So einfach wie möglich, so frisch wie möglich!

Clean Eating: Spielend leicht zu einer gesunden Ernährung

Der Begriff „Clean Eating“ bedeutet übersetzt so viel wie „sauberes Essen“. Wer jetzt allerdings glaubt, seine Nahrungsmittel vor der Zubereitung einfach nur kräftig schrubben zu müssen, der irrt. eKitchen erklärt, was es mit diesem neuen Ernährungstrend auf sich hat.

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Obst und Gemüse

Obst und Gemüse bilden die Grundlage für das Clean Eating. Doch mit reinem Verzicht hat dieser gesunde Ernährungstrend herzlich wenig zu tun.

Zugegeben: So ganz neu ist die Clean-Eating-Methode gar nicht. In den USA hat sie sich schon vor über zwanzig Jahren als Ernährungspraxis bewährt. Zudem bedarf es manchmal gar keiner allzu großen Umstellung in der Nahrungsaufnahme. Viele leben unbewusst nach dem Clean-Eating-System, ohne sich richtig damit auseinanderzusetzen. Denn im Grunde besagt der Begriff „Clean Eating“ nur, dass die zu sich genommene Nahrung weitestgehend frei von Zusätzen sein sollte. Darunter fallen künstliche Zusatzstoffe, Auszugsmehle und Zucker. Hinzu kommt der Gedanke, dass Clean Eater ihre Speisen selbst zubereiten sollten, um sicher zu gehen, dass derartige Zusätze nicht in ihrer Nahrung enthalten sind. Vor allem Vegetarier und Veganer leben daher oft nach der Clean-Eating-Methode, ohne es zu wissen.

Galerie: Die sechs goldenen Regeln zum sauberen Essen

Clean Eating: So einfach wie möglich, so frisch wie möglich!

Hinter dem Konzept des Clean Eating steht die Vorstellung, dass Nahrungsmittel, denen zuvor keinerlei künstliche Zusatzstoffe hinzugefügt wurden, die beste Basis für eine ausgewogene Ernährung bilden. Insofern ist „Clean Eating“ also nur der neumodische Begriff für eine gesunde, vollwertige Ernährung. Verarbeitete Industrieprodukte sind beim Clean Eating zu meiden. Während des Herstellungsprozesses einer Speise sollten dieser möglichst keine Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Säuerungsmittel, Geschmacksverstärker und Aromen beigemengt werden. Ob dies der Fall ist, ist der Zutatenliste eines Produkts zu entnehmen. Zudem sollte der Verarbeitungsprozess eines Nahrungsmittels einfach sein, um den Nährwert nicht unnötig zu reduzieren. Lebensmittel wie Getreide, Fleisch und Milchprodukte sind also nicht generell verboten, sondern sollten lediglich unbehandelt gekauft und anschließend selbst zubereitet werden. Daher empfiehlt sich als Clean Eater der Gang in den Bio-Laden oder der Einkauf auf dem Wochenmarkt. Achtung: In beiden Fällen macht es Sinn, sich über die Verwendung von Gentechnik zu informieren. Clean Eater verzichten auf gentechnisch veränderte Nahrungsmittel. Der Leitsatz „So einfach wie möglich, so frisch wie möglich!“ fasst dieses Prinzip ganz gut zusammen.
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Sei es dir wert! Clean Eating tut Körper und Geist gut!

Clean Eating: Und was hab ich davon?

Wie bei jeder Form der gesunden Ernährung steht auch beim Clean Eating das Wohlbefinden des Menschen im Mittelpunkt. Wir sind, was wir essen – jede Zelle unseres Körpers wird mit dem versorgt, was wir ihm zuführen. Je hochwertiger die Nahrung, desto mehr gesunde Bestandteile kann unser Organismus davon verwenden und umso funktionstüchtiger wird er. Insofern hat Clean Eating auch mit einem gesteigerten Wertebewusstsein für uns selbst zu tun. Eine gesunde Ernährung hat nämlich Auswirkungen auf nahezu alle Bereiche des Körpers: Ein gesundes Äußeres, eine gesteigerte Leistungsfähigkeit und eine ausgeglichene Psyche bilden die Basis für unser Wohlbefinden, aber auch Stimmungsschwankungen, Schlafschwierigkeiten und leichte physische Probleme wie etwa Verdauungsstörungen können mithilfe einer richtigen Ernährung behoben werden. Die Clean-Eating-Methode ist dafür genau der richtige Ansatz und macht obendrein auch Spaß. Wer den hohen Aufwand scheut, dem können wir an dieser Stelle Entwarnung geben: Die Herstellung frischer Speisen ist gerade beim Clean Eating weitaus geringer, als es viele vielleicht vermuten. Ein Clean Eater bereitet aus Äpfeln und Haselnüssen nicht etwa einen Apfel-Nuss-Kuchen zu, sondern isst beides gleich so – so einfach und so frisch wie möglich eben.

Clean Eating: Es ist nicht alles „clean“, was glänzt!

Gerade im Bereich der gesunden Ernährung ist die Werbeindustrie immer versucht, den Kunden für sich zu gewinnen. Slogans wie „fettarm“, „ohne Kalorien“ oder „ohne Zucker“ klingen verlockend. Doch meist hilft es schon, genauer hinzusehen, um den Schwindel aufzudecken. Wirbt ein Produkt mit dem Begriff „salzarm“, bedeutet das im Umkehrschluss nicht selten, dass stattdessen andere Geschmacksverstärker verwendet werden, um ein ähnlich intensives Geschmackserlebnis zu liefern, wie es ein Produkt mit vollem Salzgehalt täte. Dasselbe gilt für Produkte, die als „fettarm“ beworben werden. Wird auf den Geschmacksträger Fett verzichtet, braucht es in der Regel ebenfalls adäquate Ersatzstoffe, um auf andere Art und Weise für ein rundes Geschmackserlebnis zu sorgen. Auch hier sollte auf Geschmacksverstärker als Zusatzstoff geachtet werden. Ähnliches gilt für Produkte „ohne Zucker“, die anstelle von normalem Zucker Süßstoffe verwenden. Und anstatt von Kohlenhydraten enthalten „kohlenhydratarme“ Produkte meist viele Eiweiße in Form von Weizenproteinen (Gluten). Daher sollte sich der Kunde nie von den großen Aufschriften auf vermeintlich gesunden Produkten blenden lassen. Wer Clean Eating praktiziert, für den ist der Blick auf die Zutatenliste immer Pflicht.

Clean Eating

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