Humbug oder Heilmittel?

Körper entgiften: Klartext zum Trend

Wenn man (vermeintlichen) Detox-Experten so zuhört, könnte man meinen, der Körper ist eine einzige Sondermüllhalde. Von Umweltgiften und Schlacken ist da die Rede, von haufenweise Stoffen, die uns krankmachen. Als Empfehlung wird oft ausgesprochen, den Körper zu entgiften. Doch was heißt das überhaupt - und was ist dran an der Bedrohung aus dem eigenen Inneren? Hier liest du Klartext.

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Körper entgiften - detox

Grüne Smoothies unterstützen die Entgiftung.

Zunächst einmal eine Orientierung im Dschungel der Begriffe. Die viel zitierten Schlacken sind tatsächlich Humbug. Denn Schlacke ist ein Abfallprodukt der Erdölproduktion. Falls du also nicht gerade eine Flasche Schmieröl täglich zu dir nimmst, brauchst du dir darum keine Sorgen zu machen. Allerdings gibt es wirklich Stoffe, die auf Dauer krankmachen und die wir zu uns nehmen, ohne es zu merken. Zusatzstoffe in Lebensmitteln sind bis heute nicht ganz erforscht und viele stehen im Verdacht, Krankheiten auszulösen. Auch eingenommene Medikamente können den Körper belasten. Darum sollte dein Credo lauten: Körper entgiften, aber richtig!

Körper entgiften - Anzeichen erkennen

Auch wenn es wehtut: Auch Zucker und Fett gehören zu den Giften, denen du dich ständig aussetzt. Und die machen in übermäßiger Zufuhr sowohl dick als auch krank. Nicht immer ist es indes so leicht, Ursache und Wirkung von schädlichen Stoffen zu erkennen. Es ist durchaus ratsam, den Körper zu entgiften, wenn du folgende Anzeichen an dir erkennst:
  • Du bist ständig müde und antriebslos
  • Deine Haut hat einen fahlen Ton
  • Deine Verdauung ist nicht optimal
  • Der Hosenbund kneift
  • Du bist recht häufig erkältet
Natürlich solltest du immer ausschließen, dass dies Symptome für eine ernste Erkrankung sind und dich beim Arzt durchchecken lassen. Mit einer gekonnten Entgiftungskur kannst du viele Probleme jedoch beseitigen.

Den Körper entgiften: So geht's

Da nur die wenigsten Menschen wirklich sagen können, welche Gifte für ihr Unwohlsein verantwortlich sind, ergibt eine ganzheitliche Entgiftungskur am meisten Sinn. Und die muss gar nicht groß kompliziert angegangen werden. Grundsätzlich geht es darum, den Körper mit Vitaminen und Vitalstoffen zu versorgen und alles Schlechte, was wir sonst zu uns nehmen, wegzulassen. Klingt gar nicht schwer, oder? Den Körper zu entgiften ist tatsächlich nur eine Frage der Disziplin und der richtigen Vorbereitung:
  • Fang heute an und nicht erst morgen. Und zwar damit, auf Zucker und Alkohol, auf Nikotin und Fettiges zu verzichten.
  • Kaufe frisches Gemüse und zaubere dir leckere Smoothies und vollwertige Nahrungsmittel. Das Bio-Symbol hilft schon einmal dabei, Pestizide und ander belastende Zusätze zu umgehen. Pizza, Pasta und Co. bleiben in der Detox-Woche im Supermarkt.
  • Je weniger Verdauungsarbeit dein Körper tun muss, desto besser. Der Mixer ist also dein bester Freund.
  • Lass dich in der Apotheke zu ergänzenden Detoxprodukten, wie Vitaminen und Spurenlement-Präparaten, beraten. Kaufe aber nur, was du durch die Nahrung nicht sowieso schon aufnimmst.
  • Sorge dafür, dass deine Verdauung natürlich in Schwung kommt: Trinke viel Tee und Wasser, esse reichlich Ballaststoffe und denke ruhig einmal über eine Darmspülung nach. Klingt eklig, hat aber viele positive Effekte. Auch spezielle Yoga-Übungen, die den Stoffwechsel auf Touren bringen, können hier Wunder wirken.
  • Schlafe viel - hier läuft die körperliche Regeneration auf Hochtouren.

Bewusst für eine gesunde Balance entscheiden

Das alles klingt wie eine typische Anleitung zur gesunden Lebensweise, und im Grunde ist es das auch. Indem du das Körperentgiften aber in geballter Form mit den richtigen Hilfsmitteln im Zeitraum von etwa einer Woche angehst, aktivierst du den Körper dazu, sich selbst besser zu helfen.

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