Wissenschaftlich belegt

Nackt schlafen: Diese erstaunlichen Vorteile bringt es!

Wer nackt schläft, sieht jünger aus, hat mehr Sex und ist insgesamt glücklicher. Und das hat gute Gründe. Nicht nur unsere Hormone lechszen nach Bettruhe wie Gott uns schuf ...

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Nackt schlafen hat viele Vorteile

Schlafmediziner bestätigen: Nackt schlafen macht glücklich!

Wer nackt schläft, ist immer noch in der Minderheit. Pyjama und Nachthemd haben weiterhin Hochkonjunktur – und das obwohl Studien inzwischen die vielen Vorteile vom Nacktschlafen bewiesen haben. Beim nächtlichen Entblättern sind wir Deutschen noch viel zu schüchtern. Dem Nacktschlafen haftet etwas Unanständiges an. Es ist feucht und schwitzig und irgendwie zu ... nackt. Wer schwitzt sollte jedoch erst recht nackt schlafen. Denn das könnte viele Alltagsprobleme lösen.

Nackt zu schlafen, sorgt für einen besseren Schlaf

Wenn der Körper nicht seine optimale Temperatur beim Schlafen erreichen kann, entstehen Unruhe und sogar Schlaflosigkeit. Optimal ist eine Temperatur zwischen 15,5 und 20 Grad Celsius. Gerade im Sommer oft utopisch! Doch wer kühler schläft, kann in einen tieferen Schlaf sinken und besser durchschlafen. Das bezeugt eine Studie aus Amsterdam. Also raus aus den Klamotten! Nacktschlafen kühlt und sorgt für ein angenehmeres Körperklima und besseren Schlaf.

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Nacktschlafen macht schlank

Schlechter Schlaf stresst den Körper. Er stresst den Körper sogar so sehr, dass das Stresshormon Cortisol im Körper ordentlich zu tun bekommt. Das hat negative Auswirkungen auf unseren Stoffwechsel und fördert Heißhunger. Dann verlangt es uns insbesondere nach Lebensmitteln mit viel Zucker. Und der landet meist direkt als Wohlfühlpolster auf der Hüfte. Wer also in der Nacht weniger gestresst ist, fühlt sich besser und isst weniger, um damit anderes zu kompensieren.

Intimer Freiraum

Wer seinen Körper den ganzen Tag in enge Kleidung quetscht, sollte nachts für Ausgleich sorgen. Pyjamas, Nachthemden und Unterwäsche hindern die Luftzirkulation – insbesondere im Intimbereich. Doch genau da fühlen sich Bakterien besonders wohl, wenn es feucht, dunkel und warm ist. Das kann zu Infektionen führen. Zudem kann Kleidung auch dann auf der Haut scheuern und die Blutzirkulation negativ beeinflussen, wenn wir es nicht einmal merken. Denn: Wir gewöhnen uns allzu schnell an Gummibänder, Hosenbund und BH.

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Nackt schlafen als Jungbrunnen

Wenn wir schlafen, schüttet unser Körper das Hormon Melatonin aus. Und das hilft dem Körper auf natürliche Weise bei Anti-Aging-Prozessen und bei der Erhaltung einer gesunden Haut. Oft findet man Melatonin auch in Schlafmitteln, weil es für einen besseren Schlaf sorgen soll. Der Körper schüttet Melatonin jedoch erst aus, wenn die Körpertemperatur sinkt. Ein weiteres Argument also fürs Nacktschlafen!

Nacktschläfer haben bessere Beziehungen

Der Punkt musste ja kommen: Nacktschläfer haben ein ausgefüllteres Liebesleben. Hautkonktakt fördert die sexuelle Spannung. Doch es geht noch viel weiter. Denn bei Körperkontakt wird das Kuschelhormon Oxytocin ausgeschüttet. Das fördert das Vertrauen in einander und insgesamt soziale Bindungen. Es muss dabei noch nicht einmal zu intensivem Körperkontakt kommen. Schon eine Umarmung sorgt für Wohlbefinden. Das Glückshormon Dopamin, das ebenfalls ausgeschüttet wird, sorgt für den Rest.

Schlaftracker

Anja Schmidt

von

Redakteurin Connected World. Die 156 Apps auf meinem Smartphone nutze ich wirklich. Meine Schwäche: Gadgets und smarte Technik.