Mit der Rohkost-Diät das Gewicht reduzieren

Für Kochmuffel: Die Rohkost-Diät

Mit der Rohkost-Diät entwässerst du deinen Körper und verlierst dadurch Gewicht. Bis zu fünf Kilogramm kannst du innerhalb einer Woche abnehmen. Die Rohkost-Diät ist außerdem besonders unkompliziert: Kochen oder braten ist nicht erlaubt. Du nimmst nichts zu dir, was über 42 Grad erwärmt wird.

Datum:
Rohkost Diät

Mit der Rohkost-Diät wird durch die Entwässerung des Körpers das Gewicht reduziert – und das ohne Kochen.

Auf den Tisch kommen bei der Rohkost-Diät ausschließlich rohe und pflanzliche Lebensmittel. Auf dem Speiseplan stehen unter anderem:
  • Fruchtsäfte
  • frisches Obst
  • Gemüse

  • klassische Rohkost

  • Trockenfrüchte

  • Cashewkerne

  • Nüsse

  • Kokosstreifen
Achte beim Einkauf für die Rohkost-Diät unbedingt darauf, dass du alle Geschmacksrichtungen bedienst – süß, sauer, bitter, scharf und salzig. So vermeidest du Eintönigkeit.

Wie führst du die Rohkost-Diät durch?

Die empfohlene Dauer für die erste Erfahrung mit der Rohkost-Diät beträgt sieben Tage. Wenn du die neue Nahrungsumstellung genießt, darfst du sie auch länger beibehalten – aber nicht dauerhaft, da sonst Mangelerscheinungen drohen. Da diese Diät viele Ballaststoffe enthält, ist es umso wichtiger, dass du viel trinkst. Zwei bis drei Liter Wasser ohne Kohlensäure sind täglich Pflicht. Zusätzlich gibt es noch Fruchtsäfte und Smoothies. Ohne ausreichend Flüssigkeit ist es möglich, dass die vielen Ballaststoffe in Magen und Darm nicht richtig aufquellen und zu Verdauungsbeschwerden führen. Sport ist ebenfalls von großer Bedeutung – Bewegung an der frischen Luft fördert nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Abnehmen. Ausdauersport ist zum Beispiel als Ergänzung zur Rohkost-Diät sehr gut geeignet.

Ein typischer Tagesplan voller Rohkost

Exakte Regeln kennt die Rohkost-Diät nicht – eigentlich kannst du den ganzen Tag über essen, was du magst, solange es unter die Kategorie Rohkost fällt. Ein beispielhafter Tag beginnt morgens mit einem selbst gemachten Frucht-Smoothie aus Melone, Birne und Banane. Auch Obstsalat ist ein geeignetes Frühstück. Wenn du viel Obst am Morgen isst, solltest du tagsüber aber eher zu Gemüse greifen, denn in Obst steckt Fruchtzucker. Vormittags gibt es dann ein paar Trockenfrüchte und Nüsse. Mittags isst du einen Tomatensalat, zum Beispiel mit Avocado-Würfeln. Als Snack zum Nachmittag greifst du zu einem Apfel, einer Birne oder frischen Beeren – diese Obstsorten haben vergleichsweise wenig Fruchtzucker. Zum Abschluss des Tages machst du abends eine kalte Gemüsesuppe mit den Zutaten, die du am liebsten magst.

Vor allem unkompliziert: Die Vorteile der Rohkost-Diät

Die Rohkost-Diät kommt ohne zeitintensives und kompliziertes Kochen aus. Genauso verzichtet sie auf das manchmal lästige Kalorienzählen. Dadurch ist sie auch für Unerfahrene und diejenigen, die im Alltag wenig Zeit für eine Diät finden, geeignet. Perfekt ist sie deshalb gerade für die Ernährung im Büro – du darfst den ganzen Tag über leckere Gemüsesticks essen. Anders als bei anderen Diäten kommt durch die vielen Ballaststoffe in der Diät wenig Hunger auf, da diese den Magen gut und langfristig füllen.

Schnell öde: Die Nachteile der Rohkost-Diät

Zwar ist alles erlaubt, was Rohkost ist – dennoch sind das nur wenige unterschiedliche Lebensmittel. Besonders über einen längeren Zeitraum empfinden manche die Ernährung deshalb als eintönig. Auch aus diesem Grund ist eine Diätdauer von sieben Tagen ideal. Wenn du die Rohkost-Diät zu lange durchführst, kann dein Körper in einen Mangelzustand verfallen. Der Mangel an wichtigem Eiweiß kann dann zu einem langfristigen Muskelabbau führen. Eine gesunde Alternative ist es zum Beispiel, einmal pro Woche einen Rohkost-Tag einzuführen. Dieser entwässert und hilft dabei, dein Gewicht zu halten – allerdings nicht, es zu reduzieren.

Hält die Rohkost-Diät, was sie verspricht?

Grundsätzlich ist die Rohkost-Diät empfehlenswert, da sie durch die nur mäßige Zubereitung der Zutaten vor allem unkompliziert ist. Das sehr schnelle Abnehmen vieler Kilogramm erreichst du mit dieser Diätvariante zwar nicht, allerdings ist sie dafür auch für deinen Körper eher gesund als schädlich – solange du deine Ernährung nicht dauerhaft auf Rohkost umstellst.

Kommentare

Die Technik der Kommentarfunktion „DISQUS“ wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.