Schlank und gesund mit basischer Ernährung

Die Alkaline-Diät – Mehr als eine Modeerscheinung?

Seit einiger Zeit propagieren Stars und Sternchen die Alkaline-Diät als neue Schlankheitskur, mit der die Pfunde purzeln sollen und die eine deutliche Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens und Gesundheitszustandes verspricht.

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Alkaline-Diät

Dank Alkaline-Diät fällt der Schritt zur Waage leichter.

Die Idee hinter dieser extravaganten Diät: Der menschliche Organismus arbeitet effektiver, wenn er zu einem überwiegenden Teil basische Lebensmittel verzehrt. Die Unterteilung in basische und saure Lebensmittel ist bei der Alkaline-Diät essenziell. Auch wenn du dieser Idee eventuell skeptisch gegenüberstehst, ist sie einen Versuch allemal wert. Ihr Konzept umfasst eine ausgewogene Mischkost, bei der frisches Obst und Gemüse im Mittelpunkt stehen – damit nimmst du langfristig ab und ernährst dich gesund.

Wenig Saures auf den Tisch - die Grundidee der Alkaline-Diät

Dass eine Übersäuerung dem menschlichen Organismus schadet, ist medizinisch durchaus umstritten. Dennoch ist diese Annahme sehr populär. Insbesondere bei einer falschen Ernährung kommt es im Körper schnell zu einem Ungleichgewicht des natürlichen Säurehaushalts. Folgende Lebensmittel gelten als Säure bildend:
  • Eier
  • Zahlreiche Milchprodukte, insbesondere Käse, Joghurt, Quark und Sahne
  • Fleisch und Wurst
  • Fisch
  • Einige Hülsenfrüchte, insbesondere Linsen und Erbsen
  • Nüsse, wie Walnüsse, Mandeln und Pistazien
  • Naschereien und Süßigkeiten
  • Softdrinks aller Art, wie Cola, Limonade oder gezuckerte Säfte
  • Getreideprodukte, von Brot und anderem Gebäck bis hin zu Pasta.
Dagegen sollen diese Nahrungsmittel eine wohltuende Wirkung entfalten, indem sie den pH-Wert des Körpers basisch machen:
  • Kefir und Molke
  • Pilze aller Art
  • Die allermeisten Gemüsesorten, wie zum Beispiel Möhren, Spargel, Spinat, Sellerie, Paprika, Fenchel und Radieschen
  • Sehr viele Obstsorten, unter anderem Äpfel, Bananen und Orangen, aber auch Kirschen, Schwarze Johannisbeeren und Weintrauben
  • Ungesüßter Apfel-, Orangen- oder Grapefruitsaft
  • Alle Gemüsesäfte
  • Trockener Weißwein
  • Mineralwasser
Je nachdem welcher Alkaline-Experte die Liste zusammenstellt, fällt sie leicht unterschiedlich aus. Allerdings sind sich die Ernährungsfachleute einig, dass eine gesunde Ernährung stets zu etwa 70 Prozent aus Basen bildenden Lebensmitteln und nur 30 Prozent aus Säure bildenden Lebensmitteln bestehen sollte.

Dein Alkaline-Plan: Selbst zusammenstellen oder Diätrezepte

Zu den Vorteilen, die dir diese ungewöhnliche Diät bietet, gehört ein hohes Maß an Flexibilität. Mittlerweile findest du in Buchhandlungen und im Internet viele Veröffentlichungen von Alkaline-Speiseplänen. Sie enthalten unkompliziert nachkochbare Rezepte für deine Alkaline-Diät. Wenn du gerne in der Küche arbeitest und dabei deine fantasievollen Kochideen umsetzt, kannst du ohne Weiteres auch in Eigenregie kochen. Du solltest dabei lediglich die folgenden Grundsätze beachten:
  • 7/10 basische und 3/10 säurebildende Lebensmittel
  • Möglichst abwechslungsreich kochen, insbesondere, wenn du die Alkaline-Diät über einen längeren Zeitraum durchführst.
  • Je nach Grundumsatz und körperlicher Aktivität darf die Gesamtsumme der verzehrten Energiemenge einen Wert zwischen 1.200 und 1.500 Kalorien nicht übersteigen.

Sport unterstützt das Abnehmen mit der Alkaline-Diät

Um schnell abzunehmen und den Aufbau von Muskeln voranzutreiben, ist Sport unverzichtbar. Da du während dieser Diät nicht hungerst und eine Versorgung mit ausreichender Energie permanent sichergestellt ist, kannst du ohne Probleme mehrmals in der Woche ausgiebig trainieren. Als optimal erweist sich dabei eine ausgewogene Mischung zwischen Ausdauer- und Kraftsport, wie zum Beispiel zwei Joggingeinheiten von jeweils einer halben Stunde und zwei Trainingsstunden im Kraftraum des Fitnessstudios.

Nach erfolgreich beendeter Alkaline-Diät: Gute Ernährungsgewohnheiten beibehalten

Wenn dir diese Diätform liegt, kannst du damit langsam, aber kontinuierlich dein Wunschgewicht erreichen. Danach ist es sinnvoll, bei diesem Ernährungskonzept zu bleiben, um den Jo-Jo-Effekt zu vermeiden. Insbesondere der weitgehende Verzicht auf Fleisch, Süßigkeiten und Alkohol bewahrt dich davor, dir das verlorene Gewicht wieder anzufuttern. Wenn du an die Idee der Basen bildenden Ernährung glaubst, achtest du auch nach der Diät darauf, säurebildende Lebensmittel nur in einem geringen Umfang zu dir zu nehmen.
Die Alkaline-Diät funktioniert gut, weil sie auf einer abwechslungsreichen und kalorienreduzierten Mischkost basiert.

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