Auf die Säure-Basen-Balance kommt es an

Basische Lebensmittel: Fit und gesund ohne Säuren

Obwohl Sie genügend geschlafen haben, fühlen Sie sich müde und gereizt. Die Familie macht lieber einen Bogen um Sie? Vielleicht essen sie einfach nicht genügend basische Lebensmittel ...

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Basische Lebensmittel

Obst, Gemüse, Kräuter, Salate: Basische Lebensmittel sind gesund und verbessern die Leistungsfähigkeit.

Basische Lebensmitteln liegen im Trend. Zahlreiche Ratgeber zur gesunden Ernährung sind überzeugt: Der regelmäßige Konsum von Kaffee, Fleisch, Wein oder Schokolade setzt unserem Körper zu. Die Vermutung: Zu viel Süßes und Fleisch übersäuert den Körper und führt zu einem gestörten Säure-Basen-Gleichgewicht. Bei unseren Vorfahren standen nämlich hauptsächlich ballaststoffreiche pflanzliche Nahrungsmittel auf dem täglichen Speisezettel. Zu den typischen Symptomen bei einer chronischen Übersäuerung zählen Abgeschlagenheit, Schlafstörungen und Übergewicht. Auch Stress bringt das Verhältnis von Basen und Säuren durcheinander. Verfechter der basischen Ernährung raten dazu, die Essensgewohnheiten zu ändern. Sie empfehlen basische Lebensmitteln, um die Säure im Körper zu neutralisieren.

Galerie: Top-10-Liste: Basische Lebensmittel

Helfen basische Lebensmittel bei Übersäuerung?

Damit der menschliche Körper funktioniert, braucht er Energie. Die zieht er sich aus der Nahrung. Mit Hilfe verschiedener Stoffwechselprozesse wandelt der Körper die Nahrung in verwertbare Energie um. Dabei fallen saure und basische Abfallprodukte an. Darauf ist unser Körper eingestellt. Körpereigene Puffer- und Kompensationssysteme (dazu gehören auch Nieren und Leber) sorgen bei einem gesunden Menschen dafür, dass die sauren und basischen Abfallprodukte den Säure-Basen-Haushalt im Körper nicht durcheinanderbringen. Doch manchmal kommt diese Balance beim Verstoffwechseln der Nahrung durcheinander. Dann reagiert der Körper sauer. Viele Heilpraktiker sind überzeugt: Basische Lebensmittel helfen dem Körper, die Säuren zu neutralisieren. Wissenschaftlich bewiesen ist das zwar nicht, aber auch Ärzte stimmen zu, dass die basische Ernährung dem Körper gut tut – so oder so. Und die Laune steigt.

Was sind basische Lebensmittel?

Es sind vor allem die vegetarischen Gaben von Mutter Natur, die zu den basischen Lebensmitteln zählen. Sie tun dem Körper gut und gehören daher täglich mehrfach auf den Speiseplan. Doch basisch bedeutet nicht immer gleich „grün“. Hier finden Sie die wichtigsten basischen Lebensmittel:
Pilze sind basische Lebensmittel

Pilze zählen zu den basischen Lebensmitteln und dürfen ohne schlechtes Gewissen gegessen werden.

  • Früchte: Apfel, Birnen, Kirschen, Trauben – genießen Sie Obst in Hülle und Fülle. Besonders geeignet, um Säure zu neutralisieren, ist die Banane. Und als Snack zwischendurch bieten sich Trockenfeigen oder Rosinen an: zuckersüß und dennoch basisch. Natürlich können Sie die Früchte auch in flüssiger Form zu sich nehmen. Ein gepresster Obstsaft oder Smoothie am Morgen geben einen Frischekick für den ganzen Tag. Rezeptideen finden Sie hier: Smoothies zum Abnehmen.
  • Gemüse: Beim Gemüse können Sie ebenso nach Belieben zugreifen. Doch das Gemüse hat seine Basen-Stars. Besonders geeignet für eine basische Ernährung: Grünkohl, Kartoffeln, Gurken, schwarzer Rettich und Blattspinat. Besonders beliebt sind Sojasprossen in der basischen Küche. Der Spinat gilt allgemein als Spitzenreiter der Säure-Basen-Tabellen. Achten Sie beim Einkauf stets auf frische Qualität.
  • Wie so oft bestätigt auch beim Gemüse die Ausnahme die Regel: Spargel, Rosenkohl und Artischocken sind die Gemüsesorten, die Säure bilden.
  • Salate: Salat ist besonders geeignet für die basische Ernährung. Endivien, Kopfsalat und Feldsalat etwa sind gesund und lecker. Nicht nur als Beilage.
  • Kräuter: Ob Brunnenkresse oder Schnittlauch. Sparen Sie nicht mit den Säurekillern aus dem Kräuterbeet. Allen voran: die Petersilie. Sie liefert jede Menge Mineralstoffe und Vitamine und unterstützt die Niere und den Darm Gifte auszuscheiden. Sie hat es daher nicht verdient, nur Dekoration zu sein. Geben Sie Ihr die Hauptrolle und probieren einen Smoothie mit Petersilie. Oder naschen Sie das Küchenkraut einfach so.
  • Pilze: Pilzliebhaber kommen bei der basischen Ernährung auf ihre Kosten. Vom Austern- zum Trüffelpilz, vom Champignon zum Steinpilz: Pilze zählen zu den basischen Lebensmitteln.
  • Nüsse & Co.: Wem das alles zu grün wird, der darf sich freuen: Auch Mandeln und Maronen sind – im Gegensatz zu anderen Nüssen – basische Lebensmittel. Sie können Mandeln ohne Reue knabbern. Und aus Maronenmus leckere Süßspeisen zaubern.

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Basische Ernährung: Auf die Mischung kommt es an

Am besten kombinieren Sie säurebildende mit basischen Lebensmitteln. Denn auch säurebildende Lebensmittel wie Fisch, Nüsse und Hülsenfrüchte bieten dem Körper wichtige Nährstoffe. Allerdings sollten die basischen Lebensmittel einen Großteil der Ernährung ausmachen. Am besten ist ein Verhältnis von 70 bis 80 Prozent basischen und 20 bis 30 Prozent säurehaltigen Lebensmitteln.
Tipp: Trinken Sie, verteilt über den Tag, vor allem viel stilles Wasser und Kräutertee. Lesen Sie hier, was besser ist: Leitungswasser oder Mineralwasser?

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