Große Alkohol-Studie

Darum sind Gin-Trinker so weinerlich!

Ist es ein Mythos oder doch die nackte Wahrheit? Gin-Trinker sollen schon immer nah am Wasser gebaut haben. Nun hat eine Studie die Antwort darauf ...

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Gin-Trinker weinen öfter

Hochprozentiges geht schnell ins Blut und lässt alle Hemmungen fallen.

Dass Alkohol die ein oder andere Auswirkung auf unsere Emotionen hat, dürften die meisten schon am eigenen Leib erfahren haben. Nun widmete sich eine groß angelegte britische Studie dem Thema. Gerade Depressionen und spontanes Weinen werden demnach durch Alkohol begünstigt. Dabei hat jeder Alkohol seine ganz eigene Besonderheit ...

Rotwein und Bier entspannt

Die Forscher von Public Health Wales untersuchten das Trinkverhalten von rund 30.000 Menschen im Alter von 18 bis 34 Jahren. Mehr als die Hälfte der Rotweintrinker und 50 Prozent der Biertrinker berichteten, der Alkohol würde sie entspannen. Lediglich 20 Prozent der Gin-, Vodka- oder Whiskey-Trinker hatten dieses Empfinden. Wein und Bier, so die Studie, lösen zudem weit weniger oft Depressionen oder Weinen aus.

Gin macht besonders weinerlich

Ganz anders sieht es bei Hochprozentigem aus. Ein Viertel der Probanden brachten den Alkoholkonsum mit Weinen in Verbindung. Ein Drittel machten Gin, Whiskey & Co. zudem aggressiv. Das liegt daran, so die Forscher, dass hochprozentiger Alkohol meist schneller und in höherer Intensität konsumiert wird als Wein oder Bier. Der Blutalkohol steigt rasanter an. Zunächst fühlen sich Alkoholtrinker zwar selbstbewusster, doch die Fähigkeit negative Emotionen zu unterdrücken wird bald ausgehebelt. Zudem wird Hochprozentiges oft gezielt getrunken, um betrunken zu werden, während Wein oder Bier oft zum Essen konsumiert werden. Gerade Gin hat jedoch den Ruf ein „Maskarakiller” zu sein, weil er besonders stark auf die Tränendrüse drückt. Die Studie belegt nun, dass dies kein Mythos ist. So traurig das ist ...