Ich schaff das!

Zehn Vorsätze, die wirklich erreichbar sind

Zum Jahreswechsel haben sich viele Menschen viel vorgenommen. Doch wer ohne Ernährungsplan abnehmen oder von jetzt auf gleich mit dem Rauchen aufhören will, scheitert oft. eVivam zeigt dir, was sich mit der richtigen Einstellung erreichen lässt.

Datum:
Ins neue Jahr laufen

Voll motiviert ins neue Jahr – wir verraten, wie das geht!

Im neuen Jahr soll alles besser sein! Jeder kennt dieses Gefühl, mit dem man sich zum Jahreswechsel gute Vorsätze macht. Doch wer nur redet und nicht handelt, der steht am Ende meist ohne Erfolge da. Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwer, die Vorhaben tatsächlich durchzuziehen. Eine gute Planung ist dabei das A und O. Wir erklären dir, weshalb so viele an den einfachsten Vorhaben scheitern – und zeigen, wie es dir gelingt, deine guten Vorsätze in die Tat umzusetzen. Denn: Dieses Jahr soll tatsächlich alles besser sein!

Galerie: Noch mehr gute Vorsätze für 2017

Nimm dir nicht alles auf einmal vor

Wer um die Feiertage geschlemmt hat, für den liegt mit Blick auf das neue Jahr der Vorsatz nahe, ein paar Kilos zu verlieren. Viele wagen sich dann direkt an eine Diät, doch wer derart unüberlegt seine Essgewohnheiten umstellt, hat schnell mit dem Jo-Jo-Effekt zu kämpfen. Die Folge: Man ernährt sich schon bald wieder so wie früher – und die verlorenen Kilos sind ebenso bald wieder drauf. Um tatsächlich abzunehmen, ist es klüger, deine Vorsätze aufzuteilen. Fange etwa beim Trinken an: Wenn du dir vornimmst, im neuen Jahr mehr Leitungswasser zu trinken, anstatt auf süße Limonaden, Eistee oder anderweitiges Zuckerwasser zurückzugreifen, hast du schon mal einen konkreten Essensbereich geregelt – und einen großen Schritt in Richtung Traumfigur getan. Auch eine Reduktion bestimmter Lebensmittel tut dem Körper gut. Wer weniger fetthaltige Nahrungsmittel, wie bestimmte Fleischsorten oder Käse, zu sich nimmt, tut nicht bloß sich, sondern auch der Umwelt etwas Gutes. Du musst dich ja nicht gleich in einen strengen Veganer verwandeln. Greife stattdessen öfter auf frisches Obst und Gemüse zurück. Und schaue dabei gezielt, woher deine Produkte kommen und was sie enthalten. Das ist nicht bloß gut für die Figur, sondern auch für deine Gesundheit. Wenn du jetzt noch darauf achtest, vorzugsweise saisonale Sorten zu verwenden, wirkt sich das ebenfalls positiv auf die Umwelt aus.
Zerbrochene Zigarette

Motivation alleine reicht nicht! Um mit dem Rauchen aufzuhören, sollte man sich einen Plan zurechtlegen.

Formuliere klare Ziele

Den klassischen Vorsatz, häufiger Sport zu treiben, sollte man sich ebenfalls nicht machen. Setze dir stattdessen klar formulierte Ziele. Warst du in den letzten Jahren eher von der Couch-Potato-Fraktion, solltest du nicht gleich zum Profisportler mutieren wollen. Nimm dir stattdessen vor, einmal in der Woche eine Stunde spazieren zu gehen und steigere dein Bewegungspensum den Fortschritten entsprechend. Und wenn du mit dem Rauchen aufhören willst, ist es eine denkbar schlechte Idee, einfach von einem Tag auf den anderen auf Zigaretten zu verzichten. Du brauchst einen Plan, eine Motivation und ein klares Ziel. Informiere dich über Coaches, lies Bücher, erarbeite eine Art „Trainingsplan“ und suche dir im besten Fall Leidensgenossen, mit denen du den Weg gemeinsam bestreitest.

Entwickle einen umweltbewussteren Lebensstil

Nicht nur bei der Ernährung geht der Trend in Richtung Gesundheitsbewusstsein. Auch bei unserem Lifestyle achten wir zunehmen auf die Umwelt. Das Gute daran: Um mit unserem Lebensstil zum Umweltschutz beizutragen, genügt im besten Fall ein einziger Handgriff, im schlechtesten außerdem ein wenig Disziplin. Wenn du zum neuen Jahr deinen Stromanbieter wechselst und in Folge auf Ökostrom zurückgreifst, ist der Vorsatz erfüllt, sobald du den Vertrag unterschrieben und dem alten Anbieter gekündigt hast. Mittlerweile sind Ökostromanbieter auch nicht mehr so viel teurer. Damit lässt sich zudem direkt der Versuch starten, den Stromverbrauch zu reduzieren: Schalte deine Geräte konsequent aus, wenn du sie nicht verwendest.

Handle ökologisch und ethisch

Ein wenig ins Geld geht dagegen schon der nächste Vorsatz – aber er lohnt sich und sorgt obendrein für ein gutes Gewissen. Wenn du bei deinen Einkäufen öfter auf Fair-Trade-Produkte zurückzugreifst, gehst du damit aktiv gegen die Ausbeutung der Hersteller und Umweltzerstörung vor. Und mit einem guten Gewissen schmeckt der Kaffee gleich nochmal so gut. Selbst mit der Wahl deiner Bank lässt sich Gutes bewirken. Wenn du zu einer ethischen Bank wechselst, gehst du sicher, dass man dein Geld nicht in Atomkraft, Kohlekraft oder die Rüstungsindustrie investiert. Informiere dich z. B. im Internet darüber, welche Banken die richtige Wahl sind.

Achte auf deinen Konsum

Ein weiteres großes Problem ist die Wegwerfmentalität der Menschen. Egal ob Nahrungsmittel oder Kleidung: Jahr für Jahr schmeißen wir tonnenweise Dinge weg, die sich von anderen (oder gar uns selbst) noch verwenden ließen. Achte auf deinen Konsum. Sollte dir Kleidung nicht mehr passen, gib sie in die Altkleidersammlung und unterstütze nicht die trendigen Billigmodeketten, bloß um Geld zu sparen. Außerdem ist einem meist schon damit geholfen, seinen Nahrungsmittelverbrauch ein paar Tage lang genau zu beobachten. Kaufe direkt beim nächsten Einkauf nur so viel, wie du auch wirklich verbrauchst. Übrigens: Ein großer Öko-Killer sind Einweg-Kaffeekapseln. Mittlerweile bieten Hersteller sogar wiederbefüllbare Kapseln an. Greif doch mal darauf zurück!

Weshalb gute Vorsätze so wichtig sind

All diese Vorsätze klingen auf den ersten Blick weitaus komplizierte, als das klassische „Ich möchte abnehmen!“ oder „Ich möchte mehr Sport treiben!“. Doch bedenke eines: Wenn du ein Ziel erreichen möchtest, reicht der gute Wille nicht aus. Nur mit Disziplin und kleinen Erfolgen auf dem Weg zum großen Ergebnis bleibst du durchgehend motiviert. All diese Tipps und Tricks sind machbar und führen schon nach wenigen Tagen – manchmal schon sofort – zum Erfolg. Sie dauerhaft durchzuhalten, führt dir zusätzlich dein Durchhaltevermögen vor Augen und sorgt so ganz beiläufig für einen zusätzlichen Motivationsschub. Einen Vorsatz für ein ganzes Jahr zu haben, bedeutet schließlich nicht, dass du ihn innerhalb des ersten Monats erreichen musst. Viel wichtiger ist, dass sie sich dauerhaft auf dein Wohlbefinden auswirken.