Kein Schubladen-Denken

Vegetarier haben weniger Vorurteile als Fleischesser

Vegetarier sollen weniger Vorurteile haben als Menschen, die Fleisch essen. Das will ein Forscherteam der Universität Mainz herausgefunden haben.

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Fleisch Steak

Wer Fleisch isst, der soll mehr Vorurteile haben. Das behaupten Forscher der Universität Mainz.

Menschen, die auf tierische Produkte verzichten, sollen weniger in Schubladen denken. Im Gegensatz zu Menschen, die Fleisch essen, ist ihre Meinung nicht so stark vorgefasst. Das will eine Arbeitsgruppe um die Professorin Susanne Singer an der Universität Mainz herausgefunden haben.

Fleischesser neigen zu autoritärem Gedankengut

Zu diesem Ergebnisse kamen die Forscher der Universität Mainz mit der Hilfe einer Umfrage. Wer Fleisch und andere tierische Produkte isst, tendiert eher zu negativen Ansichten über andere Bevölkerungsgruppen und zu autoritärem Gedankengut. Das sei unabhängig vom Alter bei allen Befragen zu beobachten.

Kein Querschnitt der Gesellschaft

Die Umfrage der Universität Mainz ist allerdings nicht repräsentativ. Unter den 1300 Befragten im Alter von 12 bis 86 Jahren sind mehr Vegetarier und Veganer vertreten als in der Gesamtbevölkerung. Die Studie spiegelt also keinen Querschnitt der Gesellschaft wieder. Die Probanden befragten die Forscher nach Ernährung und persönlichen Ansichten.
David Huth

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