Gönnt es euch!

Gute Nachrichten: Ausschlafen macht schlank!

Wenig Schlaf in der Woche und viel am Wochenende bringt den Biorythmus aus dem Trab. Also schlecht für die Gesundheit? Jein. Die gute Nachricht: Ausschlafen hilft beim Abnehmen.

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Katze

Zu viele After-Work-Partys? Keine Sorge! Am Wochenende kannst du den Schlaf (fast) ohne schlechtes Gewissen nachholen!

Wir alle tun es. Immer wieder. Wir beachten unsere Schlafenszeiten nicht. Stattdessen lassen wir uns zu Überstunden, After-Work-Party oder Netflix-Suchten verleiten. Woran wir dabei nicht denken: Jeder Ausbruch aus den gewohnten Schlafenszeiten bedeutet für den Körper einen Jetlag. Und das hat Folgen. Doch hier der Lichtblick: Wer sich am Wochenende den entgangenen Schlaf zurückholt und richtig ausschläft, ist wahrscheinlich schlanker – und das hat Gründe ...

Social Jetlag und die Folgen von Ausschlafen

Wenn wir infolge von Arbeit oder gesellschaftlichen „Verpflichtungen“ statt von 22 Uhr bis 7 Uhr plötzlich von 2 Uhr bis 12 Uhr schlafen, ist das wie ein Wechsel zwischen Zeitzonen. Unser Körper erfährt einen „Social Jetlag“. Unsere Hormone finden das gar nicht toll. Herzkreislaufprobleme, Müdigkeit und schlechte Stimmung sind die Folge. Regelmäßige Schlafenszeiten sollten daher auch am Wochenende eingehalten werden. Zu diesem Schluss kommt auch eine aktuelle Studie der University of Arizona in Tucson. Demnach bedeutet jede Stunde Social Jetlag eine elf Prozent höhere Wahrscheinheit von Gesundheitsproblemen.

Galerie: 5 Tipps, mit denen du auch bei Hitze gut schlafen kannst

Ausschlafen macht schlank

Doch das ist nur die halbe Wahrheit, wie eine koreanische Studie nun im Fachmagazin „Sleep“ belegt. Wissenschaftler untersuchten hier den BMI (Body-Mass-Index, also die Bewertung des Gewichts im Verhältnis zur Körpergröße) in Korrelation zu Schlafgewohnheiten. Dabei kamen die Koreaner zu einem überraschendem Ergebnis: Wer innerhalb der Woche zu wenig schlief und dafür am Wochenende länger, hatte einen niedrigeren BMI als diejenigen, die nicht ausschliefen. Verantwortlich könnten hierfür schlicht zu wenig Stunden Schlaf sein. Das stört den Stoffwechsel. Zudem sind sich die Experten einig, dass mehr Schlaf mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für gesunde Routinen einhergeht, also z.B. regelmäßiger Sport und ausgewogene Ernährung. Wer am Wochenende ausgeschlafen ist, neigt demnach dann auch seltener zu Naschattacken. Was lernen wir daraus? Eine gesunde Schlafhygiene ist wichtig. Und ansonsten: Ruhig sonntags noch einmal rumdrehen und sich ein Beispiel an der Katze nehmen – die weiß schon, warum sie tut, was sie tut ...

Schlafmasken

Anja Schmidt

von

Redakteurin Connected World. Die 156 Apps auf meinem Smartphone nutze ich wirklich. Meine Schwäche: Gadgets und smarte Technik.