Mascara oder Fake-Lashes?

Hole das Beste aus deinen Wimpern heraus!

Ob mit Mascara, künstlichen Wimpern oder einer professionell durchgeführten Wimpernverlängerung: mit langen, schwarzen Wimpern gelingt der sexy Augenaufschlag ganz von allein.

Datum:
Wimpern

Volle, lange Wimpern gehören für einen Großteil der Frauen zu einem attraktiven Erscheinungsbild hinzu. Der Weg dorthin ist kinderleicht und vielfältig.

Die kleinen Härchen am unteren und oberen Rand der Augenlider haben eine simple Funktion: Sie sollen die Augen vor dem Eindringen kleiner Fremdkörper schützen. Beim Menschen beträgt die Lebensdauer der Härchen 100 bis 150 Tage. Anschließend fallen sie aus und wachsen nach. Bei Frauen gelten auffällige, dichte, lange Wimpern als besonders attraktiv. Wer nicht von Natur aus mit besonders buschigen Wimpern gesegnet ist, dem macht es die Kosmetikindustrie leicht, nachzuhelfen. Doch für wen lohnt sich eine professionelle Wimpernverlängerung und ist die regelmäßige Anwendung mit Mascara schädlich? eVivam klärt auf!

Galerie: Wimpern verlängern leicht gemacht

Die Wimpern mit Mascara in Schwung bringen

Die am weitesten verbreitete Methode zur Wimpernverlängerung ist das Auftragen von Mascara, auch Wimperntusche genannt. Mit einem kleinen Bürstchen werden die Härchen vorsichtig vom Augenrand bis in die Spitzen getuscht. Je nach Design und Spezialisierung sorgt dieser Vorgang entweder für besonders volle oder besonders lange Wimpern. Für besonders widerspenstige Wimpern eignet sich eine Mascara mit einem beweglichen Gummi-Bürstenkopf mit spitz zulaufendem Ende, um auch wirklich jede noch so kleine Wimper zu erreichen. Um ein Verkleben der einzelnen Härchen zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Bürste beim Tuschen sanft seitlich zu bewegen, um verklumpte Härchen voneinander zu trennen. Wer bereits von Natur aus mit langen Wimpern gesegnet ist und stattdessen lieber Volumen hinein bekommen möchte, greift am besten zu einer Mascara, die keinen Bürstenkopf, sondern ein kleines Kämmchen besitzt. Bei geraden Wimpern, die von Natur aus wenig Schwung nach oben besitzen, sollten die Härchen vorm Tuschen mit einer Wimpernzange sanft nach oben gebogen werden. Frauen mit wenig Wimpern greifen am besten zu einer Volumen fördernden Mascara und tuschen von innen nach außen und vom Wimpernansatz zur Spitze. Leichtes Ruckeln mit der Bürste hilft auch hier, verklebte Härchen zu trennen. Kleiner Tipp: Gönne deinen Wimpern hin und wieder eine mascarafreie Zeit. In der Drogerie und in der Apotheke beraten dich Fachleute gern zum Thema Wimpernpflege, die einem Abbrechen der Wimpern vorbeugt.
Mascara vorher nachher

Auch für das ungeschulte Auge ist der Effekt deutlich zu sehen: Die getuschten Wimpern betonen und öffnen das Auge, wodurch es automatisch größer erscheint. Ein verführerischer Augenaufschlag ist garantiert.

Die Wimpern mit künstlichen Härchen verlängern

Die Verwendung von künstlichen Wimpern – neudeutsch auch Eyelashes genannt – erfordert viel Fingerspitzengefühl und ist aufgrund des doch eher künstlichen Erscheinungsbildes nur etwas für spezielle Anlässe. Künstliche Wimpern gibt es einzeln und als vollständigen Wimpernkranz in jeder gut sortierten Drogerie und im Kosmetikfachhandel. Die Anwenderin bringt sie in der Regel selbst an. Mithilfe eines hauchdünnen Klebestreifens werden die künstlichen Wimpern auf die Naturwimpern aufgeklebt. Wer viel Zeit und Geduld mitbringt, hat mittlerweile auch die Möglichkeit, die Härchen einzeln aufzukleben und so eventuelle Lücken der Naturwimpern aufzufüllen. Da künstliche Wimpern jedoch meist recht lang und geschwungen sind, muss man aufpassen, dass die Wimpern anschließend nicht allzu unregelmäßig ausfallen. Woraus Kunstwimpern bestehen, ist je nach Hersteller unterschiedlich. Es gibt sie zum Beispiel aus Seide und Nerz, in den meisten Fällen sind sie aber aus Synthetik.

Extensions – Wimpernverlängerung vom Fachmann

Wer von Natur aus mit nur wenig Wimpernfülle und -länge gesegnet ist, der ist mit einer professionellen Wimpernverlängerung gut beraten. Vorausgesetzt, sie besitzt das nötige Kleingeld. In einem Kosmetikstudio kann die Kundin aus verschiedenen Längen künstliche Wimpernhärchen – sogenannte Lash-Extensions – auswählen, die ihr anschließend ein Fachmann aufklebt. Es empfehlen sich etwa 50 Einzelhärchen, um einen natürlichen Look zu gewährleisten. Der Vorteil: Mit Lash-Exensions fällt das tägliche Auftragen von Mascara weg. Die Fake-Lashes sorgen durchgehend für einen glamourösen Augenaufschlag – ganz ohne Schminke. Der Nachteil: Ganz so wie natürliche Wimpern, fallen auch die Fake-Lashes irgendwann aus. Normalerweise geschieht das nach drei bis vier Wochen. Da das Aufkleben künstlicher Wimpernhärchen zwischen 50 und 70 Euro kostet, ist das ein regelmäßiger Kostenfaktor, der nicht zu unterschätzen ist. Daher empfiehlt sich eine professionelle Wimpernverlängerung meist nur für einen besonderen Anlass.

Mascara, Wimperntusche, Fake-Lashes

Kommentare

Die Technik der Kommentarfunktion „DISQUS“ wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.