Wissenschaftler geschockt!

Zeugungsfähigkeit: Männer im Westen immer unfruchtbarer

Männer in westlichen Industrienationen produzieren immer weniger Spermien. Bedenklich ist das Ausmaß dieser Entwicklung, das sogar Experten schockiert.

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Zeugungsfähigkeit Männer im Westen sinkt

Wenn sich die Entwicklung weiter fortsetzt, können Männer im Westen bald bedenklich wenig Spermien produzieren.

Diese Zahlen schockieren sogar Experten! Der Mann im Westen wird immer unfruchtbarer. Und das zeigte sich in dramatischen Ausmaßen in einer großen Metastudie der medizinischen Hochschule der Hebrew University in Jerusalem. Wissenschaftler analysierten hierfür 185 Einzelstudien und damit das Ejakulat von 43.000 – eigentlich – potenten Männern. Überraschenderweise mussten die Experten jedoch von 1973 bis 2011 einen Rückgang der Spermienkonzentration von 52 Prozent feststellen. Ein alarmierendes Signal ...

Zeugungsfähigkeit von Männern sinkt

Im Schnitt fiel die Spermienkonzentration im Untersuchungszeitraum pro Jahr um 1,4 Prozent. Waren es 1973 im Schnitt noch 99 Millionen Samenzellen pro Milliliter Ejakulat, konnten Männer in den westlichen Industrienationen 2011 nur noch rund 47 Millionen flinke Schwimmer auf die Reise schicken. Auch die Spermiengesamtzahl sank drastisch ab – um fast 60 Prozent. Das schlechte Zeugungsfähigkeitszeugnis für westliche Männer, das gerade in der Fachzeitschrift „Human Reproduction Update” veröffentlicht wurde, überrumpelte selbst Experten. Zwar deuteten einzelne Studien immer wieder auf ein ähnliches Ergebnis hin, doch diese galten als zu ungenau, um wirklich aussagekräftig zu sein. Das Sperma-Dilemma zeigt sich nun jedoch in vollem Ausmaß.

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Ursachen der steigenden Zeugungsunfähigkeit

Leider wurden bei der Studie mögliche Ursachen nicht berücksichtigt. Man habe sich vor allem auf die Genauigkeit der Daten konzentrieren wollen, heißt es. Warum also vor allem Männer in westlichen Industrieländern immer weniger zeugen können, das bleibt ein Rätsel, das in einer anderen Studie gelöst werden will. Da kann man nur hoffen, dass es nicht wieder 38 Jahre dauert, bis es dazu verlässliche Ergebnisse gibt ...

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