegt wie Superman auf dem Drahtesel. Das Fahrrad verschwindet aus dem Blickfeld.
Bird of Prey: Das Fahrrad mit Aerodynamik-Feature

Das gesamte Fahrrad ist aus Aluminium und dadurch sehr leicht.

Der größte Vorteil: Die Aerodynamik

Beim Blick auf die Fotos werden die Vorteile des Bird of Prey offensichtlich. Durch die Körperhaltung beim Fahren ist der Luftwiderstand extrem niedrig. Der Körper bildet eine Linie und wird dadurch sehr windschnittig. Hohe Geschwindigkeiten sind mit dem Bird of Prey kein Problem.
Das Design des futuristisch anmutenden Fahrrads bringt einen weiteren Vorteil mit sich. Während bei normalen Fahrrädern die Gefahr besteht, bei einer Vollbremsung über den Lenker zu segeln, ist dies beim Bird of Prey nicht zu befürchten. Der Schwerpunkt des Radfahrers ist so niedrig, dass es kaum möglich ist, sich zu überschlagen. Sogar die Wendigkeit soll von dem außergewöhnlichen Design profitieren.

Die Beine werden sich bedanken

Durch die ungewöhnliche Position des Fahrers werden andere Muskelgruppen trainiert, als beim normalen Fahrrad. Gerade Po und Oberschenkel werden deutlich intensiver beansprucht. Und wo wir gerade beim Po sind: Ein wundgescheuertes Hinterteil gibt es nicht. Der Fahrer liegt auf dem Becken. Und durch das 60 Zähne umfassende Zahnrad, welches mit einer 11-36-Kassette verbunden ist, kann die ganze Energie in den Antrieb fließen. Kraft pur.

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Vorsicht im Straßenverkehr

Durch die hohe Windschnittigkeit und den niedrigen Schwerpunkt birgt das Bird of Prey allerdings auch die Gefahr, im Straßenverkehr übersehen zu werden. Fahrradfahrer sind ja generell eine gefährdete Spezies auf der Straße. Mit dem Bird of Prey wird dies sicherlich noch risikoreicher. Ein weiterer Nachteil ist der hohe Preis. Satte 4.200 Dollar wollen John Aldridge und Russ Denny für ihr Fahrrad haben. Auf ihrer Webseite kannst du die beiden anschreiben, denn noch ist nicht klar, ob der Bird of Prey nach Europa kommt.

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Rennräder

Alexander Scherb

von

Technik, Lifestyle und Natur sind meine Leidenschaften. Am besten in Kombination.

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