Ob Groß, ob Klein – jeder möchte einen!

Die besten Tipps für einen selbstgemachten Adventskalender

Früher war in den 24 Türchen des Adventskalenders in erster Linie Schokolade. Heutzutage sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. eVivam gibt Tipps, wie man einen Adventskalender selber bastelt und womit man großen und kleinen Genießern eine vorweihnachtliche Freude macht.

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Adventskalender

Der Adventskalender gehört für viele genauso in die Vorweihnachtszeit, wie Kekse backen, ein Adventskranz oder festliche Musik.

Bei einem Adventskalender geht es natürlich in erster Linie um die kleinen Präsente. Doch schon beim Design des Kalenders und der Verpackung der Geschenke kannst du deiner Fantasie freien Lauf lassen. Ob aus Holz, Pappe, mithilfe fertiger Bausätze oder ganz anders: Wenn man den Beschenkten kennt, ist es nicht schwer, seinen Geschmack zu treffen. Ist derjenige etwa ein Tierfreund, liegt es nahe, den Adventskalender tierisch zu gestalten. Auch ein weihnachtliches Design kommt immer gut an. Im Idealfall sollte man darauf achten, dass der Inhalt und die äußere Gestaltung halbwegs zusammen passen. Im Folgenden präsentieren wir kleine Denkanstöße, mit denen das Basteln eines Adventskalenders auch für Laien einfach ist.

Galerie: Geschenketipps für den Adventskalender

Adventskalender – Der Inhalt zählt

Womit du deinen selbstgemachten Adventskalender befüllst, hängt natürlich ganz von demnjenigen ab, der ihn am Ende nutzen soll. Besondere Süßigkeiten, die es in großen Warenhäusern auch einzeln zu kaufen gibt, eignen sich für jedes Schleckermäulchen. Dasselbe gilt auch für viele andere Nahrungsmittel, die sich gut einzeln verschenken lassen. Darunter verschiedene Teesorten, Gewürze, Honig, Kaffee oder sogar einzeln verpackte Proben verschiedener Nudelsorten. Für Volljährige sind auch kleine Schnäpse oder Biersorten eine lustige Idee – vorausgesetzt, der Inhaber des Adventskalenders trinkt Alkohol. Möchtest du nichts Ess-, oder Trinkbares schenken, orientiere dich auch hier am Geschmack des Beschenkten. Proben-Flakons von Parfums oder besondere Kristalle und Edelsteine sorgen bei vielen Frauen für staunende Blicke. Ist der Adventskalendernutzer eine Leseratte? Wie wäre es mit schönen Lesezeichen? Soll der Adventskalender besonders persönlich sein, ist es auch eine sehr schöne Idee, hinter jedem Türchen ein Foto von sich und dem Beschenkten zu verstecken. Richtet sich der Adventskalender an Kinder, gibt es allerhand Spielzeug, das sich gut für das Befüllen von Adventskalendern eignet. Doch Achtung: Wer vor allem mit Lego spielt, der wird sich eher weniger über Playmobil-Figuren freuen und andersherum. Ein größeres Lego-Modell kann man auch auf 24 Türchen verteilen. So steigt die Spannung.
Adventskalender

24 kleine Päckchen, an einer Leine aufzezogen: Fertig ist der Adventskalender für Eilige!

Adventskalender – Das Design der Verpackung

Für Adventskalender gibt es unzählige Bausätze und Anleitungen zu kaufen. Auch Fertig-Kalender boomen nach wie vor. Doch gerade bei Selbstgebasteltem kommt es weder auf den Preis, noch auf die Größe an, sondern vor allem um den liebevollen Aufwand dahinter. Diese einfachen Ideen kann jeder mit ein bisschen Fingerfertigkeit umsetzen, ohne erst einen Volkshochschulkurs im Basteln besucht haben zu müssen:
  • Lege eine alte Holzkiste mit Tanne aus und verstecke darin 24 (nummerierte!) Päckchen
  • Nimm 24 Socken (am besten selbstgestrickt) und nummeriere sie. Verstecke darin die Geschenke und verschließe sie schließlich mit einem Gummiband. Hänge sie anschließend alle auf eine Leine.
  • Verstecke die Geschenke in kleinen, mit Farbe und den Zahlen bemalten Ton-, oder Blumentöpfen. Je nach Aufwand kannst du sie anschließend mit einem Inhalt deiner Wahl befüllen, um die Geschenke zu verstecken
  • Schneide aus Jute kleine Säckchen aus und verstecke die Geschenke darin
  • Befestige 24 durchnummerierte, bemalte Wäscheklammern an einem Holzbrett und hänge an ihnen wiederum die Geschenke. Kleiner Tipp: Einfach eine Öse ins Geschenkband knoten

Adventskalender – Darauf solltest du achten

Natürlich ist es jedem selbst überlassen, wie er seinen Adventskalender befüllt. Dennoch haben sich einige kleine Regeln etabliert, mit denen das Auspacken der kleinen Geschenke doppelt so viel Spaß macht. An den „etwas festlicheren Tagen“ wie etwa den Adventssonntagen, Nikolaus oder am Heiligabend darf das Geschenk in der Regel ein wenig größer sein. Doch Achtung: Die große Bescherung folgt erst am 24. Dezember! Der Adventskalender dient nur der Vergabe kleiner Präsente. Auch wenn es naheliegt, so sollte man sich heutzutage nicht mehr auf das Geschlecht des Beschenkten versteifen. Spielt ein Mädchen lieber mit Autos als mit Puppen, muss man den Adventskalender nicht trotzdem in rosa designen und überall Glitzerstaub verteilen. Andersrum gilt dasselbe. Zu guter Letzt: Keiner schreibt vor, dass man sich auf eine Art der Geschenke festlegen muss. Das Tolle an einem Adventskalender ist die tägliche Überraschung. Schenke also gern wild durcheinander – an einem Tag etwas Süßes, am nächsten etwas Duftendes und am dritten Tag etwas Persönliches. Oder einfach alles zusammen!
Antje Wessels

von

Schreiben ist seit jeher meine große Leidenschaft. Es ermöglicht mir, mein Wissen aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen mit dem Leser zu teilen und ihm so regelmäßig neue, faszinierende Erkenntnisse mit auf den Weg zu geben.

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