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Zucken im Augenlid – Was steckt dahinter und was hilft?

Fast jeder kennt das plötzliche Flattern. Das Zucken im Augenlid ist lästig und macht nervös. Diese Tipps bieten schnelle Hilfe.

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Zuckendes Augenlid

Zucken im Augenlid: Stress und Magnesiummangel sind häufig die Ursache.

Es ist von außen kaum zu sehen und in den meisten Fällen harmlos. Typische Ursachen für die Zitterpartie am Auge sind Stress, Übermüdung und Magnesiummangel. In der Regel ist das Zucken im Augenlid nicht gefährlich. In seltenen Fällen weisen die Symptome aber auf eine ernste Erkrankung hin. Bei Beschwerden, die über Wochen anhalten, ist ein Arztbesuch nötig. Klären Sie zunächst bei einem Augenarzt, ob eine Infektion oder eine Fehlsichtigkeit vorliegt. Auch Neurologen sind Ansprechpartner, um eine Schädigung von Nerven, eine Fehlsteuerung im Gehirn oder einen Tumor auszuschließen.

Zucken des Augenlids: Magnesiummangel

Verantwortlich für das Zucken des Augenlids ist ein Krampf des ringförmigen Muskels um das Auge – ausgelöst durch gereizte Nerven. Wenn die Augenlider zucken oder flattern, steckt häufig ein Mangel an Magnesium dahinter. Ein unterversorgter Mineralstoffhaushalt stört die Kommunikation zwischen Muskeln und Nerven. Der Grund? Magnesium stabilisiert die Hülle, die eine Zelle umgibt. Deshalb reagieren wir auf Reize erst ab einer gewissen Stärke. Fehlt uns aber eine ausreichende Menge Magnesium, sind die Nervenzellen leichter erregbar. Unkontrollierte Muskelzuckungen sind die störende Folge. Besonders unter Stress setzt unser Körper vermehrt Magnesium frei. Tipp: Setzen Sie magnesiumreiche Lebensmittel auf Ihren Speiseplan. Viel Magnesium steckt zum Beispiel in Nüssen, Haferflocken, Bohnen, Spinat und Sonnenblumenkernen.

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Zucken im Augenlid durch Stress

Sorgen Sie für regelmäßige Entspannungseinheiten. Denn Stress zählt zu den häufigsten Ursachen für das lästige Zucken des Augenlids. Wenn wir unter Druck stehen, schüttet unser Körper vermehrt Hormone wie Adrenalin, Noradrenalin oder Cortisol aus. So haben wir Energie, um schnell zu reagieren. Alle Muskeln – und auch der Lidmuskel – sind in Alarmbereitschaft. Besonders die empfindlichen Nerven am Auge antworten auf Impulse von Außen mit einem Flattern. Tipp: Schalten Sie einen Gang runter. Lässt der Stress nach, verabschiedet sich das Augenzucken meist von ganz allein. Legen Sie Entspannungsübungen oder eine Mini-Massage ein. Einfach die Augen schließen und sanft mit den Fingern über das Augenlid streichen.

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Unteres Augenlid zuckt: Schlafmangel und Überanstrengung

Sitzen Sie häufig stundenlang vor dem PC und kommen Sie auch nachts kaum zur Ruhe? Dann ist dies vielleicht der Grund für das nervöse Zittern im Augenlid. Eine übermüdete oder zu stark beanspruchte Augenmuskulatur zählt zu den typischen Auslösern, wenn die Augenlider zucken. Der Lidheber oder Augenringmuskel ist dann schlicht überlastet. Sorgen Sie deshalb für einen ausreichenden und erholsamen Schlaf. Tipp: Für die Arbeit am Bildschirm ist ununterbrochenes Starren tabu. Gönnen Sie sich bewußt kleine Auszeiten. Werfen Sie zum Beispiel häufiger einen entspannten Blick aus dem Fenster und blinzeln Sie zwischendurch ganz bewusst.
Britta Peperkorn

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Erklären ist meine Leidenschaft. Kompliziertes einfach darstellen – am liebsten zu Themen, die mich selbst interessieren: Gesundheit und Fitness.