Besser schlafen und aufwachen

Wecker- und Schlaf-Apps im Test: Welche helfen wirklich?

Du findest abends nicht in den Schlaf und morgens nicht aus dem Bett? Dann lass dir von einer Wecker- oder Schlaf-App helfen. Wie das klappt, zeigt der Test von eVivam-Autorin Sandra Bültermann.

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Apps sorgen für besseren Schlaf

5.30 Uhr ist nicht deine Zeit? Mit einer Wecker-App klappt das Aufstehen besser!

Du wälzt dich abends von einer Seite auf die andere, während deine Gedanken Karussell fahren? Und morgens kommst du nicht aus den Federn? Clevere Apps können dir helfen, abends besser abzuschalten, nachts wunderbar zu träumen und dich am Morgen genau zum richtigen Zeitpunkt zu wecken.

Sieben Apps im Test

Im Praxis-Check sind drei Schlaf-Apps, drei Wecker-Apps (auch Schlafphasenwecker genannt) sowie eine Traum-App. Für die Auswahl haben wir uns an der Beliebtheit bei iTunes und im Google Play Store orientiert. So gehören etwa „Sleep Cycle alarm clock“ und „Sanfter Wecker (Gentle alarm)“ zu den meistverkauften Wecker-Apps. Als kostenloses Pendant dazu habe ich „Sleep Better“ getestet. Das Testfazit findest du in der folgenden Bildergalerie.
Die beiden Apps „Deep sleep with Andrew Johnson” und „iBrainWave SE – Binaural Beats and White Noise” versprechen schnelleren Schlaf durch Meditation oder akustische Signale. Beide sind aber nur auf Englisch erhältlich.
Mit „Dream:On“ habe ich eine App getestet, die etwas experimentell erscheint, aber – wenn das Experiment denn funktioniert – deinen Schlaf revolutionieren könnte. Und am Ende gibt es mit „Schlaf gut! Gute Nacht Geschichte für Kinder“ noch einen Test für die ganz kleinen Träumer.

Galerie: Testergebnisse: Schlaf- und Wecker-Apps

Was müssen die Wecker-Apps leisten?

Während abends Meditation oder spezielle Töne dabei helfen sollen, den Alltag hinter sich zu lassen, liegt der Schlüssel zum entspannten Wachwerden im richtigen Weckzeitpunkt. Die beiden getesteten Schlafphasenwecker „Sleep Better“ und „Sleep Cycle alarm clock“ registrieren laut Aussage der Entwickler über den Bewegungssensor des Smartphones deine Bewegungen und erkennen damit die jeweilige Schlafphase: In der Tiefschlafphase bewegst du dich deutlich weniger als in der Leichtschlafphase. Genau im richtigen Moment, nämlich im Leichtschlaf, soll die App dann zum Weckangriff übergehen. „Sanfter Wecker (Gentle alarm)“ funktioniert ein wenig anders, baut aber ebenfalls darauf, dass du während deiner Leichtschlafphase angenehmer wach wirst.

Allein oder zu zweit im Bett?

Damit die Schlafphasenwecker-Apps richtig funktionieren, musst du das Smartphone in Kopfkissennähe auf der Matratze platzieren. Aber was ist, wenn ein Partner mit im Bett liegt? Registriert der Bewegungssensor des Handys diese Bewegungen nicht auch?
Laut Herstellerangaben soll eine weitere Person im Bett keine oder nur geringe Auswirkungen auf die Schlafphasenanalyse haben. Der Entwickler von „Sleep Cycle alarm clock“ schreibt dazu auf seiner Homepage, dass die Bewegungen einer etwas entfernt liegenden Person sanfter sind und die App sie herausfiltert. Um Fehler bei der Schlafphasenanalyse auszuschließen, sollten am besten beide Partner jeweils auf einer eigenen Matratze liegen.

Ungestört dank Flugmodus und Ladekabel?

Flugzeug- oder Nicht-stören-Modus verhindern, dass dich nervende Handyfunktionen beim Einschlafen stören oder gar des Nachts wecken. Einzig „Dream:On“ braucht eine Internetverbindung, um – wie der Entwickler es bezeichnet – Traumoptimierungseinstellungen abrufen zu können.
Praktisch: Alle getesteten Wecker-Apps weisen darauf hin, das Smartphone über Nacht ans Ladekabel zu stöpseln. Es wäre ja ärgerlich, wenn du verschläfst, nur weil dein Handy schlapp macht. Aber auch ohne Kabel funktionieren die Apps zur Not. Im Test verbrauchten die drei Schlafphasenwecker-Apps jeweils nicht mehr als 50 Prozent Akkuleistung.
Sandra Bültermann

von

TCM, Qigong und Ayurveda sind für mich keine Fremdwörter. Ich probiere gerne Neues aus, mir gefallen asiatische Gesundheitskonzepte und eine gesunde Lebensweise ist mir wichtig.

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