Trockene Haut und Keime

Warum tägliches Duschen so ungesund ist

Täglich Duschen muss sein. Oder etwa nicht? Ärzte warnen schon lange vor unserem Sauberkeitswahn. Denn tägliches Duschen kann die Haut schädigen.

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Trockene Haut und Keime: Warum tägliches Duschen ungesund ist

Tägliches Duschen schadet Haut und Haaren.

Jeder kennt das. Morgens vor der Arbeit muss geduscht werden. Schließlich möchte man ja nicht nach Schweiß stinken. Doch tägliches Duschen ist alles andere als gesund. Nicht nur die Haut wird dabei in Mitleidenschaft gezogen, auch die Haare leiden unter der täglichen Hygiene. Was kann man also tun, damit man Haut und Haare schützt und trotzdem frisch bleibt?

Höchstens zweimal die Woche duschen!?

Natürlich reinigt Duschen die Haut von unangenehmen Keimen und Bakterien. Aber: Duschen entfernt auch die wichtige Bakterienflora auf der Haut. Sie fungiert als Schutzschicht und schützt uns vor schädlichen Einflüssen. Nach dem Duschen setzen sich Bakterien direkt wieder auf der Haut ab. Unsere Schutzschicht benötigt aber einige Zeit, um sich wieder aufzubauen. Bei zu häufigem Duschen droht deswegen unreine Haut und Pickel.
Dermatologen raten, höchstens zweimal die Woche zu duschen. Die Hautflora würde sich in dieser Zeit genügend erholen und ihren Beitrag zum Schutz gegen Keime leisten. Du darfst nicht vergessen, dass die Haut das größte Organ des Menschen ist und sehr wohl über eigene Schutzmechanismen verfügt. Auch Haare leiden unter der täglichen Dusche. Sie leiden eher unter Spliss und Schuppen. Doch nach einem anstrengenden Tag im warmen Büro mit Schwitzen fühlt man sich alles andere als sauber. Und dann noch einen Tag ungeduscht dranhängen? Unmöglich. Was also tun beim Kampf gegen den Schweiß?

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Die tägliche Dusche kann bleiben

Zum Glück ist Schweiß eine wasserlösliche Substanz. Oftmals reicht das Abwaschen mit Wasser, um ihn zu beseitigen. Es genügt also, wenn du an einem Tag Duschgel und Shampoo benutzt und dich am nächsten Tag nur mit warmen Wasser abspülst. Apropos warm: Das Wasser sollte auf keinen Fall zu heiß sein. Denn je heißer das Wasser ist desto mehr nützliche Keime tötest du zusätzlich ab.
Trockene Haut und Keime: Warum tägliches Duschen ungesund ist

Gründliches Einseifen fühlt sich zwar gut an, ist auf Dauer aber schlecht für die Haut.

Vorsicht mit der Seife untenrum

Gerade im empfindlichen Genitalbereich solltest du Seife oder Duschgel mit Bedacht einsetzen. Der zu häufige Einsatz von säurehaltigen Seifen schädigt mehr, als dass er nützt. Diese Stellen kannst du ganz einfach mit einem feuchten Schwamm oder Lappen reinigen. Dies sollte allerdings täglich Pflicht sein. Und wenn wir gerade im Bereich unterhalb des Gürtels sind. Feuchttücher hinterlassen nach dem Toilettengang nicht nur ein frischeres Gefühl, sondern entfernen auch schädliche Keime.
Nach dem Duschen ist Eincremen sehr wichtig. Dabei sollten Menschen mit trockener Haut auf fetthaltige Cremes zurückgreifen, fettige Haut benötigt dagegen eher die leichtere Lotion. Auch das Stutzen oder Rasieren von Haaren kann helfen. Gerade in der Achsel können sich Bakterien dadurch schlechter halten und lassen sich leichter abwaschen. Doch auch hier gilt: Mit Bedacht. Lieber nicht täglich rasieren, denn das schädigt die Haut wieder mehr, als dass es ihr hilft. Gesichtsbehaarung liegt ja auch (noch) im Trend.

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Pflege für die Haut

Alexander Scherb

von

Technik, Lifestyle und Natur sind meine Leidenschaften. Am besten in Kombination.

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