Adidas kauft ein

Sportliches Angebot: Adidas übernimmt Fitness-App Runtastic

Adidas war auf großer Einkaufstour und hat sich den österreichischen Fitness-App-Anbieter Runtastic für schlappe 220 Millionen Euro geschnappt.

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Runtastic Orbit

Neben der App zur Verwaltung der Fitness- und Schlafdaten hat Runtastic auch eigene Hardware wie den Fitness-Tracker Orbit im Angebot.

Auch der deutsche Sportartikelhersteller Adidas setzt immer mehr auf das Thema Digitalisierung. Um sich gegenüber der Konkurrenz besser aufzustellen, hat der Konzern jetzt den Anbieter des App- und Geräteherstellers Runtastic übernommen. Hauptanteilseigner war bislang eine Tochtergesellschaft (Digital Ventures) des Berliner Medienkonzerns Axel Springer. Aber auch die Gründer und Mitgesellschafter des Fitness-Startups haben ihre Anteile komplett an Adidas abgetreten, womit es jetzt zu 100 Prozent Teil der Adidas-Gruppe ist.

Wachsender Markt für Fitness-Geräte

Brancheninsider beziffern den Wert des 2009 gegründeten Unternehmens aktuell auf 220 Millionen Euro. Beim Einstieg von Springer im Herbst 2013 lag der Unternehmenswert noch bei 22 Millionen Euro. Eigenen Angaben zufolge hat Runtastic rund 70 Millionen registrierte Nutzer. Die App des Anbieters wurde bislang gut 140 Millionen mal heruntergeladen. Läufer, Radfahrer und andere Sportler messen und verwalten damit ihre persönliche Daten wie Tempo, Herzfrequenz oder Kalorienverbrauch. Einen Praxis-Test des Fitness-Armbands Runtastic Orbit finden Sie hier.

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