Der Weg zu einer glatten Haut

Wachsen, lasern, epilieren: so geht Haarentfernung glatt!

Ob Rasieren, Epilieren, Wachsen oder Lasern: Die Möglichkeiten, sich der unliebsamen Körperbehaarung zu entledigen, sind schier unendlich. Doch Handling, der Komfort und die Verträglichkeit spielen bei der Wahl der richtigen Haarentfernungsmethode eine wichtige Rolle.

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Glatte Beine

Sie gilt als Schönheitsideal: eine haarfreie, makellose Haut. Doch um solch glatte Beine zu bekommen, bedarf es entweder eines großen Durchhaltevermögens, Schmerzresistenz oder viel Geld.

Wann, wie oft und ob man überhaupt zur Haarentfernung greift, hängt in erster Linie vom eigenen Wohlbefinden ab. Während die einen den radikalen Kahlschlag bevorzugen, lassen die anderen gerade in für das Umfeld nicht auf Anhieb sichtbaren Körperregionen gern schon mal die Haare sprießen. Wenngleich sich das Schönheitsideal in den letzten Jahren immer mehr in Richtung Ganzkörperrasur entwickelt hat, so sollte man sich von einem etwaigen Schönheitsdruck nicht beeinflussen lassen. Schön ist, was einem selbst gefällt. Wer sich dazu entscheidet, seinen Körper regelmäßig von Haaren zu befreien, hat unzählige Möglichkeiten, dies zu tun. Die gängigsten wollen wir an dieser Stelle kurz vorstellen.

Rasieren: Der Klassiker

Mit dem klassischen Rasierer ist wohl jeder schon einmal in Berührung gekommen. Für Männer ist ein Rasierer die gängigste Methode, Barthaare im Gesicht zu stutzen. Je nach Belieben rasiert sich Mann entweder trocken, dann meist mit einem batteriebetriebenen Elektrorasierer, oder nass. Der Vorteil des Rasierens ist die schnelle und einfache Anwendung, allerdings sprießen schon wenige Stunden nach dem Rasiervorgang neue Haare an den zuvor behandelten Körperstellen. Außerdem kann bei unachtsamer Handhabe einiges schiefgehen. Das Rasieren strapaziert die Haut gerade bei regelmäßiger Anwendung sehr. Das anschließende Auftragen einer Bodylotion oder eines After-Shaves sind daher Pflicht. Gerade beim Nassrasieren kann es vorkommen, dass Haare so kurz gekappt werden, dass sie anschließend in die Haut einwachsen. Ein äußerst schmerzhafter Prozess. Daher wird von Experten empfohlen, auf die Rasur des Schambereichs zu verzichten, da die Haare hier besonders unkontrolliert wachsen und die Gefahr unter die Haut wachsender Haare besonders groß ist.
Bikinizone

Experten empfehlen, auf die Rasur in der Bikinozone zu verzichten, da die Gefahr eingewachsener Haare hier besonders groß ist.

Epilieren und wachsen: Die schmerzhaften Methoden

Insbesondere Frauen entwickeln regelrecht masochistische Züge, wenn es um das Thema Haarentfernung geht. Sowohl beim Epilieren als auch bei der Verwendung von Kalt- oder Warmwachs werden die Haare mitsamt der Wurzel aus der Haut gerissen. Das ist um einiges effektiver als die tägliche Rasur, allerdings auch deutlich schmerzhafter. Epiliergeräte arbeiten mit Pinzetten, die die Haare packen und einzeln rausreißen. Besonders die allererste Anwendung eines Epilierers ist schmerzhaft. Hat man diese Prozedur allerdings erst einmal überstanden, tun die anschließenden Behandlungen weniger weh, da die nachwachsenden Haare weniger dick sind. Mittlerweile gibt es auch Modelle, die unter Wasser verwendet werden können. Dies soll den Schmerz deutlich lindern. Die Waxing-Methode funktioniert indes auf zwei Arten. Für den Hausgebrauch empfehlen sich Kaltwachsstreifen, die wie ein Pflaster auf die entsprechende Stelle aufgelegt und mit einem Ruck abgerissen werden. Die Haare bleiben an dem Streifen kleben und werden aus der Haut herausgerissen. Bei einer professionellen Waxing-Behandlung wird zumeist heißes Wachs verwendet, das auf die Haut aufgetragen und ebenfalls anschließend abgerissen wird. Für zu Hause eignet sich die Verwendung von Heißwachs nur bedingt, da es unter nicht fachkundiger Aufsicht schnell zu Verbrennungen kommen kann.

Die Lasertechnik: Haarentfernung der Zukunft

Die mit Abstand teuerste, dabei aber auch langanhaltendste Methode der Haarentfernung ist die Lasertechnik. Der Energiestrahl eines herkömmlichen Lasers dringt unter die Haut und soll dort die Haarwurzel zerstören. Besonders bei dunklen Härchen hat sich diese Methode bereits bewährt. Der Grund: Dunkle Haare enthalten den Farbstoff Melanin, der das Licht des Lasers absorbieren kann. Dies ist bei hellen Härchen nicht der Fall. Entsprechend eignet sich die Lasertechnik nur bei Kunden und Kundinnen mit dunklen Haaren. Eine weitere, dauerhaft anhaltenden Erfolg versprechende Methode ist die Nadelepilation. Hierbei wird dem Kunden eine dünne Sonde in den Haarkanal unter die Haut eingeführt. Mithilfe eines winzigen Stromschlages soll die Haarwurzel zertrümmert werden. Das Haar lässt sich anschließend mit einer Pinzette herausziehen. Da dieses Verfahren nicht nur sehr zeitaufwendig, sondern auch schmerzhaft ist, findet sie allenfalls bei der Haarentfernung auf kleinen Flächen Anwendung, etwa im Falle eines Damenbarts.

Galerie: Techniken der Haarentfernung

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