Abnehmen mit Vitamin C

Die Zitronen-Diät – Gewicht reduzieren mit Ascorbinsäure

Schnell viel Gewicht verlieren – das ist das erklärte Ziel der Zitronendiät. Ob das funktioniert und wie sich die Zitronen-Diät auf den Körper auswirkt, erfährst du hier.

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Die Zitronen-Diät: Sauer macht nicht nur lustig, sondern auch schlank.

Die Zitrone wird seit Jahrtausenden zum Verfeinern von Lebensmitteln verwendet, aber auch als Heilpflanze hat sie eine lange Tradition: Berühmt ist sie vor allem wegen ihres hohen Vitamin-C-Gehalts, nämlich 53 mg pro 100 g.
Neben Vitamin C enthalten Saft, Schale und Fruchtfleisch der Zitrone außerdem geringe Mengen der Vitamine A und 6 sowie Kalzium, Phosphor und Kalium. Ihre Inhaltsstoffe wirken entzündungshemmend, beruhigend und antibakteriell auf den menschlichen Organismus. So gilt der Saft der Zitrone als Hausmittel bei Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten. Als Vitamin-C-Lieferant gehört die Zitrone also regelmäßig auf den Speiseplan.

Die Zitronen-Diät: Verschiedene Formen

Der hohe Vitamin-C-Gehalt ist es auch, der die Zitrone zur Protagonistin der Zitronendiät macht: Die Ascorbinsäure (Vitamin C) fördert im Körper die Produktion von Noradrenalin. Dieses Hormon ist für die Fettverbrennung unerlässlich, denn es unterstützt den Körper dabei, die einzelnen Fettzellen aus den Fettspeichern herauszulösen. Zitronensäure soll darüber hinaus den Appetit zügeln und vor Heißhungerattacken schützen. Zudem hat der Saft der Zitrone eine entschlackende Wirkung auf den Körper.
Wer sein Gewicht mit der Zitronen-Diät reduzieren möchte, dem stehen drei verschiedene Varianten zur Auswahl:
  • Die erste Variante ist die extremste. Sie gleicht einer Fastenkur, d. h., im Vordergrund steht neben der Gewichtsreduzierung auch die Entschlackung des Körpers. Bei dieser Form der Zitronen-Diät nimmst du außer Zitronensaft, Ahornsirup und Cayennepfeffer gar nichts zu dir. Pro Tag solltest du sechs bis zwölf Zitronensäfte trinken, die aus zwei Esslöffeln Zitronensaft, 300 ml Wasser, zwei Esslöffeln Ahornsirup und etwas Cayennepfeffer gemixt werden. Bei dieser Variante der Zitronen-Diät verlierst du viel Gewicht, leider in den meisten Fällen nicht dauerhaft. Auf keinen Fall darf diese Diätform länger als sieben Tage durchgehalten werden, da es sonst zu Mangelerscheinungen und körperlichen Beschwerden kommen kann.
  • Die zweite Möglichkeit, mit der Zitrone Gewicht zu verlieren, ist etwas sanfter: Hierbei folgst du einem fett- und kalorienreduzierten Ernährungsplan und ergänzt diesen durch den Saft der Zitrone. Zucker ist absolut tabu; Obst (trotz Fruchtzucker) und Gemüse sowie Vollkornprodukte stehen im Mittelpunkt.
  • Die dritte Variante ist die einfachste, jedoch auch die am wenigsten erfolgversprechende: Bei dieser Form der Zitronendiät isst du einfach normal weiter und unterstützt den Körper bei der Fettverbrennung mit Zitronensaft, der mehrmals täglich getrunken wird.

Vor- und Nachteile der Zitronendiät

Die Zitrone ist gesund, daran besteht kein Zweifel. Doch nimmt man ausschließlich Zitronensaft zu sich, birgt das auch Risiken: Die im Zitronensaft enthaltene Säure kann bei Überdosierung die Mund- und Magenschleimhäute angreifen. In schwerwiegenden Fällen kann es zu einem Taubheitsgefühl im Mund sowie zu Blutungen und Krämpfen im Magen kommen.
Da sie vor allem Vitamin C enthält, fehlen dem Körper bei der Zitronen-Diät andere wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Wer sich für die Fastenvariante entscheidet, muss sich außerdem bewusst sein, dass die während der Zitronen-Diät verlorenen Pfunde nach der Diät schnell wieder auf den Hüften sitzen: Stichwort Jo-Jo-Effekt. Empfehlenswert ist die extreme Variante nur als Fastenkur.
Wer dauerhaft Gewicht verlieren möchte, sollte sich für eine gesunde Ernährungsumstellung entscheiden und möglichst viel Zitronensaft in seinen Speiseplan integrieren.

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