Mehr Energie, bessere Laune

Frühjahrsmüdigkeit? So erweckst du die Lebensgeister!

Die Natur läuft zu Höchstform auf, und du machst schlapp? Ein Fall von Frühjahrsmüdigkeit. Warum ist das so? Und welche Tipps helfen? eVivam klärt auf.

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Frühjahrsmüdigkeit im Büro

Die Natur lockt, aber du hast keine Energie? Dann leidest du womöglich unter Führjahrsmüdigkeit.

Eigentlich freuen wir uns auf die längeren Tage, das sonnigere Wetter und das Wiedererwachen der Natur. Dann ist es endlich so weit – und wir sind müde und zu träge für Fahrradtouren, die Gartenarbeit oder einen Waldspaziergang. Vielen Menschen, insbesondere den sensiblen, wetterfühligen, ist zwischen März und Mai ständig zum Gähnen zumute.
Zu den typischen Symptomen der Frühjahrsmüdigkeit gehören neben einem verstärkten Schlafbedürfnis eine schlechtere Kondition, Abgeschlagenheit sowie Schwindel und Gereiztheit. Die genauen Ursachen sind wissenschaftlich nicht vollständig geklärt, aber mit einigen einfachen Tricks solltest du nach zwei bis spätestens vier Wochen die Frühjahrsmüdigkeit überwunden haben.

Woher kommt die Frühjahrsmüdigkeit?

Verursacht wird das saisonale Phänomen durch die Umstellung von dunkler, kalter Jahreszeit auf die helle, wärmere Zeit. Als Antwort auf die milderen Temperaturen weitet der Körper seine Blutgefäße, wodurch der Blutdruck in den Keller geht. Zudem strengen die raschen Wetter- und Temperaturschwankungen den Organismus enorm an, und er reagiert mit Schwindel oder Kopfschmerz.
Auch die Hormone mischen kräftig mit. Nach den langen Wintermonaten ist der Speicher des Stimmungsaufhellers Serotonin nahezu aufgebraucht, die Konzentration des Schlafhormons Melatonin hingegen sehr hoch. Die Sonne kurbelt jetzt zwar verstärkt die Serotoninbildung an, das vorhandene Ungleichgewicht sorgt aber weiter für Müdigkeit.
Nordic Walking

Beim Walken strömt viel Sauerstoff durch deinen Körper.

Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit: viel Licht und Sauerstoff

Statt dich zu schonen und viel zu schlafen, sollte jetzt dein Motto lauten: „viel Sonne und Sauerstoff tanken“! Joggen, Walken, Radfahren – Aktivitäten im Freien bringen den Körper auf Trab. Schon der tägliche Spaziergang kann helfen, der Trägheit ein Ende zu setzen. Der Einfluss von Tageslicht – möglichst vormittags – fördert die Produktion des Wachmachers Serotonin, schwächt die Melatoninbildung und hebt die Stimmung. Diesen Effekt haben übrigens auch Lichtwecker, die für sonnenähnliche Helligkeit im Schlafzimmer sorgen und rascher wach machen.

Mit Power in den Tag und durchs Jahr

Auch wenn es Überwindung kostet: Wechselduschen am Morgen treiben die Müdigkeit aus den Gliedern und regen den Kreislauf an. Alternativ wecken auch zwischendurch vorgenommene Kalt-Warm-Duschen der Arme die Lebensgeister. Zudem solltest du schwere, üppige Gerichte meiden und stattdessen zu reichlich Obst und Gemüse greifen. Das belastet und ermüdet deutlich weniger und versorgt den Körper mit einer Extraportion Vitaminen sowie Mineralstoffen. Und damit es im nächsten Frühling erst gar nicht so weit kommt, kannst du mit Kneipp’schen Anwendungen, Sport und Saunagängen das ganze Jahr über vorbeugen.
Kneipp Anwendung

Das kühle Nass erfrischt Groß und Klein.

Sandra Bültermann

von

TCM, Qigong und Ayurveda sind für mich keine Fremdwörter. Ich probiere gerne Neues aus, mir gefallen asiatische Gesundheitskonzepte und eine gesunde Lebensweise ist mir wichtig.

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