Was verträgt sich?

Nahrung: Nebenwirkungen bei Medikamenten

Wer regelmäßig Arzneimittel einnehmen muss, sollte gezielt auf seine Ernährung achten. Viele Medikamente können in Kombination mit Nahrungsmitteln Wechselwirkungen aufweisen.

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Wechselwirkungen Medikamente

Damit der Arzt zufrieden ist, sollten Wechselweirkungen zwischen Nahrungsmitteln und Medikamenten vermieden werden.

Dass sich verschiedene Arzneimittel untereinander nicht vertragen können, ist bekannt. Doch viele Patienten unterschätzen, wie sich Nahrungsmittel auf ihren Körper auswirken können. Bei diesem Thema sollte der Hausarzt oder Apotheker der erste Ansprechpartner sein. Aber auch der Beipackzettel sollte vor der Einnahme eines Medikaments aufmerksam gelesen werden. Dein persönlicher Berater kann sich darüber hinaus gezielt mit deiner Medikation auseinandersetzen und dir helfen, den eigenen Ernährungsplan auf diese abzustimmen. Denn manche Nahrungsbestandteile wirken sich nicht nur negativ auf den Körper aus. Besonders Obst und Gemüse kann in bestimmten Mengen eine heilende Wirkung haben. Es liegt am Patienten, die Apotheke der Natur auszunutzen.

Die Zielgruppen

Mit zunehmendem Alter leiden Patienten immer mehr an kleinen und großen Wehwehchen. Dies hängt zum Großteil mit einer verminderten Durchblutung zusammen. Diese sorgt dafür, dass die Organe in Mitleidenschaft gezogen und in ihrer Funktionalität eingeschränkt werden. Um dem vorzubeugen, verschreiben Ärzte häufig Medikamente zur besseren Durchblutung. Um diese zu fördern, sind Senioren eine ideale Zielgruppe, um sich mit den positiven Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln und Nahrungsmitteln zu befassen. Doch auch die veränderte Wirkungsweise sollte im Gespräch mit dem Arzt ein Thema sein. Selbiges gilt für Personen mit eingeschränkter Nieren-, oder Leberfunktion, durch die medikamentöse Substanzen länger im Körper verbleiben als bei gesunden Menschen. Auch Raucher, deren Lunge bereits angegriffen ist, sollten ihren Arzt ansprechen. Da Tabakrauch die Leberstoffe beeinflusst, werden gewisse Stoffe schneller aus dem Körper transportiert als von Seiten der Herstellung vorgesehen. Eine Änderung der Wirksamkeit gilt auch für Menschen, die Nahrungsergänzungsmittel nehmen, sowie solche, die mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen müssen.
Familie isst

Sorlgos genießen? Wer Medikamente nimmt, sollte vorher mit seinem Arzt über die richtige Ernährung reden.

Wechselwirkung ist nicht gleich Wechselwirkung

Mediziner unterscheiden zwei Arten von Wechselwirkungen. Die eine beschreibt, wie sich die Wirkung des Medikaments im Körper auswirkt. Hierunter fällt vor allem die gegensätzliche Wirkung verschiedener Arzneimittel. Etwa, wenn sich die Wirkungsweisen von zwei gleichzeitig eingenommenen Medikamenten widersprechen. In die zweite Kategorie fällt alles, was mit der Verarbeitung innerhalb des Körpers zu tun hat, wie zum Beispiel die Beeinflussung der Wirkungsdauer. Darüber informiert allen voran der Beipackzettel eines Medikaments. Dieser beschreibt auch, welche Bedingungen an die Einnahme geknüpft sind, damit das Medikament seine volle Wirkung entfalten kann. Die Tageszeit spielt dabei eine ebenso große Rolle wie der Abstand zur nächsten Mahlzeit oder der etwaige Verzicht auf gewisse Substanzen, wie etwa Milchprodukte im Falle von Antibiotika.

Nahrungsmittel als Wirkungshemmer

Die Inhaltsstoffe unserer Nahrung können die Wirkungsweise vieler Medikamente beeinflussen. Das hängt vor allem damit zusammen, dass sich Mineralstoffe und Spurenelemente wie Calcium-, Magnesium-, Eisen-, Zink- oder Aluminium-Salze nur schwer mit den gängigsten Medikationsbestandteilen kombinieren lassen. Beides zusammen verbindet sich innerhalb des menschlichen Organismus zu schwer löslichen Komplexen, die vom Magen-Darm-Trakt nur mühsam in den Körper gelangen und dort ihre Wirkung entfalten können. Ein gutes Beispiel für diesen Prozess ist die Grapefruit, die bestimmte Stoffe in der Darmwand blockiert und somit verhindert, dass die Arzneimittel ausreichend abgebaut werden können. Ähnlich verhält es sich mit Alkohol. Sowohl die berauschende Wirkung des Alkohols kann sich durch Medikamente verändern, als auch andersherum. Mittel für die Psyche sind in diesem Fall besonders betroffen.

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