Stylisch und gepflegt

So wird dein Bart zum Hingucker

Bartträger liegen voll im Trend. Mittlerweile lässt rund die Hälfte aller Männer wieder wachsen – Tendenz steigend. Doch nur ein gepflegter Bart ist wirklich schön. Wie du ihn pflegst und wie es die Promis halten, erfährst du hier.

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Bart

Bärte sind in! Doch nur, wer seinen Bart regelmäßig pflegt, zieht damit alle Blicke auf sich.

Schon immer waren Bärte ein Ausdruck von Männlichkeit. Mittlerweile ist er für seine Träger so etwas wie ein Mode-Accessoire. Zwei Drittel aller Männer rasieren und stylen sich und ihren Bart täglich, am beliebtesten ist das Modell Dreitagebart, das knapp 40 Prozent aller Männer als ideales Bartdesign verstehen. Wer seinen Bart nicht einfach nur wild sprießen lässt, sondern sich beim Styling und der Pflege viel Mühe gibt, unterstreicht mithilfe seiner Gesichtsbehaarung hervorragend seinen Typ. Mit ein wenig Übung passt man ihn ganz leicht seinen Gesichtslinien an und sorgt so dafür, dass die Form sie ergänzt und harmonisch unterstreicht. Damit das gelingt, sollte man jedoch nicht bloß auf den richtigen Schnitt setzen, sondern seinen Bart regelmäßig pflegen.

Galerie: Zehn prominente Bartträger

Mit diesen Tipps zu einem gepflegten Bart

Nichts ist abtörnender, als ein Bart, dessen Stoppeln ungepflegt aussehen. Dabei ist es völlig egal, ob es sich um einen Dreitagebart, einen unauffälligen Schnauzer oder einen rauschenden Vollbart handelt. Wichtig ist die regelmäßige Pflege, die Folgendes beinhalten sollte:
  1. Waschen: Wer seinem Bart keiner täglichen Pflege unterzieht, läuft Gefahr, dass sich darin Essensreste, Staub und Schmutz verfangen. Ein idealer Nährboden für Bakterien! Um Hautirritationen vorzubeugen, empfiehlt sich die Verwendung eines Bartshampoos, das speziell für die Reinigung der empfindlichen Gesichtshaut entwickelt worden ist. Wichtig: Auch bei langen Bärten solltest du auf das Föhnen verzichten, da dies auf Dauer sowohl die Haut, als auch die Barthaare austrocknet.
  2. Stutzen: Stutze deinen Bart regelmäßig mit einer professionellen Bart-Schere, um Wildwuchs zu vermeiden und deinem Bart eine sichtbare Form zu geben. Das wirkt elegant und gepflegt.
  3. Kämmen: Auch kürzere Bärte gehören täglich gekämmt. So ergibt sich ein guter Überblick darüber, ob ein Stutzen notwendig ist, du kaschierst unregelmäßigen Wuchs sowie „Bart-Löcher“ und du siehst, ob dein Bart gleichmäßig wächst – falls nicht, ist es Zeit, zu stutzen.
  4. Pflege: Mithilfe von Bartölen und Tonics bändigst du störrische Barthaare, beruhigst die Gesichtshaut und beugst einem stacheligen Bart vor. Plane diesen Vorgang in deine tägliche Badroutine mit ein.
  5. Styling: Dem Styling sind keine Grenzen gesetzt. Wenn du weißt, welcher Bart dir steht, sorgst du mithilfe von Bartwachs und Balm dafür, dass in deinem Gesicht alles dort bleibt, wo es hingehört. Bartpflegeprodukte gibt es für jeden Hauttyp und in diversen Duftvarianten.
Rasur

Um unangenehme Hautirritationen zu vermeiden, solltest du für deine nächste Rasur einige hilfreiche Tipps beherzigen.

Vom Wildwuchs zum Bart: Tipps für die perfekte Rasur

Vermiesen dir Rasurbrand, Pickel oder Schnittwunden immer wieder die Rasur? Wenn du in Zukunft ein paar Tipps beherzigst gehören derartige Probleme fortan der Vergangenheit an. Dazu gehört zunächst einmal die richtige Vorbereitung: Bevor du mit der Rasur beginnst, solltest du drei Dinge tun: Bestimme die Wuchsrichtung deines Bartes. Um diese genau zu erkennen, hilft es, den Bart schon mal ein paar Tage wachsen zu lassen. Um Hautirritationen vorzubeugen, solltest du immer mit der Wuchsrichtung rasieren. Entgegengesetztes Rasieren führt gern zu Pickelchen und schmerzhaften Reizungen. Anschließend solltest du dein Gesicht gründlich reinigen und danach eine schützende Pre-Shave-Lotion auftragen, um die Gefahr von Schnitten und Rötungen zu minimieren.
Ob du dich trocken oder nass rasierst, hängt auch von deinem Hauttyp ab. Ist deine Haut ein fettiger Typ, ist die Nassrasur die Empfehlung. Eine Trockenrasur eignet sich dagegen bei einer Haut, die zu Pickeln neigt sowie bei eingewachsenen Barthaaren, da diese insgesamt etwas sanfter zur Haut ist. Bei besonders starkem Bartwuchs ohne jedwede Hautirritationen, steht dir die Wahl offen. Die Nassrasur erzeugt das gründlichere Rasurergebnis. Nach der Rasur ist die Pflege mit einem milden Aftershave Pflicht. Auch hier gibt es verschiedene Produkte für unterschiedliche Hauttypen. Wenn du dir für die Rasur täglich Zeit nimmst, gute Rasurprodukte verwendest und dich im besten Fall sogar von einem Barbier über deinen Haut- und Barttyp beraten lässt, gehören lästige Rasurprobleme endlich der Vergangenheit an.
Dreitagebart

Ein gepflegter Dreitagebart ist nach wie vor das beliebteste Bartmodell unter deutschen Männern.

Der beliebteste Bart von allen: der Dreitagebart

Unter einem Dreitagebart versteht man einen Bart, unter dem die Gesichtshaut noch zu erkennen ist. In der Regel stehen die Bartstoppeln nach drei Tagen ohne Rasur zwischen 0,5 und 4 Millimeter von der Haut ab – daher der Name. Dreitagebartträger haben den Ruf, verwegen und abenteuerlich zu sein. Aktuellen Umfragen zufolge finden Frauen Dreitagebärte an Männern besonders sexy. Der Vorteil: Ein gepflegter Dreitagebart lässt sich auch im Büro gut tragen. Der Nachteil: Die Pflege eines Dreitagebarts erfordert Präzision und Regelmäßigkeit. Mithilfe eines Trimmers lässt sich der Bart auf eine gleichmäßige Länge kürzen. Wer von Natur aus zu einem dichten Bart neigt, erfüllt die besten Voraussetzungen für einen schicken Dreitagebart. Um individuell die richtige Länge zu finden, solltest du die Stoppeln vor dem ersten Trimmen bis zu fünf Tage sprießen lassen und sie anschließend auf die gewünschte Länge heruntertrimmen. Experimentieren erlaubt! Achtung: Wer von Natur aus zu vielen Lücken im Bart neigt, ist mit dem Styling eines dichteren Bartes besser bedient, da ein Dreitagebart sonst schnell nach einem rasierfaulen Träger aussieht.

Bartpflege

Antje Wessels

von

Schreiben ist seit jeher meine große Leidenschaft. Es ermöglicht mir, mein Wissen aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen mit dem Leser zu teilen und ihm so regelmäßig neue, faszinierende Erkenntnisse mit auf den Weg zu geben.