Kaffee- UND Matcha-Killer?

Pink Latte: Der perfekte Anti-Aging-Diät-Drink?!

Trink Pink! Pink Lattes sind der neueste Trend in Coffee Shops und bei Food-Gurus. Nur ein Hype? Oder hält der Anti-Aging-Schlank-Drink wirklich was er verspricht?

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Pink Lattes auf Instagram

Er ist pink, aber: Ist der Pink Latte auch gesund?

So langsam schwappt der Trend auch nach Deutschland über und immer mehr Cafés bieten ihn an: den Pink Latte. Das Trend-Getränk in der Farbe des Jahres („Millennial Pink”) soll der Kaffee- und Matcha-Killer schlechthin sein. Warum der Hype? Pink Latte sieht nicht nur auf Instagram schick aus, sondern hat angeblich auch Anti-Aging-Effekte und passt perfekt ins Diät-Programm veganer Hipster. Doch: Ist der Pink Latte wirklich so gesund?

Woraus besteht ein Pink Latte?

Die pinke Farbe bekommt der Pink Latte von der Drachenfrucht (Foodies sagen auch: Pitahaya), wenn es ganz trendy sein soll. Die Pitahaya, die man bei uns handelsüblich im Supermarkt bekommt, ist allerdings mit weißem Fruchtfleisch, d.h. entweder ihr nutzt Drachenfrucht-Pulver oder schummelt mit roter Beete, wenn ihr die rote Drachenfrucht nicht bekommt. Die ist ohnehin die übliche Alternative, weil sie bekannter und leichter erhältlich ist.

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Ist der Pink Latte wirklich so gesund?

Die Drachenfrucht ist nicht wirklich ein Superfood – auch wenn sie so aussieht. Dennoch enthält sie solide Mengen an B-Vitaminen, Calcium, Eisen, Vitamin C und E. Das ist wichtig z.B. für Blutbildung, Knochen, Zähne, den Aufbau von Bindegewebe und auch gut für die Nerven. Antioxidantien schützen vor Zellschäden und reduzieren in der Theorie u.a. Anzeichen von Hautalterung. Die Frucht ist vergleichsweise kalorienarm, besteht zu 90 % aus Wasser. Diät-geeignet ist sie daher für alle, die nicht komplett auf Kohlenhydrate verzichten wollen. Die rote Beete enthält viel Eisen, Folsäure und ebenfalls jede Menge Antioxidantien. Drachenfrucht und rote Beete sind grundsätzlich sehr gesund. Wer Pulver nutzt, muss allerdings einkalkulieren, dass hier nicht mehr alle gesunden Wirkstoffe in vollem Umfang enthalten sind.

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Macht mich der Pink Latte schlank und jung?

Auch wenn das Trend-Getränk gesunde Inhaltsstoffe hat, sind diese zu wenig, um wirklich einen Effekt zu haben. Um Kaffee zu reduzieren, kann es eine gute Alternative sein. Allerdings hängt dies von den restlichen Zutaten ab. Oft wird industrieller Zucker als Süßungsmittel genommen. Am besten, ihr macht den Pink Latte selbst. Ein Wundermittel bekommt ihr trotzdem nicht, aber so habt ihr die volle Kontrolle darüber, was im Pink Latte enthalten ist. Als Basis: Drachenfrucht und/oder rote Beete, sowie Mandelmilch (Vanille!), Soja- oder Kokosmilch. Zum Süßen: Agavendicksaft oder Honig. Optional: Ingwer (für den Stoffwechsel und das Immunsystem). Bei der Iced-Variante könnt ihr auch weißen Tee hinzufügen.

Warum wollen wir den Pink Latte trinken?

Ja, es ist oberflächlich, aber er ist wunderschön pink, passt perfekt zum Sommer und ist de facto eine gesündere Variante eines Strawberry Frappuchinos, den wir auch lieben, aber uns nicht immer gönnen dürfen. Die Pitahaya ist eine absolut unterschätzte Frucht, die definitiv mehr Aufmerksamkeit von uns bekommen könnte. Je nach Variante ist sie sehr süß bis leicht säuerlich, frisch, fruchtig, exotisch – und sehr lecker! Aber Achtung: Die Kerne der Drachenfrucht sind verdauungsfördernd. Also vielleicht nicht gleich literweise trinken ...

Pink-Latte-Inspiration auf Instagram

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Pitayaha

Anja Schmidt

von

Redakteurin Connected World. Die 156 Apps auf meinem Smartphone nutze ich wirklich. Meine Schwäche: Gadgets und smarte Technik.