3D-Druck frisst Umweltmüll

Adidas-Schuh im 3D-Druck: Umweltknaller aus Meeresmüll

Adidas zeigt mit seinem Konzeptschuh Wege auf, wie wir mit recycelbaren Materialien dafür Sorge tragen können, Umweltprobleme zu beseitigen. Und er sieht auch noch verdammt gut aus!

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Adidas Konzeptschuh aus dem 3D-Drucker

Der Konzeptschuh von Adidas besteht aus recycelbaren Materialien.

Können Hersteller mehr für die Umwelt tun? Selbstverständlich können sie das, wenn sie sich nur etwas mehr anstrengen würden, um Möglichkeiten zu erforschen, die sich mit fortschreitender Technik ergeben.
Adidas ist diesen Weg gegangen: 20 Mitarbeiter waren Teil eines ozeanischen Umweltprojektes und haben während ihrer Reise eine faszinierende Idee entwickelt. Was wäre, wenn der in den Ozeanen massiv herumschwimmende Plastikmüll in der Schuhproduktion Verwendung fände? Gedacht, gesagt, getan!

Sie haben der Öffentlichkeit in New York einen Konzeptschuh präsentiert, der aus Plastikmeeresmüll, aus Fischernetzen und recyceltem Polyester besteht. Die Sohle wird hierbei in einem 3D-Druckverfahren hergestellt. Und der Schuh sieht auch noch klasse aus, nicht wie eine Altpapiertüte.
Das entsprechende 3D-Druckverfahren, mit dem die Sohle hergestellt wird, kann man sich zudem in einem Video anschauen. Eine absolut faszinierende Ausschau, was uns in Zukunft erwarten kann. Manche sprechen gar davon, sich zu Hause Produkte ausdrucken zu können. Wir bestellen dann einfach nur eine Art Produktbauanleitung, die den Drucker steuert.
Jetzt bleibt uns nur zu wünschen übrig, dass Adidas die Idee in die Praxis umsetzt und den Schuh auf dem Markt anbietet. Zumal Adidas im Wettbewerb mit Nike zur Zeit das Nachsehen hat und durchaus einen Schuss mehr Mut vertragen kann, um die wachsende Lücke zu schließen.
Robert Basic

von

Seine Passion sind Menschen, sein Antrieb ist die Neugier.

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