Fit und rauchfrei

Wie Sport dir dabei hilft, mit dem Rauchen aufzuhören

Wer mit dem Rauchen aufhören will, hat es besonders in den ersten Wochen nicht leicht. So hilft dir Sport dabei durchzuhalten.

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Sport rauchen

Ein gesunder Lifestyle hilft dir dabei den Glimmstängel links liegen zu lassen.

Nikotinpflaster, Hypnose, Rauchfrei-Apps, Tagebücher – es gibt viele Tricks, mit denen es einfacher werden soll mit dem Rauchen aufzuhören. Doch egal, wie viele Hilfsmittel man sich dazu holt: Disziplin ist alles. Besonders in den ersten Tagen nagt der Nikotinmangel physisch und psychisch an einem. Jetzt ist ein starker Wille gefragt, um nicht rückfällig zu werden oder sich mit anderen Abhängigkeiten, beispielsweise in Form von Süßigkeiten, abzulenken. Was viele unterschätzen: Sport kann einem gewaltig dabei helfen, die Entzugserscheinungen zu mildern und so über seine Abhängigkeit hinwegzukommen.

Das macht der Nikotinentzug mit deinem Körper

Die ersten zwei Wochen sind geprägt von starken Entzugserscheinungen. Körperliche Symptome sind beispielsweise Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schweißausbrüche, Husten, Erkältungserscheinung und angeregter Appetit. Psychisch macht sich der Entzug in Form von Stimmungsschwankungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Langeweile, Schlaflosigkeit und Einsamkeit bemerkbar. Dazu kommt, dass die positiven Effekte des Nichtrauchens, wie ein stabilerer Kreislauf, ein stärkeres Immunsystem und eine höhere Lungenkapazität, erst nach einiger Zeit spürbar werden.

So hilft dir Sport dabei, mit dem Rauchen aufzuhören

Viele Menschen rauchen, um Stress zu mildern und manchmal auch um den Appetit zu zügeln und so Gewicht zu verlieren. Und nun kommt der Sport ins Spiel. Nicht nur, dass Sport die Gewichtszunahme verringert (was vor allem dabei hilft, wenn man sich während des Entzugs mit Snacks aufheitert) – ein ordentliches Workout zügelt zudem den Appetit. Eine Studie der American Physiology Society besagt, dass Sport die Produktion von Ghrelin verringert, einem Hormon, das den Appetit ankurbelt. Auch wenn man nach dem Sport natürlich trotzdem genügend Nährstoffe zu sich nehmen sollte. Und praktisch: Bewegung setzt außerdem Endorphine frei, die die Ausschüttung von Kortisol verringern sollen und so bei Stress und Unbehagen helfen.

Zigarette weg, Turnschuhe an!

Aber nicht gleich übertreiben! Für die erste Woche des Entzugs sollte man es noch langsam angehen. Fang einfach damit an, mehr zu Fuß zu erledigen oder gezielt spazieren zu gehen. Drei Mal pro Woche 20 Minuten lang zügig gehen, das sollte das Ziel für die nächste Zeit sein. In der zweiten Woche kann es dann mit dem richtigen Workout losgehen. Zusätzlich zu den Spaziergängen, sollte man zwei Mal die Woche ein Ganzkörpertraining absolvieren. Dabei ist es egal, um welche Sportart es sich handelt, so lange du so viele Muskelpartien wie möglich trainierst. Wenn du jetzt noch auf eine gesunde Ernährung achtest, wirst du umso schneller mit positiven Ergebnissen belohnt. Du fühlst dich fitter, bist insgesamt gesünder und schon bald vermisst du den alten Glimmstängel gar nicht mehr.

Ratgeber, um mit dem Rauchen aufzuhören

Sabine Stanek

von

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