Texte! mich! an!

Sexting: Tipps für den sexy Talk per Nachricht

Deine Sexting-Skills beschränken sich auf "Hey" und das Auberginen-Emoji? Dann kommen diese Sexting-Tipps ja wie gerufen. Also, Smartphone gezückt!

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Sexting

Beim Sexting kommt es auf die richtige Wahl der Worte kommt es an.

Heiße Liebesbriefe? So was von 20. Jahrhundert! Wer heute mit dem Partner so richtig die Vorfreude steigern will, beherrscht die hohe Kunst des Sextings – also die Fähigkeit, per Textnachricht so scharf zu talken, dass der andere schon beim Lesen einen roten Kopf und ein gewisses Gefühl in der Leistengegend bekommt. Wie das richtig geht? Diese Sexting-Tipps verraten es dir.
"Was hastn an?", ist so ungefähr die langweiligste Form des Sextings. Allerdings trifft sie den Kern der Sache. Schließlich geht es hier darum, das Gegenüber mit den richtigen Fragen, Andeutungen und kleinen Wortfetzen in Stimmung zu bringen. Wie schön, dass die Kommunikationsgötter WhatsApp und Co. erfunden haben. Das wirklich Heiße dabei: Weil du den anderen weder siehst noch hörst, kannst du dich ganz deiner Fantasie hingeben.

Sexting-Tipps – Komm zur Sache!

Schon mal versucht, aus einem "Ok" als Antwort auf eine ellenlange Nachricht einen tieferen Sinn abzuleiten? Während Meta-Ebenen und Interpretationsmöglichkeiten bei tief greifenden Messenger-Diskussionen vielleicht deine geheimnisvolle Aura pushen, solltest du beim Sexting immer (immer!) auf den Punkt kommen. Heißt: Schreibe "Ich will dich anfassen" statt "Meine Finger möchten die Nähe deiner Haut spüren." Wir sind hier nicht beim Poesie-Kurs, sondern beim virtuellen Vorspiel.
Der Inhalt deiner Botschaften richtet sich natürlich immer nach dem Beziehungsstatus, den du und dein Gegenüber zueinander haben. Ein "Ich bin scharf auf dich" nach einem ersten Kaffee-Date ohne Abschiedskuss ist vielleicht etwas zu direkt. Bei einem "Ich denk an dich" fällt dein langjähriger Friend with Benefits wahrscheinlich lachend vom Stuhl. Wichtig ist aber immer, dass du sich den Sex-Talk ganz natürlich entwickeln lässt. Es ist wie bei einem guten Gespräch: Irgendwann kommt die Sprache von ganz allein auf Sex.
Sextingrules

Lassen Sie alle Hüllen fallen.

Der wichtigste aller Sexting-Tipps – Spar dir die Emojis!

Würden dich ein Zwinker-Smiley oder ein niedliches Häschen wirklich scharfmachen? Es heißt schließlich Dirty Talk, nicht Dirty Bilderrätsel. Genauso schlecht wie jede Form von Emoticons sind dämliche Abkürzungen, die allenfalls Zwölfjährige nutzen (hdl? lmaa!).
Wie bei jeder Verbalerotik kommt es beim Sexting darauf an, Lust durch Andeutungen zu wecken. Und dabei haben weder Tiernamen noch Porno-Begriffe für die Geschlechtsteile etwas zu suchen. Viel heißer wird es, wenn du beschreibst, was du mit dem Anderen machen möchtest, was du willst, dass er tut, und was seine (virtuellen) Berührungen mit dir anstellen. Das Schöne: Du kannst übertreiben und flunkern, bis das Display glüht. Der Andere sieht dich ja nicht! Darum ist Sexting auch so beliebt. Ein bisschen Porno im Kopf funktioniert selbst auf dem Nachhauseweg im Bus.

Sexting-Tipps für mehr Sicherheit

Im Eifer des Sexting-Gefechts kann es schnell mal passieren, dass die heiße Nachricht beim falschen Empfänger landet. Das könnte für echte Probleme sorgen. Darum sexte ausschließlich – oder lass es bleiben. Andere Nachrichten kannst du später checken, so hast du nur ein Fenster offen.
Der Andere will Fotos? Dann achte auf eine App, die Bilder nach dem Ansehen löscht, oder sorge zumindest dafür, dass auf dem Bild weder Eindeutiges noch dein Gesicht zu sehen sind. Da draußen gibt es schließlich eine Menge Freaks.
Sexting ist heiß, Sexting macht viel Spaß. Aber denke immer daran: Einmal rausgeschickt, wird der andere es lesen. Wenn du allerdings die hohe Kunst des gekonnten Dirty Talks beherrschst, kannst du dich auf Kopfkino der Extraklasse freuen. Und beim nächsten Wiedersehen wird es denn so richtig abgehen. Versprochen. Also, ran an die Sexting-Tipps und raus mit der ersten Nachricht.

Sexting Guides

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